Wilhelmine Schröder-Devrient Aus den Memoiren einer Sängerin
Friedrich Wilhelm Bruckbräu Mittheilungen aus den geheimen Memoiren einer deutschen Sängerin Ein Spiegel wundersamer Liebesabenteuer der denkwürdigsten Personen unserer Zeit, in Wien, Mailand, Rom, Neapel, Madrid, Lissabon, Paris, London, Petersburg und Berlin Zum Ergötzen aller Freunden reizender Theaterdamen aufgestellt
Honoré de Balzac Die drolligen Geschichten welchselbige der wohledle Herr von Balzac als Festtagsschmaus für alle Pantargruelskindlein in den Abteien der Touraine sammelte und ans Licht zog (Contes drôlatiques) Nächtlicher Zeitvertreib
Werbung Was schauderst du, wenn unser Blick entflammt? Es krampft sich deine Hand dir unbewußt. Sind wir denn, ich und du, verdammt, Den Brand zu wühlen in die Brust? Ich fühl's an deinen ...
... auch ein Riese fält; Ein hafen / den vergnügt die Zuckerflott' erreichet; Die Schule / die man nur für ... ... fischen kann; Der männer gröster schatz liegt offt in meinem fache / Denn das behältnüß bin ich eigentlich dazu / Drum hält die eifersucht bey ...
... An dem Maste lehnt die Sklavin. Um das Haar den Kranz aus Rosen Leimt sie, strahlend, prachtvoll, schön, Wie ... ... eben noch mit buhlnden Blicken Ihren weißen Leib umkoste, Beuge mich den Harmonien. Ihre Seele sang sie frei.
Stimme aus der Tiefe Willst du denn, daß ich ganz zu ... ... Strahl der Höh. Ich trug's, denn endlich hofft ich Lohn. Warum von neuem folterst du mich ... ... ich die ganze Nacht durch mit dir rang? Was hab ich dich denn gar zu sehr verletzt. ...
... bestrahlt, ihren angenehmen Duft in den Lüften verbreitet, in den frühern Jahren meines Lebens. Die Natur ... ... dessen Mitte ein purpurrothes Thal durchschnitt. Haßlo's Mittelfinger, den er in den kleinen Spalt hineintrieb, fand eine Menge kleiner Bläschen, ... ... Weinen besetzt, gekommen, die an den Wänden standen; auf den Leuchtern brannten nur so viel Lichter, als ...
... Schritte unten im Hausgang verhallen hörte. Ich will es mir ersparen, den entsetzlichen Zustand von Wut und Verzweiflung zu schildern, in dem sich die bedauernswürdige Frau nach dieser Szene befand. Sie war seelisch wie aus den Fugen gegangen und gab mir Beweise von Haß und ... ... Versuch, mich zu verteidigen. »Wohin denkst du denn jetzt zu gehen?« »Ich weiß nicht – ...
... , und durfte ihm nichts in den Weg legen. Sie gebieten den Geistern, sagte ich zu ... ... die Ankläger unterwegs, um Sie als Schwarzkünstler vor den Gerichtshof zu belangen, den Sie kennen. In einer Stunde ... ... ... bis dreißig Jahre zu sein. Seine Gesichtsfarbe kündigt den Landmann an, durch den Sonnenbrand schimmert Frische und ...
... »Er ist gestorben« ruft es in den Dörfern. Ein heißer Ostwind streicht durch Asia. ... ... Kehr wieder, Gott. Kehr wieder aus den Reich Des grünen Waldes. Denn erfüllt ist nun Des neuen ... ... stillen Nacht. Wir sehen hoffend zu den Sternen auf. Tritt aus den Sternen. Hör das Rufen, Herr. ...
... Land ich / eh ichs mich versehe An den Zucker-Insuln an / So / daß ich ... ... mich in Träumen paare / Find ich keinen Widerstand Den ich offt bey Tag erfahre / Denn im Schlaff darf meine Hand Nach den Purpur-Muscheln greiffen / ...
... nackten Leib hinüberträgt. Es zittert auf in ihrem Schoße warm, Um den er wild die beiden Arme schlägt. Ihr blondes Haar brennt durch ... ... Der Sturm der Wollust läßt sie leise schrein, Da seinen Biß sie in den Brüsten fühlt.
Eifersucht Die Straße wird zu einem breiten Strich. Die Häuser ... ... Weib, gestiefelt. Einen Dorn Bohrt in das Hirn sie ihm, und haut den Sporn In ihres Reittiers weicher Flanken Bucht.
... schönen Köpfe waren entstellt. Die Krankheit der Wollust, die den Schädel aufbläht und fleischig macht. Die ... ... schwarzem, geflochtenem Schweif, lag in einem Beet. Ihre Hufe waren verborgen von den Narzissen. Sie wuchs auf ihren Hüften gleich einer sitzenden Frau. Ihr brauner ... ... Sie fühlte ihren Leib nackt. Und sie wartete. Schreilos. Wie der Wald den Sturm erwartet.
Du bist so dunkel, als die Nacht ... An ... ... sonnverbrannten, heißen Schläfen, Komm, führe mich in deinen marmordunkeln Tempel ein, Den meine Liebe dir erhellen soll. Dann soll nicht eine einzge Sonne mehr ...
... was für Gefühle sonst! Unterwegs zu den Häusern der Stadt begann er die Trennung zu erleben. Das Gesicht der ... ... Öl. Es war niemand mehr in der Küche. Da setzte er sich an den Schreibtisch und roch an Stefa Frühlings Briefen. Die Sekunden stachen ihn. ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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