Kapitel IV. Geschlachtet wurden Schafe, Schweine, Ziegen, ... ... ; Am Feu'r geröstet, ward das Fleisch genossen, Und nie war Wein jemals so reich geflossen. – – – – – ...
5 Dieselben Stunden, die mit sanftem Kreisen Den süßen Blick geformt ... ... tyrannisch sich erweisen Und das entstellen, was so herrlich prangt. Denn Zeit, nie rastend, führt den Sommer fort Zum finstern Winter, und verdirbt ihn da. ...
30 Wenn ich in schweigender Gedanken Rat Erinnrung des Vergangnen traulich lade, Beseufzend was entflohn mir nie mehr naht, Neu klagend alte Weh'n versunkner Lebenspfade: Dann netz' ich wohl versiechte Augenlider Um teure Freund' in Todesnacht gehüllt; Es weinen, ...
83 Nie sah ich Farbe dich bedürfen; nie Färb' ich dein Schönes drum mit Malertinten. Für ödes Flitterlob der Poesie Fand – oder glaubt' ich dich zu groß zu finden. Und darum schildr' ich dich beredsam nicht, Damit an dir ...
115 Was ich dir vormals schrieb, falsch muß ich's nennen: »Nie könnt' ich wärmer lieben dich als heut.« Denn wie die Glut je heller sollte brennen, Sah da mein Urteil keine Möglichkeit. Und doch: wenn Zeit und Zufall tausendfältig ...
124 Ist meine Liebe nur ein Kind der Welt, Dann nennt sie Glücksbastard, den nie ein Vater küßt, Der Zeiten Haß und Liebe bloßgestellt, Wie man den Dorn zum Dorn, zu Rosen Rosen liest. Nein, sie erwuchs vom Zufall fern: ihr ...
138 Wenn Liebchen spricht, daß nie ihr Herz erkalte, So glaub' ich ihr, wenn sie es schon erfand; Damit sie mich für einen Neuling halte, Mit Listen dieser Welt noch unbekannt. So, irrig wähnend, daß sie jung mich wähne, ...
... seiner Brust um Gnade Für Haidi flehte, bracht' ich nie heraus, Doch daß dies Volksfest ihm, dem Todtgeglaubten, Curiose ... ... Gewürz mit aufgekocht, Zimmt, Safran, Nelken, – ich hab's nie gemocht. 64. Die Wandbekleidung war ...
... als je ich von dir bat: Warum? Nie hab' ich dich um etwas angegangen. Und doch, verzeih mein Herz ... ... 'ge Schemen paßt das Wort; Wir müh'n uns viel, und heben nie den Hort. Wie starrt' ich unverwandt nach Osten hin ... ... , so jubeln dürfen! Aber ach, dich nie zu brechen Gab die Hand dir das Versprechen! ...
... den Sommerwonnen Grashüpfers Stimme, und sie rastet nie. Von Heck zu Hecke rennt die Melodie Und hält die frischgemähte ... ... ruht er süß versonnen Bei grünstem Halme, der für ihn gedieh. Nie endet sie, die Poesie der Erde. Am stillen Winterabend, wenn der ...
... eine, Herr, wenn die nur wollte, – wahrlich, ihresgleichen kam noch nie nach Mitylene. LYSIMACHUS. Wenn sie nur die Taten der Finsternis tun ... ... Ihr Götter! KUPPLERIN. Sie beschwört; fort mit ihr! Wäre sie doch nie über meine Schwelle gekommen! Sie ist zu unserm Ruin geboren ...
Dritte Szene Leonin kommt zurück. LEONIN. Vom großen ... ... Valdes sind die Schelme; Mitnahmen sie Marina. – Mag sie gehn! Nie kommt sie wieder. Daß sie tot, beschwör' ich, Und in die ...
... in Begleitung meines Freitags , den ich nie von mir ließ, und der, wenn es möglich war, mir je ... ... der größten ansehe, die ich während meinem ganzen schicksalvollen Leben erfahren habe, und nie vergessen werde; auch wollte ich lieber zehn Seereisen thun, als noch einmal ...
... daß ein irdenes Gefäß den zuerst angenommenen Geruch nie ganz verliert .« 1 Nach einem fünfunddreißig Jahre langen Kampf ... ... , um anständig und bequem leben zu können. Auch fand ich nachher, daß nie ein Geschenk besser angewandt war, als dieses, denn sie betrug sich mit ...
Siebente Szene Zwei Edelleute treten auf. ERSTER EDELMANN. Habt Ihr je dergleichen gehört? ZWEITER EDELMANN. Niemals; auch wird man nie wieder dergleichen an solchem Orte hören, wenn sie einmal fort ist. ERSTER ...
... weinte Des lauten Lachens Ungestüm sie nie. THESEUS. Wer sind die Spieler? PHILOSTRAT. ... ... Die in Athen hier ein Gewerbe treiben, Die nie den Geist zur Arbeit noch geübt, Und nun ihr widerspenstiges Gedächtnis ... ... Euch damit aufzuwarten. THESEUS. Ich will's hören, Denn nie kann etwas mir zuwider sein, ...
... EMILIA. Nein, gnäd'ger Herr! OTHELLO. Und schickten nie dich fort? EMILIA. Niemals. OTHELLO. Um Fächer, ... ... Duft so süß, Daß du den Sinn betäubst, – o wärst du nie geboren! – DESDEMONA. Welch unbewußten Fehl ...
... nach Stamford fuhr, er wäre mir sonst nie in den Kopf gekommen. Wir flogen wie der Blitz, – drei und ... ... aus, sagte La Battarelle. – Eine treffliche Gestalt, sagte La Guyol. – Nie in meinem Leben, sagte La Maronette, sah ich bei einem Offizier der ...
Zweite Szene Ebendaselbst. Es treten auf die Königin, Imogen und Posthumus. KÖNIGIN. Nein, Tochter, sei gewiß, nie find'st du mich, Nach der Stiefmütter allgemeinem Ruf, Scheeläugig gegen ...
... und ihm gilt als höchster Ruhm Der Widerspruch. Einmal in Wut, nie lenkt er Zur Mäßigung zurück; dann spricht er aus, ... ... Bei Strafe, vom Tarpej'schen Fels gestürzt Zu sein, betret' er nie die Tore Roms! In's Volkes Namen sag' ...
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Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?
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