Elftes Kapitel. Aristoteles und Plato.
Fünftes Kapitel Plato Vermittels der neuen Methode des Sokrates gestaltete Plato die Wissenschaft vom Kosmos, von seinem gedankenmäßigen Zusammenhang und seiner vernünftigen einheitlichen Ursache fort. So entstand die dem wissenschaftlichen Ergebnis des Sokrates entsprechende Metaphysik als Vernunftwissenschaft . Nur diesen Fortschritt in dem Erkenntniszusammenhang ...
... Aristoteles hebt hervor, daß erst Plato das allgemeine Wesen der Dinge von den Individuen getrennt habe; Sokrates ... ... ohne in diesen Worten selbst sinnliche Vorstellungen an sie heranzubringen. So sieht sich Plato in der Ideenlehre genötigt zum Mythus zu greifen und damit sind wir ... ... war dennoch tatsächlich nicht schrankenlos. Das religiös-sittliche Prinzip , von welchem Plato und Sokrates ausgingen, lenkte ...
... uns, wie für KANT, so für PLATO die Augen geöffnet hat. Befangenheit in den Begriffen einer bestimmten philosophischen Schule ... ... Leser hier nur die Bitte: er lese so unbefangen, wie er vermag, PLATO selbst und diese Darstellung; er entschlage sich dabei womöglich jeder ... ... heute. Eben darum mußte ich so viel als möglich PLATO selbst zu Worte kommen lassen. Um aber nicht ...
Nach so vielen bedeutenden Einzeldarstellungen wagt PLATO endlich den Versuch einer Zusammenfassung ... ... wird die psychologische Annahme der drei »Seelenteile« eingeführt, die PLATO im Phaedrus in engem Zusammenhang mit der ... ... hatte. Und um die psychologische Theorie selbst erst gehörig zu sichern, sieht sich PLATO genötigt, vorgreifend schon hier in dialektische Erörterungen einzutreten. Es ist ein auffallender ...
Zu Kapitel XI und XII. 18) Ueber PLATO und ARISTOTELES ist auch in dem Vortrag ÜPI einiges gesagt; speziell über die Lehre von den Idealzahlen: in dem Sammelwerk »Große Denker«, her. v. E. v. ASTER, Bd. I. S. 133 ff. ...
2. Direkte Einführung der Ideenlehre (pag. 475-486). Wie in den ersten Darlegungen im Phaedo hat es PLATO auch hier nicht vermieden, zunächst bei der bloßen, schroffen Entgegensetzung von Idee und Erscheinung stehen zu bleiben. Es ist kein Heil für die Staaten, so ...
... andern Funktion die Zeit hier eingeführt ist, ja daß sie wohl überhaupt bei PLATO nichts andres vertritt als die Auseinandersetzung im Denken, die Setzung in verschiedenen ... ... ist, weder, daß es wird, noch, daß es nicht wird. Was PLATO so mit den Worten ringend zu sagen versucht, wird deutlich ...
... Minder, des Stärker oder Schwächer, und des Uebermaasses fähig ist«, weshalb Plato es auch das »Grosse und Kleine« nennt. Während die Idee das ... ... absoluten Veränderung in den Willen zu übersetzen. Merkwürdig ist es auch, dass Plato behauptet, jenes apeiron sei auf keine ...
... ti ên einai , habe PLATO dem Sinnlichen die Ideen , den Ideen das Eine ... ... der bestimmten Vielheit zugleich das bestimmte Zahlverhältnis sich erzeugt. Und zwar denkt PLATO offenbar nicht die Zahl und das bestimmte Zahlverhältnis (und entsprechend die Einheit ... ... wie gesagt, schon LEIBNITZ an; ihre schließliche historische Wurzel aber hat sie in PLATO zu erkennen. Sie liefert den Schlüssel ...
... Sokrates, stoßen wir an dieser Stelle auch in Plato wieder an die der griechischen Geistesart eigentümlichen Schranken. Auch wo diesem gleichsam ... ... auf dieses Verhältnis zum Objekt verzichtet, bleibt ihm nur »Enthaltung«. Daher begreift Plato den selbständigen Grund des Sittlichen nur als ein Anschauen ... ... . 137 In einem grandiosen Gleichnis ist dieser Zusammenhang von Plato dargestellt worden. Die Idee des Guten ...
