1177. In de Winachtsnacht stan de Lüd' up un ęten Schwartsuer. Aus Hohenfelde. Gymnasiast Otto Wien.
1586. En bet to gode. Here got, ik rope an dine gnade unde bidde di, dat du my beschermest wedder alle myne vyende dach unde nacht in mynen noden unde ...
... Beim großen Brande zu Hof 1823 wurde auch die dasige St. Michaelis-Kirche ein ... ... ihren schönen Sculpturen nichts verschont, als eine kleine kaum zwei Fuß hohe Figur, welche am mittelsten Fenster, oben ... ... weibliche Figur tragend. Wie die Sage geht, so wollte dieser Mönch eine Nonne aus dem St ...
... 1663 gab ein Philipp Berger in Ulm an, er habe im Rausche Farrensamen geschöpft, nicht ... ... und im Spiel glücklich zu sein, sondern sich selbst fest zu machen. Nachher habe er noch sieben Mal Farrensamen ...
... 'n jeder macht's so gut er kann, und kurz ich werde ohngefähr so ... ... erleben's nicht, wir liegen denn alle schon im Grabe, aber wenn er einst die Regierung seines Landes ... ... Addies lieber Herr, schreib Er mir doch 'nmal, Er hat mir so lange ...
General de la Chieze von 1662 bis 1671 Der Große ... ... Karpfenteichen« seinem Kammerjunker und Generalquartiermeister de la Chieze. Philipp de la Chieze, dessen Familie aus ... ... die Gnade des Kurfürsten das nur in leisen Zügen noch an alte Kulturtage erinnernde Kaputh übergab. ...
... . Der Malenen-Tüll (die Magdalenen-Spitze) ist eine Düne im Kirchspiel St. Peter in Eiderstedt. Hier saß die schöne Malene ... ... in hellen Sommernächten auf ihrer Düne zu sehen, aber Jedermann fürchtet ihre Erscheinung, da jedem ...
... Bomberge aus fährt zu Zeiten um 12 Uhr mittags oder um 12 Uhr mitternachts eine glühende ... ... Westen der Stadt. Einst befand sich eine Frau im Königswege und hörte die Kutsche heranbrausen ... ... etwa auf das Gestirn des Namens, oder sind es Eber? Vgl. Woeste in Wolf ...
1114. Wie der Wind am Quatember, so weht er ein Vierteljahr lang. Allgemein.
1104. Wenn de April is drög un de Mai is natt, Dat füllt den Buern Hus un Fatt. Aus Gadebusch. H. Schmidt.
1200. In de Olljorsnacht löpt en swarten Hund mit gleundigen Ogen uppen Kirchhof rüm. Aus Hohenfelde. Gymnasiast Otto Wien.
1438. Wenn man in der Johannisnacht um 12 Uhr stillschweigend hingeht, wo ... ... die Blume auf das Taschentuch, dann geht man gleich wieder weg, darf sich nicht umsehen, auch wenn was hinter Einem geht. Dann ist man unsichtbar.
... 14. Aus einem Hexenprotokoll in Dömitz, 17. März 1586. Danach seien die beiden gefangenen ... ... und die bunte Katze, auch ob die lange Gese, so sich aufgehoben und das Weib, Marenz, Personen oder ...
... Ok möten sei en Disch decken un Ęten updragen, un denn einen Platz frilaten, denn kümt ok de taukünftige Brüjam un sett sich up denn' un ett mit. Aus Parchim. ...
... . Wie das Wetter in den Zwölften, so ist es im ganzen Jahre, so daß jeder der zwölf Tage ... ... Rauhreife in den Zwölften bedeuten ein gutes Jahr, Tropfen am Zaun ein gutes Flachsjahr. Gegend von ...
1366. Regnet es am ersten Ostertage, so wird das Land im ganzen Jahre nicht satt. FS. 549.
1355. Regnet es am stillen Freitag, so geht die dritte Pflanze vom Acker. Aus Ribnitz. Pastor Dolberg.
1368. Regnet es am Ostertage, so soll es alle Sonntage bis Pfingsten regnen. Aus Brütz. Pastor Bassewitz.
1448. Am Johannitag muß man zwischen 11 und 12 Uhr Dulldill (Bilsenkraut, Hyoscyamus niger ) pflücken; wenn das Vieh durch Behexung krank ist und man räuchert es damit, so wird es besser. Aus Warlow bei Ludwigslust. Seminarist Zengel ...
1740. Blaue Kornblumen, am Johannistage um 12 Uhr Mittags gepflückt, stillen das Blut. Schiller 2, 32.
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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