Alb So bebebange ... Die schwarze Nacht Hat mit hohem Gewölbe die Welt überdacht. Willst schlafen und träumen? Es geht nicht an. Dich knebelt und knechtet ein dumpfer Bann. Lieg stille und lausche Im schweigenden Raum ...
Die halb rosdeck Es ligt ein stat im Niderlant, ... ... einander schnit und den halb teil von der rosdecken tet es in ein winkel verstecken, ... ... dich freust, wie meinen anherrn eben, so wil ich dir den halb teil geben, das du dich auch ...
Auf der Reeperbahn nachts um halb eins Im ›Grenzfaß‹, da, ... ... gut so. Denn ich wünschte, daß wir die Reeperbahn, nachts um halb eins, so ansehen, wie man gesellschaftliche Vorgänge jeder Art nun ... ... von der Reeperbahn, nachts um halb eins. · Peter Panter Vossische Zeitung, 19.08.1927. ...
Der halb gut freunt In der alment des Stollen. 1. ... ... er ein man het ermört; er solt im helfen nun. balt der halb freunt sein klag erhört, sprach er: »trag in herein, mein lieber ...
[Das edle Weib ist halb ein Mann, ja ganz] Das edle Weib ist halb ein Mann, ja ganz. Erst ihre Fehler machen sie zu Weibern.
[Du Fremdling, der fast halb Europa sah] Du Fremdling, der fast halb Europa sah, Kein' Albus, nein Karbatschen sollst du kriegen, Was gestern dir mit Unrecht nicht geschah, Dem Schicksal sollst du heute unterliegen, Kömmst du La ...
[Ich hab einen Nachbar, halb riesig, halb zwergisch] Ich hab einen Nachbar, halb riesig, halb zwergisch, Das kommt daher: der Mann ist energisch. Er will das Höchste, was keiner getan, Mit jedem Nachbar fängt er Händel an, ...
[Ein Anlehn wird gegeben, halb Zwang, halb frei] Ein Anlehn wird gegeben, halb Zwang, halb frei, Wie jener, der geschenkt; allein geweint dabei.
Von Ernst das 181. Der Künig starb Hungers halb. Wir lesen von einem Künig, der kriegt wider ein andern Künig, der het vil Guldin in einem Pfennigthurn ligen. Das wüßt er nun wol, groß Kisten und Trög vol; noch so was ...
[Des Monden halb-erstorbnes Licht] Des Monden halb-erstorbnes Licht Weist sein erblaßtes Angesicht/ Durch trüber Wolcken finstre Decken. Der Schatten tunckel brauner Nacht/ Der Aug und Ohren irrend macht/ Umgiebt den Erdenkreiß mit Schrecken. Du liegst/ mein Freund ...
2. Halb unbewußt war ich hinausgegangen ... Zu einer stillen, grünen Ruhestätte, Zu einem schattenkühlen Schlummerbette, In dem ein Herz vergißt sein Glutverlangen. Und wieder faßte mich das alte Bangen, Das ich so gerne längst begraben hätte, ...
4. Sagen von der schwäbischen Alb
4 Da ist ein Buch, geschwärzt und halb verbrannt, Wonach der Mann in Todesangst gesandt; Ein Jüngling wagte dran sein junges Blut Und trug's mit keckem Arme aus der Glut. Und gierig stürzt der Mann sich auf das Buch ...
121. Frisch gewagt, ist halb gewonnen Furcht und Zwang und Blödigkeit Hält das Herz in Ängstlichkeit, Alles schwer dann heißt; Liebe, Lust und guter Mut Mit Gott große Taten tut, Breitet aus den Geist.
85. Weißer Sonntag auf der Alb. In Sontheim, Suppingen, Ennabeuren, Justingen, Magolsheim, Berghofen zogen die Bursche am weißen Sonntag Abends gegen 20 bis 30 mit Fackeln auf feierliche Weise in einer Reihe hinaus auf die benachbarten Höhen. Dieser Fackelzug sei eine Erinnerung an ...
4 Da ist ein Buch, geschwärzt und halb verbrannt, Wonach der Mann in Todesangst gesandt; Ein Jüngling wagte dran sein junges Blut Und trug's mit kecken Händen aus der Glut. Und gierig stürzt der Mann sich auf das Buch ...
Von Schimpff das 37. Einer verbrant das Hauß der Fliegen halb. Uf einmal was ein Nar, und die Fliegen thetten im uff ein Zeit me Unglückß an dan sunst alwegen, und was den Fliegen fast feind. Und stieß sein Hauß an und ...
43. Wer's recht greift an, hat's halb getan Du sprichst, es sei dir schwer, Lust, Sinn und Willen zwingen; Ja, zwingen tut auch weh, doch greif's mit Gott nur an, So wirst du bald mit Lust ganz leicht ...
20. Ein halb Jahrhundert ist dahingezogen, Seit ich das erste Blatt für Dich geschrieben, Nur die Erinnerung ist jung geblieben – Ich bin gealtert in des Kampfes Wogen. Hoch steht mein Haus, es blühen gelbe Rosen So ...
1. Der Hexenglauben ist auf der »rauhen Alb« sehr verbreitet, die Hexen sehr gefürchtet. Gibt eine Kuh rote Milch, so thut's die Hexe. Die Milch wird gleich gesotten und mit einer Rute tüchtig gepeitscht. Das spürt die Hexe an ihr. Bald ...
Buchempfehlung
In ihrem ersten Roman ergreift die Autorin das Wort für die jüdische Emanzipation und setzt sich mit dem Thema arrangierter Vernunftehen auseinander. Eine damals weit verbreitete Praxis, der Fanny Lewald selber nur knapp entgehen konnte.
82 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro