... Habt verriegelt ihr die Zellen Drinnen mir, will ich dafür Draußen sperren euch die Tür. ... ... Nacht einmal Mit dir mich freuen ganz allein, Kein Drittes dränge sich herein, Und wärs auch nur des Lichts ein Strahl. ...
... zu dem Götterhimmel, Ein' in die andre Sphäre eingefächert, Drehn sie vereint sich doch um eine ... ... bald im Herzen still! Friedrich tritt auf. FRIEDRICH. Still, still, der ... ... Benvolio! BENVOLIO. Hier. Was giebts, Friedrich, he? FRIEDRICH. O hilf mir, ...
... dieses, tadle jenes nicht. Natürlich ist's, wenn nebenbei ein andres Weib Der Mann sich wirbt, daß heftig ... ... jubeln, bis sie sah den weißen Schaum Vom Munde dringen und den stierverdrehten Blick Der Augen und den leichenblassen kalten Leib. ... ... schleunigst, daß ich doppelt Leid erleb Und an der Mördrin räche, die sie mordete! Medea ...
... folgenden Jahren arbeitet er an seinen Tragödien, als deren erste große Meisterleistung die »Andromaque« gilt. Erfolg, gesellschaftlicher Ehrgeiz und die private Verbindung mit zwei seiner Darstellerinnen kennzeichnen diesen Lebensabschnitt. 1667 »Andromaque« (Tragödie). 1669 ... ... « wird aufgeführt. 1676 »Phèdre« wird aufgeführt. 1677 ...
... tragen, was den Griechen Schaden bringt! ALTER. Mit andren hadre drüber und mir laß den Brief. MENELAOS. Das ... ... setzest Tugend und Vernunft Ganz beiseite? Niedre Neigung zeugt von niedrer Denkungsart! Wenn ich frühre Übereilung ... ... Bruder. Gut, so such ich andre Mittel auf Und andre Freunde! Ein Bote erscheint ...
... einen Sechziger; und es ist noch kein Vierteljahr her, als sie drauf und dran war, sich zu verheiraten, und alles kurz abbrach, weil ... ... Euer Gesicht ist zum Malen. Dreht Euch doch einmal um, seid so gut! – Vortrefflich. Jetzt laßt ... ... Ach, wie gut werdet Ihr dem lieben Mädchen gefallen; und welchen Eindruck wird Eure ehrwürdige Krause aus ...
... nicht lebt, um zu essen. HARPAGON. Ei wie schön war das ausgedrückt! – Komm her, Valere, für den Spruch muß ich dich umarmen. ... ... Geschichten von Eurer Knauserei zu erzählen. Der eine spricht, Ihr ließet aparte Kalender drucken, in denen die Quatember und die Fasttage doppelt ständen, ...
... Vaters anzunehmen! Das alles mußte einen unwiderstehlichen Eindruck auf mich machen und ist in meinen Augen mehr als hinreichend, um ... ... Geiz und die Strenge, mit der er seine Kinder behandelt, könnten noch ganz andre Dinge entschuldigen. Verzeiht mir, geliebte Elise, wenn ich so vor seiner ...
Zweiter Auftritt. Cleanthe. Elise. CLEANTHE. Es ist ... ... sehe, daß er taub für meine Wünsche bleibt, bin ich entschlossen, mir eine andre Heimat zu suchen und mit dem geliebten Mädchen mein Schicksal dem Himmel anheimzustellen. ...
Dritter Auftritt. Harpagon. Cleanthe. HARPAGON. Nun ... ... nicht zu wagen; er könnte verdrießliche Folgen haben, denen ich mich in keinem Fall aussetzen möchte. Ja, ... ... wenn Ihr die Mutter auf Eurer Seite habt, ich vielleicht andre Verbündete finde, die für mich kämpfen. HARPAGON. Wie, du ...
... – Apropos, warum sitzt sie immer da drinnen? DER OBERST. Sie muß im Hyazinthenzimmer sitzen, wenn sie nicht draußen ist! Das ist eine ... ... der du den Konsul da oben erdrosseltest, und mit der du deine Wohltäter erdrosseln wolltest ... Geh! DER ...
... , Deren Achse nur das Geld! Drücken, wo die Stärksten drücken, Wo es Noth ... ... , Gibt's doch nur ein Grundgesetz: Drüber oder drunter! Krast, Gewalt bezwingt ... ... Heißa, Haß soll leben! Dreck, der wieder wird zu Dreck! Hi, hi, ...
Dritter Auftritt. Phädra. Oenone. PHÄDRA. Gehn wir nicht weiter, ruhn wie ... ... Vorsatz und entsagst dem Leben? PHÄDRA schwärmerisch. O säß ich draußen in der Wälder Grün! – ... ... auf. OENONE. O sprich, ich höre. PHÄDRA. Gott! Was will ich ihr ...
... ich versteh, ich fühle, was dich drückt. Dein Kummer ist es, Phädra hier zu sehen – Stiefmütterlich ... ... ich fürchte, Ganz eine andre Feindin will ich fliehn; Es ist Aricia, ich wills gestehn, ... ... vergessen. Ariadne, die dem tauben Felsenufer Sein Unrecht klagt, und Phädra, ihre Schwester, Wie sie geraubt ...
Fünfter Auftritt. Hippolyt. Phädra. Oenone. PHÄDRA noch in der Tiefe des Theaters. ... ... Mutter möchte strafen. HIPPOLYT. Ich denke nicht so niedrig, Königin. PHÄDRA. Wenn du mich haßtest, Herr, ich müßt ... ... ist deine Seele ganz entzündet. PHÄDRA. Ja, Herr, ich schmachte, brenne für den Theseus, ...
Sechster Auftritt. Phädra. Oenone. PHÄDRA. O weißt du, was ich jetzt ... ... . OENONE. Aricia! PHÄDRA. O nie gefühlter Schmerz! Zu welcher neuen Qual spart ... ... sahn sie sich? Seit wann? An welchem Ort? Du wußtest drum, wie ließest dus geschehn Und ...
... Das dich betrifft, aus Ehrfurcht unterdrück ichs. Du billige das Gefühl, das mir den Mund ... ... mein Leben, denke, wer ich bin. Vor großen Freveln gehen andre stets Vorher; wer einmal aus den ... ... Von – doch ich schweige. Aber Phädra stammt Von einer Mutter – Phädra ist erzeugt Aus einem Blut ...
... , Die er verschmäht und nicht zu kennen scheint. Ganz andre herrlichere Gaben lieb ich, Schätz ich in ihm! – die hohen ... ... Seele lieb ich, Der unter Amors Macht sich nie gebeugt. Sei Phädra stolz auf ihres Theseus Liebe, Mir gnügt ...
Dritter Auftritt. Phädra. Oenone. OENONE. Ersticken mußt ... ... welchem Auge siehst du jetzt den Stolzen? PHÄDRA. Ein Ungeheuer ist er in meinen Augen. ... ... daß du schon einmal ihn verbannt – PHÄDRA. Ich soll die Unschuld unterdrücken, lästern? OENONE. ...
Fünfter Auftritt. Phädra allein. Er geht – Welch ... ... Gleich unempfindlich für mein ganz Geschlecht, Und eine andre doch wußt ihn zu rühren; Vor seinem Stolz fand eine andre Gnade! Vielleicht hat er ein leicht zu rührend Herz, ...
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