... begrenzt ist Oder auch nicht, ob weiter das Leere, das oben wir fanden, Und ... ... und das Meer grenzt wieder das Land ab. Aber das Weltall freilich, da gibts nichts, ... ... sich auch im Gang in unzähligen Weltperioden, Und sorgt stets, daß das gierige Meer mit reichlichem Zustrom Aus den Gewässern der ...
Das Nilproblem Dies gilt auch für den Nil, Ägyptens Fluß, ... ... des Stromes. Oder es ist auch möglich, daß mächtige Sandanhäufung, Die das vom Winde getriebene Meer nach innen zu anschwemmt ... ... Mündung versperrt und gegen die Strömung sich anstemmt. Hierdurch wird das Gewässer gehemmt und an dem freieren Ausfluß ...
Das Ätnaproblem Jetzt will ich auch noch erklären, aus welcher ... ... allen Richtungen wenden, Daß man auch nimmer vergesse, in welche Tiefe das All reicht Und welch ... ... heftiger Zahnschmerz, Oder die Augen sogar ergreift das Übel; zuweilen Breitet das »heilige Feuer« sich aus, das weiter und weiter Schleichend im ...
... so nimmt der nämliche Dunst ihm Auch noch das Restchen vom Leben, das blieb, aus sämtlichen Gliedern. Anfangs nämlich ... ... erst hinab in der Stickluft Quelle gefallen, Wird er gezwungen daselbst auch das Leben selber zu lassen, Weil ihn rings ein gewaltiges ...
Sieht das Auge oder der Geist? Ferner zu ... ... Gefühl spricht heftig dagegen: Leitet uns doch das Gefühl und verweist auf das Sehen der Augen Selber, ... ... wir ja oft hellglänzende Dinge nicht sehen, Weil uns das Augenlicht durch das äußere Licht wird geblendet. Anders steht's mit ...
III. Lehrsatz. Das Vakuum Aber es ist nicht alles gedrängt ... ... aus folgendem Beispiel: Durch das Grottengestein fließt Wasser in flüssigem Strome, Überall rieseln herab die reichlich tropfenden ... ... unmöglich. Endlich warum ist dies an Gewicht just schwerer als jenes, Ohne daß ihre Gestalt an Umfang wäre ...
... drüber hin zieht, und die fliegenden Wetter, Welche das Land und das Meer ringsum berieseln und sprengen; Nimm seine Quellen ... ... Vermehrung der Größe des Meeres. Wunderbar ist's drum nicht, daß das Meer sich niemals vergrößert. Weiter entzieht ihm die Sonnenglut ein ...
Dasselbe, ältere Fassung Aber nachdem ich gelehrt, wie beschaffen die Urelemente Sämtlicher Dinge und wie sie verschieden durch mancherlei Formen Eigenem Triebe gehorchend in ew'ger Bewegung sich tummeln Und wie hieraus sich alles im einzelnen könne gestalten, Will ich dir jetzo die Lehre ...
Wirkung der Bilder auf das Auge Weiter erkennen wir stets: sobald ... ... uns erscheinen, es sei denn sein Abbild? Also man sieht hieraus, daß das Sehen durch Bilder verursacht Wird und daß nichts auf der Welt ist ohne die Bilder zu sehen.
Wirkung der Naturerscheinungen auf das menschliche Gemüt Auch wenn sonstige Schrecken den zagenden Herzen der Menschen Öfter am Himmel sowohl wie hienieden auf Erden erscheinen, Da erfaßt in der Tat ihr Gemüt die Angst vor den Göttern, Die sie zu Boden drückt. Denn leider ...
Entstehung des Götterwahns Selbst wer richtig gelernt, daß die Götter ein sorgloses Dasein Führen, bestaunt doch wohl, wie alles im einzeln sich abspielt, Namentlich auch bei jenen Erscheinungen, welche den Blicken Über unserem Haupte im Äthergefilde sich zeigen: Dann fällt mancher ...
... Natur der Dinge Entstanden vor 55 v. Chr. Das wahrscheinlich unvollendet gebliebene Werk wurde als Handschrift von ... ... Dichter und Philosoph Lukrez nennt, geboren. 55 v. Chr. nimmt er sich das Leben. Aus seinem Nachlaß gibt Cicero das sechsbändige Lehrgedicht »Über die Natur der Dinge« heraus, in dem Lukrez ...
... er Dichter und Philosoph und entwarf vor allem das Lehrgedicht »Über die Natur der Dinge« in sechs Büchern. Es wurde ... ... geht es darum, die Lehre Epikurs seinen Landsleuten in poetischer Form zu vermitteln. Das bedeutet eine klare Diesseitsorientierung und realistische Weltauffassung, die den Menschen durch Überlegung ...
... Erde in Schwanken versetzt wird Wie ein gedrehtes Gefäß nicht feststeht, ehe das Naß drin Aufhört hin und her sich in schaukelnder Flut zu bewegen. ... ... Werfen mit äußerster Kraft auf die Höhlungen unter der Erde, Sei es daß er entstanden von außen her oder vom ...
... , der Geist wird umnebelt, die Augen Schwimmen, es hebt sich allmählich das Lärmen und Schluchzen und Zanksucht Und was sonst noch für Folgen in ... ... Aber was immer imstand ist, Verwirrung und Hindrung zu leiden. Zeigt hierdurch, daß, wenn sich noch steigert die Kraft, die da einwirkt, ...
... furchtbar bedräuet, Da erkühnte zuerst sich ein Grieche, das sterbliche Auge Gegen das Scheusal zu heben und kühn sich entgegenzustemmen. Nicht das Göttergefabel, nicht Blitz und Donner des Himmels ... ... weit über des Weltalls flammende Mauern Und er durchdrang das unendliche All mit forschendem Geiste. Dorther bracht' ...
Die Atome der Seele Auch das folgende wird dir das Wesen der Seele erläutern, Wie so fein ihr ... ... anderem Körper entweichet, Ohne daß dieser nun selbst deswegen für unsere Augen Kleiner erschien' und ohne daß irgendwas fehlt' am Gewichte. Wunderbar ist dies ...
... Und dein Nahen entzündet ihr Herz mit Zaubergewalten. Jetzt durchstürmet das Vieh wildrasend die sprossenden Wiesen Und durchschwimmt den geschwollenen Strom. Ja, ... ... Revier und auf grünenden Feldern Zärtlichen Liebestrieb in dem Herzblut aller Geschöpfe, Daß sie begierig Geschlecht um Geschlecht sich mehren und mehren. Also lenkst ...
... Schließlich will ich doch auch das Gesetz der Natur hier erörtern, Welches sich wirksam erweist in dem eisenanziehenden ... ... Den man Magneten benennt mit seinem griechischen Namen, Weil als sein Fundort gilt das Heimatland der Magneten. Seltsam scheint dem Menschen der Stein. Da hängt ...
... gewaltigen Fall noch gewaltig. Denn sie vermeinen zum ersten, daß ohne das Leere Bewegung Könne entstehn; sodann erwählen sie weiche und ... ... Ferner vermeinen sie auch, daß alles unendlich sich teilen Lasse, so daß kein Ende der weiteren ... ... der Vernichtung geweiht, so müßte doch sicher das Weltall Völlig zurück in das Nichts zerfallen, und wieder geboren ...
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