... nach menschlicher Zweckmäßigkeit beurteilt, eine sehr niedrige ist; allein der Mensch ist eben auch der komplizierteste aller ... ... zwar solche, welche die Entwicklung unsrer Welt ermöglichen, während sie ohne diese Rücksicht ganz anders sein könnten, müssen eben doch gemacht werden. In dieser Beziehung ist selbst Empedokles ...
... in Frankreich immer schärfer hervortrat, fehlte auch in Deutschland nicht ganz, allein es wurde durch das Vorwalten religiöser Gesichtspunkte vielfach in sonderbar ... ... Besonders deutlich aber verrät sich der Einfluß der Engländer in einem Büchlein, welches ganz in die Geschichte des ... ... Darum postieren sie sie in quamvis Corporis partem gantz, und in toto Corpore gantz: und ob gleich die Vernunft leicht begreifft ...
... , die dem SOKRATES, wenn auch nicht der Sache nach ganz fremd, doch jedenfalls nicht so in methodischer Schärfe bewußt war. Diese eben ist es, die in so ursprünglicher und freilich hyperbolischer Weise nirgends zum ... ... Nachahmung 251 A; vgl. 253 B). Bekanntlich hat an diese Terminologie ganz besonders die aristotelische Kritik sich ...
... Bild zu geben, so wird er, ganz mit Recht, erst eine Definition des Bildes von uns verlangen, ... ... (d.h. das Gegenteil dessen was ist ) vorstellen mache, ja wenn man überhaupt einräumt, es gebe ein Irren, so besagt ... ... gar kein Sinn ist) allerdings auf jede Weise unmöglich ist. Andrerseits aber und ganz ohne Ironie richtet sich die Kritik ...
... auf nichts anderes hinweisende Interessenzentrum, das also auch ganz eigene Normen ausbildet, gleichsam ganz autochthone Qualitäten entfaltet und eine nur von ... ... , sich in immer differenzierterer Weise in der ihr genau zukommenden Reihe lokalisiert und eben durch das biegsame Anschmiegen an dieselbe den anderen, ... ... eine objektive Höhe, jenseits jener Klassifizierungen überhaupt, hinweisen. Dies gehört nun einer ganz typischen Korrelation an: zwischen ...
... inhaltlich uninteressante Erscheinung offenbart so eine ganz eigenartige teleologische Konstellation des Geldwertes. Obgleich sie nicht an sehr erheblichen Objekten ... ... lange aufgehäuft und verborgen aufbewahrt werden konnten und also keinen Geiz gestatteten. Ganz entsprechend beschränken naturale Verhältnisse die ... ... ist, daß die Verschwendung des Geldes überhaupt einen ganz an deren Sinn, eine ganz neue Nuance gegenüber der Verschwendung konkreter Gegenstände ...
... sich nur fragen, ob er etwa durch eben diese Betrachtung eingeführt wird. Eingeführt wurde er im Phaedo, und anfänglich auch ... ... den Übergang in einem Punkte zu denken versucht. Aber im Übergang selbst darf eben keine von beiden Bestimmtheiten gedacht werden, da jede die andre ausschließen ...
... Gedankengangs, und so ergibt sich ganz einfach und korrekt das, was bewiesen werden sollte. Der Leser muß schon ... ... ungleich sich selbst und dem Nicht-Einen. – Hier wird einmal ganz bestimmt auf die Erörterungen des ... ... man den Fehler der Verdinglichung der Ideen nunmehr erkannt hat, eben dieser Fehler ganz in der damals vorgeführten Weise wiederum begangen und darauf ein ...
... die Vorstellungen und Gedanken, welche ich mir über die Beschaffenheit des Verlustes mache, ganz verschieden sind. Wie der Schmerz überhaupt in diesem Falle durch die ... ... erhalten, dass ihre Qualität ganz oder theilweise durch unbewusste Vorstellungen bedingt wird. Wir sehen nämlich jetzt ... ... werden (wie z.B. bei der Mutterliebe); doch passt dies nicht ganz auf die fälle, wo sofort durch ...
... gebauten Mechanik nicht mehr durch direkte stoffliche Berührung bewirkt, sondern eben durch jene ganz und gar unsinnlichen Kräfte. Unsre Materialisten halten am sinnlichen ... ... der Erscheinungen erstreckte, während sie eben doch nur der Reflex unsrer Organisation wäre: das Atom wäre eine Schöpfung ... ... , oder in der Blutzelle durch die Schläfe eines Dichters rinnt«, ist eben nur deshalb in allen diesen Fällen »dasselbe ...
... und ausführlich begründet. Daß aber ARISTOTELES eben diese fundamentale Darlegung der platonischen Grundlehre nicht im mindesten begriffen hat ... ... hinblicke« (Tim. 28 A u. ff.). Es könne ganz wohl Eins dem Andern ähnlich sein und werden, ohne ihm nachgebildet zu ... ... Sein und Werden möglich sein, ohne daß Ideen sind. – Dieser Einwand ist ganz besonders kurzsichtig. Denn daß PLATO ...
