... Größe geschlossen geblieben. Entweder hatte der Luftdruck die Thüren oder Wände eingedrückt oder es hatte, wenn sie ... ... Schreiber Magnete mit leichten, in den feststehenden Drahtrollen drehbaren Kernen, die aus Drahtbündeln oder aufgeschnittenen, dünnen Eisenröhren gebildet waren ... ... in den Staat des großen Friedrich geebnet wurde. Ich betrachte die Kabinetsordre Friedrich Wilhelm III., die mir ...
... Ehrmann und Böhm von Straßburg sowie Dr. Cohausen von Koblenz und Dr. Glückherr von Baden herbeigerufen worden. ... ... einer zweiten Vorrede versehen, wieder bloß abgedruckt. Inzwischen lieferte ich zu Dr. Joh. Christian Ferd. ... ... an, welche nachher in dem dritten Bande meines delectus opusculorum medicorum abgedruckt worden ist, und zwar ...
... wüßten und mich brauchten. Noch ein anderes drückendes Gefühl drängte mich von der Baronin weg. Schon in Frohnleiten ... ... , nicht dabei zu erscheinen. Dr. Schneeberger, damals Kanzleichef bei Dr. Eirich, führte die Verteidigung ... ... Gerichtshof und die Geschworenen den günstigsten Eindruck gemacht und mir, wie Dr. Schneeberger schreibt, wesentlich genützt. ...
... einem Rechtsanwalt. Heute bin ich achtunddreißig und Bureauvorsteher beim Justizrat X mit dreihundert Mark monatlich. Das ... ... auch Deutsche, Wienerin, aber schon fünfunddreißig Jahre drüben und zwanzig Jahre mit einem Spanier verheiratet und hieß nun ... ... eine Antwort ... liebe, einfältige, mütterliche Briefe in drolligem Deutsch und noch drolligerer Orthographie, aber sie freuten ...
... und unzähliche Mal gegeben wurde, mir drei, sage: drei Dukaten bezahlte, welche ich nur darum nicht ... ... Hier sollte ich, wieder durch einen Zufall, den Stoff zu meiner dritten dramatischen Arbeit finden. Wir waren in Baden ... ... aufmerksam gemacht, und dennoch wollte er es drucken lassen. Als Alexandre mir das erzählte, dachte ich wieder ...
... Darin hatte die schwedische Königin Ulrike Luise, Gustavs des Dritten Mutter und Friedrichs des Zweiten Schwester, erzählte ... ... charakteristische Antwort hier stehen muß. »Ich habe den Abdruck Eurer Adresse verboten; sie war aufrührerisch. Elf Zwölftel ... ... hatte fürs Reich kämpfen müssen; Friedrich der Erste und Friedrich Wilhelm der Erste ebenso? Also, Starker, ...
... sie wieder meinen Willen war gedruckt worden, mit Noten herauskam. H. Strähler war, als ich nach Halle ... ... etliche mahl zu Gevatter gebeten hatte. Herr Lange hatte ihm gerathen, seine Schrifft drucken zu lassen und durch seine ... ... , davon sind genung gedruckte Sachen vorhanden, auch sind die selben frantzösisch gedruckt in Berlin herausgekommen. Und ...
... Herren Görres, Jahn und Ernst Moritz Arndt, die drei berühmtesten Franzosenfresser, eine drollige Gattung Bluthunde, denen der berühmte Patriot Börne in ... ... in einer deutschen Version als ein besonderes Buch drucken lassen, und da die letzte Ausgabe des selben vergriffen war und ... ... serrées, et, sans faire la moindre attention à moi, il sortit. J'en fis de même, le ...
... ich wußte doch bestimmt, daß der Vater jetzt fünfunddreißig, die Mutter aber achtunddreißig zählte, und wenn sie nun vor ... ... wenn nämlich die Mutter gar zu heftig und eindringlich auf Pflichterfüllung gedrungen hatte, worauf dann das Mädchen ... ... Wohnung, d'Mutter is scho drobn!« Und nun führte ich alle drei nach der im ersten ...
... Überlegung, diesen Fall mit seinen gemessenen Ordres zusammenzuhalten und entließ den bedrohten Gefangenen mit einigen Hieben, die der ... ... indem ein lakonischer Artikel vom dritten September mir drohend zurief: »Les Prussiens pourront venir à Paris, ... ... unterfingen. Wie leicht konnte das ansteckend werden und alles drunter und drüber gehn. Da sich mehrere ...
