Nichts mehr Nicht mehr die heißen, süßen Küsse, Nicht mehr die Worte mild und warm, Nicht mehr den treuen Blick der Augen, Nicht mehr den Druck von deinem Arm. Nichts mehr von allen jenen Wonnen Die Liebe hat und ...
178. Mehr sind tot als lebendig Alls lebt und reget sich; doch zweifl ich, ob die Welt Mehr der (Gott)-Lebenden als -Toten in sich hält.
59. Wer ist mehr Gott als Mensch Wer ohn Empfinden liebt und ohn Erkennen kennt, Der wird mit gutem Recht mehr Gott als Mensch genennt.
138. Je mehr du aus, je mehr Gott ein Je mehr du dich aus dir kannst austun und entgießen, Je mehr muß Gott in dich mit seiner Gottheit fließen.
143. Der Unempfindliche ist mehr als englisch Wer in dem Fleische lebt und fühlt nicht dessen Pein, Der muß schon auf der Welt weit mehr als englisch sein.
18. Warum die Menschen nicht mehr wissen, wann sie sterben. ( ... ... das ist die Landschaft zwischen der Ammer, Ilm und Abens, bei Gammelsdorf und Moosburg.) Früher wußten die Menschen, wann sie sterben müssen und arbeiteten darum nur wenig und schlecht. Einmal machte ein Mann einen Zaun ...
... Anblick bezaubert, so nahm sie mich durch ihre Unterhaltung noch mehr ein, und ich konnte es Waltern weiter nicht verdenken, daß ... ... , daß sie ihre peinliche Anstrengung nicht lange mehr aushalten könne, und ich war froh, als man aufstand und sich empfahl. Wie ...
Georg Wickram Von Gůteñ vnd Bösen Nachbaurn Wie ein reicher Kauffmann aus ... ... ihm nachmals auff dem Mer mit einem Hispanischen krancken Kauffman ergangen ist. Wie er den selbigen ... ... im zů haus füret / sein inn seiner kranckheit wol pflegen lasst / vnnd nachmals sein Tochter gibt. ...
Die, die mehr sind Alle Menschen nützen Uns, ... ... es genau, daß der selbstlos freundliche Arzt ihm nicht mehr helfen könne, aus seinen Wirrnissen heraus, da ... ... Seele graue undurchdringliche Nebel! So schleichen alle Menschen, Mann und Frau, ihre düsteren ...
Und immer mehr erkenn ich dies Und immer mehr erkenn ich dies: das Leben Ist Eins; wir ... ... und sind Doch Eines Wesens, sind uns fremd und gleich, Und aller Haß ist Torheit, alle Angst Ist Wahn ...
7. Und dann nicht mehr Ich sah sie nur ... ... Da war der Frühling in dem Thal, und dann nicht mehr. Im Saal des Festes ... ... Flor verschließen in Die dunkle Kammer eng und schmal, und dann nicht mehr. Ich will ums Rosenbrautgemach im ...
... einer gewissen Feierlichkeit fast tagtäglich Haus und Stall und Scheune durchmusterte, da und dort Alles neu in Stand ... ... ich jetzt, wie mein Margret aussieht und der Wendel und der Doctor und der Pfarrer, und wenn ich malen könnt', könnt ... ... Freude an diesem Thun, das ihm die Tage und Abende verkürzte, und wenn er so bei seiner ...
An eine Hönische vnnd mehr als kluge Person Ihr glaubets warlich nicht/ wie schön ... ... Grusses wehrt geacht/ Dem must Ihr seine Sprach vnd alle Wort verjähen/ Dem mangelts an der Stirn/ vnd ... ... eh denn Ihr Euch solt haben drin erkandt/ Werd Ihr mehr Mängel sehn/ denn Ihr wol jtzt dörfft ...
[Mehr falscher Schein und minder Sicherheit] Mehr falscher Schein und minder Sicherheit/ Ist zwischen Hoff und Land der Unterscheid.
... »Ihr seid weit in der Welt herumgekommen und habt viel gesehen und vieles lernen können, ich hätte Euch mehr Einsicht zugetraut, Nachbar.« ... ... Kind ist jetzt acht Jahre alt und kann nichts und weiß nichts, und Ihr wollt es nichts lernen ... ... Base das Heidi fest weiter und ließ es nicht mehr los, denn sie fürchtete, es könne drinnen ...
[Wir werden nicht mehr starr und bleich] Wir werden nicht mehr starr und bleich Den früheren liebeshelden gleich · An trübsal waren ... ... wir dabei. Sie gingen um mit schwert und beil · Doch streiten ist nicht unser teil · Uns ist der friede nicht mehr feil Um ihrer güter weh und heil.
[Gemütte/ welches mehr als Wind und See zu fliehen] Gemütte/ welches mehr als Wind und See zu fliehen/ Und das mich geben ... ... . Wer will auff glattes Eiß und deine Worte bauen? Je mehr man schleust die Hand/ ...
6. Es gehöret mehr dazu An einen Stadt Verkehrer ... ... das Land vor ihren Tisch betagen, Und Bürgermeister seyn, die du zeuchst andern für. Du ... ... da zeucht man Zapffen auff, So kan man Städt' und Land verdudeln und verfiedeln: Wie wird den Erbarn Rath die Noth im ...
[Viel tausend Quellen zählt die Krankheit und noch mehr] Viel tausend Quellen zählt die Krankheit und noch mehr, Genesung sucht und trifft die eine, rechte schwer.
3. Seine Diener füttern mit mehr und mehr ein Rudel von jenen wilden Gerüchten, die auch ... ... ihm her. Und seine Frauen flüstern und stiften Bünde. Und er hört sie ganz innen in ...
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Robert ist krank und hält seinen gesunden Bruder für wahnsinnig. Die tragische Geschichte um Geisteskrankheit und Tod entstand 1917 unter dem Titel »Wahn« und trägt autobiografische Züge, die das schwierige Verhältnis Schnitzlers zu seinem Bruder Julius reflektieren. »Einer von uns beiden mußte ins Dunkel.«
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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