Die Vorred dises spyls. Diewil der aller höchste Gott Uns hat bevolhen durch syn bott Zum meysten ihn vor ougen han Erkhennen ouch / und rüffen an Demnach er uns bevolhen hat Den nächsten lieb / inn synem pfad Zewandlen hie uff erdtrich ...
Vorrede diss spiels. Ihr Herren hochs und niedrigs stands zu gleiche Alt / oder jung / gewaltig / arm / und reyche / So yemand sich vorwundert und gedächte Was ich daher mit den personen brächte / Dem wil ich des bericht von stund ...
[Vorrede] Gnädige Fraw! Es ist vnschwer zu erweysen, daß vnter aller ... ... Evangelium gehalten; weil Hieronymus selber diß Buch gar zweyffelhafftig anzeucht; weil Hilarius in der Vorrede vber den Psalter, Gregorius Nazianzenus in den Versen von der H. Schrifft, ...
Xystus Betuleius Non pœnitendæ frugis adolescenti Ioan. Friderico Menzingero Basiliensi S[ alutem ] D[ icit ] Cum typographus MEos mihi ludos extorquere satageret, non diu me difficilem exhibui, neque eos quidem illi gravatim conceßi, quos poëtices geramanicæ quasi progymnasmata quædam (meministi Friderice, in ...
Vorrede Die gütige Aufnahme, die meine poetischen Versuche (Marburg, 1806) fanden, und die schonende Beurtheilung derselben in einigen Zeitschriften, gaben mir Muth, meine Leyer auf's neue zu stimmen, und meine Gefühle in ihre Töne zu mischen; sie rechtfertigen die Hoffnung ...
Dem Deutsch- und treu-gesinnetem Leser. Nun folget endlich mein Simson der schon vorlängst aufgeträhtenen Assenat . Nun trit er auch auf den Schauplatz der Welt. Er zeiget sich nun auch; wiewohl lang nicht in dem ausbündigen Zierrahte /der einen solchen Helden geziemet. ...
Vorrede. Die Larve ist nicht mehr nöthig, mit welcher sich Usong in der ersten Auflage bedeckt hat. Man weiß überall, und ich begehre es nicht zu verhehlen, daß ich einige Gedanken über die vornehmsten Regierungsformen in eben so vielen Geschichten vorzutragen mir vorgenommen gehabt habe. ...
Dem Deutschgesinten Leser. Mich deucht / ich sehe die Welt ihr leschhorn rümpfen. Mich dünkt / sie ziehet das maul. Ich höre / sie fraget: was ungewöhnliches / was seltsames / was neues ist dis? Sie siehet / daß ich diese Liebesgeschicht heilig nenne. Das komt ...
Vorrede Der »Atta Troll« entstand im Spätherbste 1841 und ward fragmentarisch abgedruckt in der »Eleganten Welt«, als mein Freund Heinrich Laube wieder die Redaktion derselben übernommen hatte. Inhalt und Zuschnitt des Gedichtes mußten den zahmen Bedürfnissen jener Zeitschrift entsprechen; ich schrieb vorläufig nur die ...
Vorrede Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ ... ... daß ich etliche unverständliche örter verbessert/ unterschiedene von meinen gedichten mit eingestreuet/ und gegenwärtige vorrede beygefüget. Es hoffet derowegen so wohl der verleger/ als ich/ daß dieses ...
Geliebter Leser. Alldieweil über Vermuthen hier etliche Blätter ledig verbleiben / so habe ich nur dieses erinnern wollen /daß man sich nicht ärgern dürfte / wenn der Historie dergleichen Umstände angedichtet werden / welche sich weder aus der Bibel / noch aus andern Büchern können beweisen ...
Vorrede [zur ersten Auflage] Man nehme dieses Schauspiel für nichts anders als eine dramatische Geschichte, die die Vorteile der dramatischen Methode, die Seele gleichsam bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen, benutzt, ohne sich übrigens in die Schranken eines Theaterstücks einzuzäunen, oder nach dem ...
Vorrede. Großgünstiger leser. Indem unser gantzes vaterland sich nunmehr in seine eigene aschen verscharret und in einen schauplatz der eitelkeit verwandelt, bin ich geflissen, dir die vergängligkeit menschlicher sachen in gegenwertigem und etlich folgenden trauerspielen vorzustellen. Nicht zwar, weil ich nicht etwas ...
Vorrede In beifolgenden Versuchen wird dem Publikum eine Sammlung loser Blätter vorgelegt, die sich zu verschiedenen Zeiten von meinem Schreibtische verloren hatten. Es lag eigentlich nie in meiner Absicht, als Schriftsteller aufzutreten, sondern wie die meisten Menschen eine Lieblingsspielerei haben, der sie sich zur Erheiterung hingeben ...
Vorrede. Der Welt Wagen und Pflug ist nur Lug und Betrug! Welt und Betrug / gleich und gleich / gesellen sich gerne. Beyde sind nicht ungleiches Alter. Der Fürst der Welt und Uhrheber des Betrugs legte sein erstes Meisterstück an unser aller Mutter / ...
Vorrede Deutschlands kritische Nacht war gekommen, die Wärter saßen kopfschüttelnd am Bette, alte Basen machten bedenkliche Runzeln, und die Lichter wurden nicht mehr geputzt. Da richtete sich der Kranke plötzlich auf, saß ganz gerade, blickte umher und fragte: »Wo bin ich?« – »In ...
Vorrede Ruft das dichterische Werk des Lebenden nach einleitendem Wort und selbstbiographischen Daten? Hat nicht seine eigentliche Existenz ihren annähernd wesensgemäßen Ausdruck gerade in den mannigfaltigen Versschöpfungen vieler Jahre gefunden, aus deren geschlossener Gliederung die folgenden Bände sich wie von selbst zu einem rhythmischen Bilde seiner Natur und ...
Ungedruckt gebliebene Vorrede zu den Nibelungen An die geneigten Leser Der Zweck dieses Trauerspiels ... ... voraus auf eine jugendliche, vor bald zwei Dezennien publizierte und überdies noch arg gemißdeutete Vorrede hin in einer Literatur-Geschichte prophezeit wurde, irgend ein modernes Lebens-Problem zu ...
Vorrede Das Wintermärchen, welches »Deutschland« betitelt und in den frühern Ausgaben dieses Bandes enthalten, habe ich der gegenwärtigen Ausgabe entzogen, sintemalen dasselbe seitdem vielfach im Einzeldruck erschienen ist und ich ihm überdies in der Sammlung meiner poetischen Werke eine andere Stelle zugedacht. Die entstandene ...
Vorrede Wohlan, es sey! Auch ich will's wagen, Was ich in Tagen Der Wonne, frey Vom Joch der Sorgen, Und fern vom Zwang, Dem grauen Morgen Entgegensang, Dem Vaterlande In diesem Bande Trotz ...
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Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?
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Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
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