... , dass dieselben Wesen verschiedenen Individuen des anderen Geschlechtes ganz verschieden begehrenswerth und ganz verschiedene Jedem am begehrenswerthesten erscheinen. ... ... kleinen Mann zu heirathen. Man sieht, dass das geschlechtliche Wohlgefallen auf ganz anderen Voraussetzungen ruht, als das practische, moralische, ästhetische und ...
... Willen erregen, der um seinen Stärkegrad den positiven Willen vermindert. Ganz unstatthaft ist hiernach Schopenhauer's Lehre von dem in einer ganz anderartigen Erkenntnissweise bestehenden Quietiv des Wollens, vor welchem die Motive ... ... Richtung sucht, gehört also wirklich ganz universell zur Natur des Willens selbst, und wo immer im Kosmos ein ...
... Laster aus? Lamettrie erklärt von seinem Standpunkt ganz richtig, der ganze Unterschied zwischen den Guten und den Schlechten bestehe darin, ... ... auch dadurch mehr Rundung zu geben versucht, daß er behauptet, das Vergnügen mache den Menschen heiter, fröhlich und gefällig und sei also schon an sich ...
... sie die Frage nur zurückschiebe und dabei verwickelter mache. Man müsse jetzt fragen: warum hat sich jener zertrümmerte Weltkörper mit Vegetation ... ... Meteorsteine sich nur in ihren äußeren Schichten erhitzen, im Innern aber, wo sich ganz gut solche Samen in Spalten bergen könnten, kalt bleiben. ... ... ob überhaupt das Leben je entstanden , ob es nicht eben so alt wie die Materie sei, und ...
... Gesetzen der Quantität behandelt werden können. Das Verfahren der Quantität ist eben, als rein logisches Verfahren, gar nicht zu trennen von den übrigen ... ... daß jeder gesetzmäßige Ausdruck der Letzteren sich notwendig zugleich im Ersteren ausdrückt, daher ganz natürlich als Zahl erscheint, wirklich aber eine ... ... des logischen Faktors zum Produkt für sie gut. Ihre Elemente sind eben nicht, wie die Einheiten der ...
... den Dichter als einen begeisterten Seher an, der von seinem Gegenstand ganz erfüllt, ganz hingerissen, der gemeinen Wirklichkeit im Geist entrückt war. Sollte ... ... nie ein kaufmännisches Buch gesehen, und der jedenfalls ganz etwas andres meint, als das tertium comparationis besagt; sodann aber gehört er ... ... Philosophie und Religion haben wir ein Bild der Wahrheit, welches sie uns ganz vor Augen stellt ...
... real empfundenen Unlust noch nicht zu leisten im Stande ist, das leistet ganz gewiss der Instinct der Hoffnung (vgl. unten Nr. 12) für die ... ... können; denn dasselbe Unbewusste, welches das Leben will, und zwar zu seinen ganz bestimmten Zwecken gerade dieses Leben trotz ...
... der morphologischen Gliederung des Gehirns; allein das ist eben der größte Vorzug einer wirklich lichtvollen, klar ordnenden Morphologie, daß sie uns ... ... motorischen die letztere Leitung wirkungslos verläuft. Wir haben also hier schon in einem ganz sichern Falle das Prinzip, daß eine mehrfach sich verbreitende Leitung ...
... jedes Momentes, aber sein Functioniren ist ganz abhängig vom unbewussten Willen, den zu Grunde liegenden Affecten, Leidenschaften und Grundinteressen ... ... das Bewusstsein das Unbewusste zu ersetzen im Stande ist, soll es dasselbe ersetzen, eben weil es dem Individuum das Höhere ist und alle Einwände hiergegen, als ob die stete Anwendung bewusster Vernunft pedantisch mache, zu viel Zeit koste u.s. ...
Buchempfehlung
Wenige Wochen vor seinem Tode äußerte Stramm in einem Brief an seinen Verleger Herwarth Walden die Absicht, seine Gedichte aus der Kriegszeit zu sammeln und ihnen den Titel »Tropfblut« zu geben. Walden nutzte diesen Titel dann jedoch für eine Nachlaßausgabe, die nach anderen Kriterien zusammengestellt wurde. – Hier sind, dem ursprünglichen Plan folgend, unter dem Titel »Tropfblut« die zwischen November 1914 und April 1915 entstandenen Gedichte in der Reihenfolge, in der sie 1915 in Waldens Zeitschrift »Der Sturm« erschienen sind, versammelt. Der Ausgabe beigegeben sind die Gedichte »Die Menscheit« und »Weltwehe«, so wie die Sammlung »Du. Liebesgedichte«, die bereits vor Stramms Kriegsteilnahme in »Der Sturm« veröffentlicht wurden.
50 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro