I. Aus den Lebensregeln 1135. Aus den Lebensregeln des Grafen August ... ... neuen Bekanntschaften. Sei niemals Enthusiast für sie, wenn sie dir auch gefallen. Schenke ihnen niemals dein Vertrauen. ... ... wirklich ähnlich sind. Glaube nicht, daß alle Personen, die deine Sympathie aus den ersten Anblick in Anspruch nehmen, für dich geschaffen wären, denn die ...
... man sie im Alltagskleide empfinge. Ihr Erscheinen bedeutet eine Ehre für das Haus, und wie man Tisch ... ... , ist selbstverständlich. Ebenso sorge man für gute Beleuchtung für die Spieler, für einen geeigneten Platz für den Sänger oder die ... ... dem Kostüm, den Anschaffungen und Geschenken für die Bude, den Ausgaben für Handschuhe, Friseur, Wagen – ...
Wir gehen aus Die Dame rechts, links der Herr und ... ... wenn man in der Begegnung drüberstolpert, ist das für keinen angenehm, auch nicht für den Hund. Bei uns zu Lande ... ... des »diskreten« Herrn aber macht aus einer Harmlosigkeit einen vermuteten Ehebruch. Das ist natürlich falsche Diskretion. Es ...
... 130. Praktische Winke für Baulustige. Wer sich ein Haus in der Stadt baut, muß ... ... . Aber als Eigentümer eines Privathauses erwachsen nur indirekte Unannehmlichkeiten aus größeren Abgaben für Grundbesitz, Pflaster, Gas, ... ... eine Mietswohnung giebt man höchst ungern das Geringste für eine Reparatur aus, das ist ja auch begreiflich; für ...
Schule und Haus Das wichtigste Erziehungsmittel für das Kind während der Schulzeit ... ... voll ausgenutzt werden muß. Aber das Haus trägt die größte Verantwortung für diesen Lebensabschnitt des zukünftigen Menschen! ... ... Mit seinem Wesen, seinem Geiste Sich in der Kindesseele aus. Aus diesem Boden nimmt das Meiste Ein jeder ...
Beschwerden aus dem Publikum »Liebe Schriftstellerin, könnten Sie nicht in ... ... taktvoll wie ein Zollbeamter, nähmen sich ganz gut aus. Daß das Publikum dafür Verständnis aufbrächte, zeigt sich ... ... die dem guten Publikum nur das Raunzen beibringen. Ich für meine Person bin für die Abschaffung der Wauwaus – und der Raunzer. ...
II. Haus und Schule. 830. Aufgaben der ... ... verabscheuen. Solche Kinder sind ein Hindernis für die übrigen Schüler der Klasse – für die Lehrer eine Pein; denn ... ... den geliebten und verehrten Lehrer mit viel, viel größerer Freudigkeit als aus Furcht für den strengen, unbeliebten. Ein aufmerksamer Lehrer merkt nur zu ...
Ein junges Mädchen aus der Pension an seine Mutter. Meine ... ... mich sehr grausam ist, gewährt sie mir doch einen neuen Beweis Deiner Liebe für mich; denn indem Du einwilligtest, mich von Dir fortzulassen, hast Du ... ... Ich will daher auch mit mehr Eifer, als je, aus dem Unterrichte meiner guten Lehrer und Lehrerinnen Vortheil ...
D. Martin Luthers Sittenbuch für den Bürger und Landmann aus seinen hinterlassenen Werken mit Auswahl des Besten und Wichtigsten gezogen.
In Kommission und – für eigene Rechnung. Der Kampf der ... ... dir (deiner Sache allzu sicher!!) verscherzt hast. Für jeden Mann muß es etwas Köstliches sein, in liebevoller Fürsorge sich des ... ... wer zahlt?« Darf der Herr zugeben, daß ... ist er verpflichtet, für fremde Mitesserinnen ... und ...
Ratschläge für ein junges Mädchen hinsichtlich der Korrespondenz. Dehne deinen ... ... wen das Schreiben gerichtet ist, hineinblickst und etwas erfährst, was nur für den Empfänger bestimmt ist, so hast du die Pflicht, unverbrüchliches ... ... betreffenden Personen. Schreibst du on Respektspersonen und fügst einige Zeilen, die für einen anderen bestimmt sind, bei, ...
Sorge für unser ewiges Glück. Der Menschen Leben ist mit dem Tode nicht aus, sondern hat ein anderes zu hoffen, wo die guten belohnt und die bösen bestraft werden sollen. Darum soll unser Leben dahin gerichtet sein, daß wir nicht gedenken allein auf ...
Die Tauffeier für den Neugeborenen. Meistens nur wenige Wochen nach ... ... , so muß der Gebetene bei Annahme auch seinem Dank für die zugedachte Ehre Ausdruck verleihen. Eine Patenschaft abzulehnen, wäre ... ... schicken – von der freilich die ganze Familie zu leben pflegt, weil sie aus mehreren Gerichten besteht. ...
... und schön, Und teilt in jedem frommen Haus Gar wunderschöne Gaben aus! O, öffnet ihm die Pforten weit, Es ist ja ... ... Herzen! »Herein, herein nur ganz geschwind!« Heut giebt's für jedes gute Kind Ein schönes Buch, ...
... sich dadurch, es bildet sich Gewandtheit für die eigenen Gedanken aus. Die Orthographie, die Rechtschreibung, ist ... ... man empfindet, man spricht seine Gefühle für sie aus; diese Briefe sind also für die Schreiberin derselben die leichtesten. ... ... hängt oft von einem solchen Briefe sehr Wichtiges ab für uns selbst, für unsere Nächsten, wir müssen uns daher in ihm ...
... Waggon bekomme, breitet im Walde das Plaid für ihn auf dem Boden aus, trägt es unterwegs wohl gar für ihn! Er läßt sich das ... ... tragen will, darf sich nicht auf das Haus allein beschränken. Ist dieses Haus gleich ihr Reich, so bildet dies ...
... abraten, unerwartet zu kommen; es ist dies weder für den Gast, noch für den Wirt angenehm. Der erstere hat es sich ... ... Gast beständig unterhalten, ihn keinen Augenblick allein lassen zu müssen. Das wäre für beide Teile sehr lästig und hätte nur die ... ... einander rasch überdrüssig würde. Gewöhnlich entwirft man morgens beim Frühstück den Schlachtplan für den Tag, wobei man ...
... soll. Ueberhaupt haben beide bei diesem Vergnügen, das ihnen an und für sich mehr Freiheiten gewährt, als irgend ein anderes, besonders zurückhaltend ... ... hoffen, daß um vier Uhr morgens das ganze Haus, das natürlich für das Ereignis auf den Kopf gestellt war, in tiefem ...
... Ansprüchen opfernd. Ein solches Benehmen, selbst wenn es mehr aus Uebermut als aus Böswilligkeit hervorgeht, sollte nie geduldet werden; ... ... einer fremden Familie, in welcher für ihre Gesundheit wie für ihre Geistes- und Herzensbildung treulich Sorge getragen ... ... zurückbleiben will. Aber bei aller Arbeit – ob für den Kopf, ob für die Hand – läßt sie ihr immer ...
... auch nicht angenommen werden, unsere Karten abzugeben. Für den Junggesellen, für das alleinstehende junge Mädchen, die selbst keine Gesellschaften ... ... der Herr zwei Karten, und zwar eine für den Hausherrn und eine für die Hausfrau zurück. Die ... ... eine Dame gesagt hat: »Ich werde morgen für die und die Stunde für Sie zu Hause sein« ...
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Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
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