114. Die Sonn ist schon genug Wem seine Sonne scheint, derselbe darf nicht gücken, Ob irgendwo der Mond und andre Sterne blicken.
Arthur Schnitzler Der Sohn Aus den Papieren eines Arztes Ich sitze noch ... ... leuchten. Die letzt Stufen lagen schon tief im Dunkel, nur am Anfang des Weges geleitete mich ein matter ... ... Sie durchaus sprechen, Herr Doktor!« sagte das Weib. Ich stand schon beim Bette; die Kranke lag regungslos ...
Georg Wickram Der verlorene Sohn
An meinen Sohn Wenn du mal groß bist, Leopold, ... ... da kannst du, Leopold mein Sohn, dein Leben lang die Schnauze halten – von wegen ... ... so gescheit! und klug! und überhaupt Schlemihle. Sie machten schon im Umsturz schlapp und saßen ängstlich ...
Schön-Else Im Auge Lachen, im Munde Lieder, Für jeden ... ... Betäubt die alte Herzenswunde, Verschafft mir eine frohe Stunde – Dies Glas, Schön-Else, auf dein Wohl! Münster, Januar 1890
Burkhard Waldis Der verlorene Sohn Ein Fastnachtspiel De parabell vam vorlorn Szohn Luce a i xv. gespelet vnnd Christlick gehandelt uha ynnholt des Texts, ordentlick na dem geystliken vorstande sambt aller v istendicheit vthgelacht, Tho Ryga ynn Lyfflandt, Am xvij. dage des ...
Friedrich Halm Der Sohn der Wildnis Dramatisches Gedicht in fünf Akten
Na, mein Sohn? Besinnt ihr euch noch auf die Inspektionen ... ... ihnen leutselig und ganz von oben herunter die Frage stellte: »Na, mein Sohn?« Wir verzichten auf diese Soldatenväter. Sie sind nicht ausgestorben ... ... und kopfnickend zu fragen geruht: »Na, mein Sohn?« · Ignaz Wrobel Die Weltbühne, ...
Eduard Mörike Der Bauer und sein Sohn Märchen Morgens beim Aufstehn sagt ... ... Königin sagte: »Gewiß, das ist ein frommer Sohn und steht ihm die Wahrheit an der Stirn geschrieben.« Der König selber ... ... so weit, als er nur konnte; gleichwohl lief derselbe am Ende so schön zusammen, als wär' er ...
Schön Wissen Tören Wahr und Trügen Mord Gebären Sterben Sein Weinen Jubeln Haß Vergehen Stark und Schwach Unmöglich Kann! Dein Körper flammt! Die Welt Erlischt!
Ich dachte schon . . . Ich dachte schon, als Willi türmte, ... ... Akteur nach Haus. Ich schnallte schon die Harfe ab und wankte in ein frühes Grab. ... ... ich erbaut: Wie ist mir dieses Lied vertraut! Ich dachte schon, ich sei erledigt . ...
Arthur Schnitzler Frau Beate und ihr Sohn
Karl Gutzkow Richard Savage oder Der Sohn einer Mutter Trauerspiel in fünf Aufzügen
An meinen jüngsten Sohn Bei Uebersendung eines Vergissmeinnicht aus einem symbolischen Kranze, als ich zu K. war Nimm diese kleine, zarte Blume, Verwelkt ist sie am Heiligthume, Das meines theuern Kindes Hand So froh für mich zusammenband; ...
An meinen Sohn Friedrich Einsam wall' ich in dem Thal, Stille Ruhe waltet, Schatten schweben überall, Schauerlich gestaltet, Von der Mondbeleuchtung glänzt Sanft des Waldes Krone, Jeden Hügel, den sie kränzt, Bildet sie zum Throne ...
Haben Sie schon mal . . . ? Für Ernst Toller ... ... zum Ruhestand dienstlich nicht bekannt. Haben Sie schon mal acht heiße Stunden ein Verhör bestanden, das Sie nicht verstehn? Haben Sie schon mal die Nachtsekunden an der ...
An meinen sohn Daß gegen allen freindlich sein, sehr löblich sei, laß ich passieren; doch wirst du, glaub mir, nichts verlieren, so du mit niemand zu gemein. du magst wol minder freud genießen, doch minder wird man ...
Der verlorne Sohn Schon elf – und er noch immer nicht zu Haus! – – Ei nun, gewiß auf Liebesabenteuer, Wie er gewohnt ist, ging der Schlingel aus. Doch sorge nicht; sein jugendliches Feuer Hält ihn wohl warm, und dafür ...
Schön Hedchen 1781. Schön Hedchen, ein Fräulein aus ... ... Mir winkt, mich umhüllt schon die ängstliche Tracht. Wie schön dir die Rosen im Angesicht glühn ... ... erwacht', Da war es schon Abend. Es thaute die Nacht. Schön Hedchen lag lächelnd von ...
Sohn und Vater Fritz frägt den alten Vater; »Wo ist mein blankes Schwert? Will ziehen gen den Buben, Der uns die Freiheit wehrt! Was frommt's mir, daß ich lernte Bis in die späte Nacht? Hinunter ...
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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