... aristotelische Kritik sich geheftet, und hat PLATO selbst nicht unterlassen, auf ihre Gefahren (im Parmenides) aufmerksam zu machen; ... ... Metaphernsprache PLATOS nun einmal das Organ abging; der zwar historisch wohl wußte, daß PLATO gern von Metaphern Gebrauch machte, aber darum doch nie ... ... habe; wie es ARISTOTELES stets auch in den Fällen sich erlaubt, wo PLATO die ganz nüchterne Erklärung der ...
... , die Gestalt des SOKRATES ganz so hinzunehmen, wie PLATO sie gezeichnet hat. PLATO aber kennt nur einen SOKRATES, in dem, ... ... daß es der »historischen« Wahrheit so entspreche, so hat man es doch PLATO zu glauben, daß er so geglaubt, und darin die ...
... entgegennehmen. Zugleich bot diese Einkleidung PLATO die schicklichste Gelegenheit, seine eigene Stellung zur eleatischen Philosophie, über die er ... ... anzudeuten. Jene Stelle des Theaetet führt übrigens auf die Vermutung, daß PLATO schon längst den Plan hegte, zu einer Auseinandersetzung mit der Lehre der ... ... Urteil über die Eleaten ist im Parmenides nur ein Nebenzweck, die Hauptabsicht betrifft PLATO selbst und seine zentrale Lehre. Gerade ...
... den Kern der Sache, aber er trifft PLATO insofern nicht, als dieser selbst den überzeitlichen Grund der Seele im Sinne ... ... im Phaedo und Staat noch stehen geblieben war. Den höchsten Punkt der bei PLATO erreichten Klärung in dieser Hinsicht bezeichnen erst die Gesetze. 12) Zu ...
... beider Schriften doch annehmen müßte, unmittelbar vorausgegangen wäre. PLATO konnte nicht wohl, nachdem er soeben den Fehler der Philosophie des PARMENIDES ... ... reineren Ableitung seiner zwar wenigeren, aber probehaltiger begründeten Positionen. Man kann sagen, PLATO kehrt mit diesem Dialog zu dem im Phaedo gezeichneten direkt deduktiven ... ... schon gefunden; was es begreiflicher erscheinen läßt, daß PLATO darauf verzichten konnte, diesem noch eine besondre Untersuchung, ...
... bedeutet, soviel ich erkennen kann, nirgends bei PLATO (auch nicht »zunächst«, S. 195 u.) das »Gesetzliche der ... ... »Erhaltung«, S. 50 und 198 ff., nur sehr unzulänglich bezeichnet ist). PLATO kennt überhaupt nicht die schroffe Scheidung eines theoretischen und praktischen Bereiches des Logischen ...
Zu Kapitel II. 3) S. 30. Über die Stellung des ... ... in Selbstdarstellungen«, 1921, S. 160 ff.), und weiß mich gerade darin ganz mit PLATO einig. Sucht man nach einem Ausdruck, der schlicht und deutlich, womöglich mit ...
... meisten es ansehen, wenn man nur einmal versuchsweise die Hypothesis wagt, daß PLATO etwa schon vor seinen engeren Beziehungen zu SOKRATES, von HERAKLIT, PINDAR ( ... ... aisthêtos und noêtos topos , war damit schon gegeben; die längst für PLATO feststehende Voraussetzung der Unsterblichkeit, Präexistenz (Anamnesis) und Wiederkehr verwob ...
... , als in ausschließlich strenger Begriffsentwicklung. Oft hat PLATO in musterhafter Klarheit beides von einander geschieden, wie in geradezu typischer Weise ... ... gerade deshalb, weil durch sie die Mißdeutungen der Ideenlehre , gegen die schon PLATO selbst sich zu wehren hatte, und die durch die ... ... reine, körperfreie, existierende Dinge gegenüber gedacht werden zu müssen. PLATO selbst hat das in seinen dichterischen Darstellungen ...
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