... bereit war, Broschüren erscheinen zu lassen, die, gedruckt in der »Deckerschen Geheimen Oberhofbuchdruckerei«, mit halbamtlichem Schein die Ereignisse der Zeit ... ... Luft abzusperren, die geistige Luft, den Zeitgeist! Aber überall draußen treibt und drängt eine andere Welt zum Lichte! Ich will mit den ...
... Bilde Gottes. Ich folgte unbewußt dem uralten heiligen Lebensdrang, den der Dreimalheilige in die Brust eines jeden ... ... Tropfen nieder. Am andern Tage hatte ich Fieber, am dritten Tage konstatierte Dr. Albrecht den Ausbruch des Typhus bei mir. ... ... Genres eingeschickt, und ich – wurde gedruckt, ach Du: ich wurde gedruckt! Dies Bewußtsein war überwältigender ...
... gegangen, die Vorsehung hatte ihn drey Tage gütig geleitet, und schon des dritten Tages am Abend war ... ... jetzt einmahl den Beutel ziehen. Damit zählte er Stillingen drey und dreyßig Reichsthaler hin, und sagte: mehr kann ich anjetzo ... ... die heftigsten Convulsionen, so daß Stilling in äußerster Traurigkeit drey Tage und drey Nächte an ihrem Bette, ...
... im Gymnasio aufgenommen. Damals war Dr. Mentzer, Prof. der Mathematik, Dr. Müller, Prof. der ... ... der Syndicus J.H. Simon Dr. verstorben, in dessen Stelle Dr. Matth. D iedri ch Schaffshausen erwählt wurde. ... ... Sophie Charlotte, Gemahlin des Königs Friedrich Wilhelm I und Mutter Friedrich des Großen. 96 ...
... waren unserer das erste halbe Jahr vier, das zweite drei, und das dritte sechs. Alle Woche mußte disputirt werden, über ... ... er die Preßfreiheit behaupten, ließ drucken und gegen die herrschende Parthey drucken; dieß machte grosses Aufsehen, er ... ... seines alten Testaments, mit dem gebieterisch und drohend ausgedruckten Verlangen zuschickte, ich sollte ihn in der orientalischen Bibliothek drucken ...
... ich bei dem liebenswürdigen Professor Brewer vollauf mit Geometrie, Statik, Hydrostatik, Hydraulik und so weiter gefüttert ward und in Logarithmen und Algebra ... ... einen betrunkenen Shakespeare nennen. In seinen gedruckten Dramen sind jene Monstruositäten sehr gemildert, sie befanden sich ... ... nennen, obgleich ich demselben auch viel Verdruß, vielleicht den empfindlichsten Verdruß meiner Kindheit verdankte. Erst jetzt, wo ...
... , sans les mettre à la gêne, Sous ses doigts foudroyants semblent nâitre sans peine. Monsieur Pantlon, sage ... ... so einrichtete / daß eine Stimme so viel zu arbeiten hätte / als die andre. Sed ego non credulus illis. 16 ...
... Nachbarn herbeistürzten und mich aus seinen Händen retteten. »Andres, lieber Andres«, sagte der alte sanfte Gevatter ... ... gesellig Tier besucht die Klüfte, Wohin nie der Fuß des Wandrers dringt, Wo kein Vogel durch ... ... Unser Leben in Halifax bestand in einem Drittel deutscher Gewöhnlichkeit, einem Drittel huronischer Wildheit und einem ...
... sie entkommen, wohlbekannte Klubisten keineswegs. Ein sehr schöner dreispänniger Reisewagen rollt daher, eine freundliche junge Dame versäumt nicht, sich am Schlage sehen zu lassen und hüben und drüben zu grüßen; aber dem Postillion fällt man in die Zügel ... ... dem er es als einem Bekannten nicht abgeschlagen hätte, dringend bat: ich möchte diesem traurigsten und ekelhaftesten aller ...
... einer Klasse gefröhnt, sie gelte für die erste, oder für die dritte. Aber eine Staatsverfassung zu untergraben, ... ... die oft von Vorsicht wegen der Zeitläufte, noch öfter von dringendem Bedürfniß veranlaßten Zudringlichkeiten auf meine Verwendung, um Aushülfe von einer Kasse zu ... ... mußte meine Frau mit Lebensgefahr durch drey tausend angespannte Bagagewagen gehen, welche in drey Reihen auf der Chaussee in ...
Buchempfehlung
In der Nachfolge Jean Pauls schreibt Wilhelm Raabe 1862 seinen bildungskritisch moralisierenden Roman »Der Hungerpastor«. »Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag.«
340 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro