... 13 5 Epilog »Das ist ein Schreier und ein dummer Prahler, Ein müder Drescher auf gedroschnen Halmen, Ein Räuchlein ... ... arg geschrieen, Als trübes Echo von geweihtern Tönen, Und nur die gute Sache mag mich tragen! Doch ist's ...
18. Warum die Menschen nicht mehr wissen, wann sie sterben. ( ... ... die man Hollertau nennt, das ist die Landschaft zwischen der Ammer, Ilm und Abens, bei Gammelsdorf und Moosburg.) Früher wußten die Menschen, wann sie sterben müssen und arbeiteten darum nur wenig und schlecht. Einmal machte ein Mann einen Zaun ...
... und getrieben wird, noch mehr und näher und tiefer gesehen und betrachtet hatte, hätte mich ... ... und in ihrem Bereich und Erreich standen und wirkten, rühmten und verklagten zu gleicher Zeit ... ... Größte und Edelste entweihenden oberflächlichen und immer unzeitig und unverschämt witzelnden und dann wieder weibisch empfindelnden Manier ...
... auf solche Art soll ein vornehmer Herr und Kavalier beschaffen seyn, und fein niemalen wegen seines ... ... den ganzen Himmel bedeckte. Ich, und du, und er, wir und ihr, und die haben schon öfters mit ... ... seines Haab und Guts, und sich etwann deswegen besser und mehr schätzen, als andere, es ...
... Grund: in der Kuchel, Stuben und Kammer findet man oft lauter Jammer. Der heilige Petrus ... ... gewüthet und geschrien, und gesprungen, und gestampft, und geheult, und brüllt, und kratzt, und geworfen, und geschlagen, und gestoßen, ...
Zoll-Einnehmer. Zoll-Einnehmer betriegen 1) Wenn sie ... ... falls sie ohngefehr von Geleits-Reutern ertappet / und wegen des Zoll- und Geleit-Zettuls angefraget würden / ... ... sie die von Reisenden öffters eingenommene gantze und gute Müntz-Sorten auswechseln und der Herrschafft davor schlechte und ...
... aufwachten, waren sie allein, und die Eltern kamen nimmer wieder. Und der Mittag kam, ... ... denn sie hatten keinen Bissen Brot mehr, und mußten ihren Durst und Hunger nur mit den schönen ... ... Biskuit und Marzipan, Zucker und Milch, Äpfel und Nüsse, und köstlichen Kuchen. Und während die Kinder immerfort aßen ...
[Ein bettelarmer, braver Mann] Ein bettelarmer, braver Mann, Der Tag und Nacht nur Gutes sann Und gar nichts mehr zu essen hatte Als eine halbverweste Ratte, ... ... Für solche Freveltat zu strafen. Und deshalb wurde sein Betragen Dann mit den Jahren noch viel ...
... wie er zu Jena studiert habe, und sehr fleißig und fromm und arm gewesen, wie seine Aufwärterin, ... ... Wiedersehen, ihr so viel Mühe und Not gemacht, und dazwischen spielte immer wieder der Gedanke des ... ... an nichts. In solchen Gedanken wuchs ich immer mehr heran, und ging einstmals vom Hause fort, ...
... eine Klage. Wir Schaafe und Lämmer, die wir allezeit bei dem Allerhöchsten in großem Ansehen, ja ... ... dann solche sich nicht allein stets und immer hat brauchen lassen zum Fressen und Saufen, sondern beinebens allerlei ... ... unvergleichlicher Gesundheit geblieben, ein hohes Alter erreicht, und du, und die, und diese sollen nicht können ohne Fleisch leben ...
... genannt. Andere Lehrer, wie Oekumenins, Theophilaktus, Pappias, und noch mehrere, beschreiben den elenden Untergang des Judä Iscarioths anderst, ... ... Teufels sein Pamphili wird höher und mehr geacht, seiner Festivität müssen Sonntag und Feiertag fast durch das ... ... lassen, massen alsobald etliche Teufel erschienen, und diesen unerzogenen Sohn mit Leib und Seel hinweg geführt. Diese ...
... mir bald. Grüse deine Frau und Kinder und Pfenningern. Bäben schreib und schick ich nächstens, sie ... ... eine Lobrede gehalten. Eure Neigungen sind immer lebendig und thätig, und ihr könnt nicht lieben und ... ... dir es allenfalls denken kannst, und schicke mich nach und nach immer beßer in das beschwerliche meiner ...
... Stük. Es ist ein Nautilus und kein Ammonshorn, und deswegen merkwürdig weil es so breit und ... ... Lebe wohl du Lieber. Ich bin immer zerstreut und hin und her geschleppt daß ich kaum der Gegenwärtigen ... ... fremden Orten her etwas menschliches gekommen ist, und wünsche dir immer mehr Lust und Liebe zur Erkenntniß natürlicher Dinge. ...
... werden wir um uns greifen, und brav seyn, und handeln, und gut seyn, und ... ... Schlittenfahrt geht mein Leben, rasch weg und klingelnd und promenirend auf und ab. Gott weis wozu ich ... ... , Bertuch hat mit seinem Mägdlein Rasen und Moos Bänke und Hüttchen und Plätzchen angelegt, die sehr romantisch ...
Uber zwey Opern-Frauenzimmer. F. zu P. Du schminckest dich nicht mehr? ach/ da du wilst veralten/ Ist es umsonst und spät/ wenn du wilst Farbe halten.
... gewissen Feierlichkeit fast tagtäglich Haus und Stall und Scheune durchmusterte, da und dort Alles neu in ... ... kam, verließ Bäbi die Stube nicht mehr, sie blieb vielmehr da und freute sich, wie herzlich der ... ... aussieht und der Wendel und der Doctor und der Pfarrer, und wenn ich malen könnt', ...
... kein Groschen in der Tasche. – Und nun hat er sich gebessert, und ich wollte ja Jeden ... ... auf die Finger sehen, und hinausbringen, und ich hätte kein Heimatsrecht mehr!« »Nein, Louis ... ... bei seinem Glück. Er nahm Papier und Feder und theilte ihm kurz und klar, was seiner warte, was ...
... Brüder auf der Erde, beede leibliche Söhne des Adams und der Eva, und zwar die ersten Söhne ... ... Unehr, massen dabei das Fluchen und Schwören, und folgends darauf das Raufen und Schlagen meistentheils sich finden ... ... Interesse's alles Uebel zulassen und gestatten, daß Gottes Ehr und Glorie und seiner heiligsten Sakramente Werth und Kraft so sehr verschimpft werde ...
... wo dein Gedächtnuß gedenket; was und wann und wie und wo dein Will begehrt; was und wann und wie und wo deine Augen sehen; was und wann und wie und wo deine Ohren hören; ... ... so gilt denn bei euch mehr ein Sünder und großer Sünder, und ein mörderischer Bösewicht, als ...
... . der widrigen Aussag seyn und wollen, daß Judas anfänglich ein frommer und gewissenhafter Mensch seye ... ... Zähn' gehabt; aber wer leidet mehrers und öfter von den Zähnen und bissigen Mäulern als eben die ... ... seynd sie nit diejenigen, welche du und du und du, der und der und der von Herzen wünschen, daß ...
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