... daher erhalten bis auf uns, indes griechische Kunst, wie der Blüthenschnee des Frühlings dahin schwand. Die Weltbeherrscherin Rom verbreitete ... ... vom Morgenland aus die ganze abendliche Welt überzog, verschmähte nicht den Mantel der griechischen Philosophie. Der Sturz des Reichs, der eine unvermeidliche Folge ... ... Gothen und Sarmaten, Araber und Kreutzfahrer mußten zur Aufbewahrung und Fortpflanzung griechischer Wissenschaften beytragen, bis die erschöpfte Fruchtbarkeit ...
... der Hütte verstanden zu werden, als er in griechischer Sprache zu einem Kameraden sagte: ›Dieser alte Kauz ist entweder ein Gespenst ... ... und stier, aber doch stechend, und dem hoch aufgeschürzten Munde entquollen in altertümlich griechischem Dialekt die wohllautenden und klangvollen Worte: ›Ihr irrt Euch, ... ... erteilen. Daß von den Zinnen der Türme der griechischen Städte das Kreuz abgebrochen worden, verursachte dem Alten augenscheinlich ...
Das Gefühl für das Gute und Böse hängt großenteils von der Meinung ab, die wir davon hegen. Die Menschen (sagt eine alte griechische Sentenz) werden von den Meinungen gequält, die sie von den Dingen hegen, ...
... Vorstellung hin, daß Mutterliebe am Erlernen des Griechischen oder am Schwefeldunst physikalischer Experimente crepiren müsse. Auf ... ... einem Beigeschmack von Tinte. Und doch hat das Griechische und das Wurzelausziehen schwerlich mehr mit der Mutterliebe zu schaffen als die Farbe ... ... hat sicher ihr Lächeln nicht weniger holdselig die Lippen geschwellt, die vom Wohllaut griechischer und lateinischer Verse überflossen, als es die Lippen ...
... Engländer, oder vielmehr überhaupt aller ältern nordischen Nationen sind, die nicht griechisch gesattelt waren. Hören Sie also die Definition des Aristoteles von der ... ... will. Eben hier ist die unsichtbare Spitze, auf der alle herrliche Gebäude des griechischen Theaters ruhen: auf der wir aber unmöglich fortbauen ...
... Venus irgendeinen Akt der Verehrung vollzogen. Arme griechische Philosophen! Sie konnten diesen Widerspruch niemals begreifen, wie sie auch späterhin niemals ... ... Götter fast voltairisch spotteten, tagtäglich abzuquälen: es galt vielmehr, den Hellenismus selbst, griechische Gefühls- und Denkweise, zu verteidigen und der Ausbreitung des Judäismus ... ... der Meinung des Volkes, noch immer die altgriechischen Gottheiten, aber sie haben durch den Sieg Christi all ...
... am meisten an ihm erkennen läßt, ist, daß sein Latein und sein Griechisch ihn dümmer und einbilderischer gemacht haben, als er war, da er von ... ... zur Not ohne jenes auslangen; aber nicht dieses ohne jenen. Denn wie der griechische Vers es ausdrückt: Ὡς ουδὲν ἡ μάϑησις, ...
... -Stärke heidnischer Frauen beschämen! Freilich wußten diese griechischen Frauen, daß ihre Männer und Söhne für ihr Vaterland, ... ... ihr Leben für diese heiligsten Güter einsetzen sehen. Die griechischen Frauen nahmen denselben geistigen Anteil am Staatsleben, wie die Männer; ja es ... ... und in deren Tempeln man sich bei den wichtigsten Angelegenheiten Rat holte. Eine griechische Dichterin, Sappho, von deren Werken uns noch Bruchstücke aufbewahrt ...
Ida Boy-Ed Dorothea Schlözer Man kann kaum einen außerordentlichen Menschen näher betrachten, ... ... getan. Sie lernte bald auch Französisch, Englisch, Lateinisch, Italienisch, Schwedisch, Holländisch und Griechisch. Und mit siebzehn Jahren konnte sie sich in zehn verschiedenen Sprachen mit ...
Novalis Die Christenheit oder Europa Ein Fragment (Geschrieben im Jahre 1799) ... ... Gespenster, die auch ihre Gestalt ziemlich vollständig erklärt, ist die Periode des Uebergangs der griechischen Götterlehre in das Christenthum. Also kommt auch, ihr Philanthropen und Encyklopädisten, ...
Georg Forster Cook, der Entdecker Nullius in Verba Der Name des ... ... sollte aus Pandorens Büchse hervorgestiegen seyn, damit die Allbegabte ihre Neugier ewig beweinte? Die griechische Fabel ist wenigstens consequent; denn sie heischt den Glauben an heimtückische, schadenfrohe Götter ...
Von der Erfahrung. Keine Begierde ist natürlicher als die Begierde nach ... ... 4 Quintilian, Inst. X, 3: Gelehrsamkeit macht Schwierigkeit. 5 Griechisch-römisches Sprichwort: Die Maus im Pech. 6 Etienne de la ...
Georg Forster Noch etwas über die Menschenraßen An Herrn D. Biester Wilna ... ... man vollends vier Haupt-Rassen an, so ist hier mehr wunderbares als in jener griechischen Fabel. Seltsam, und vielen unbegreiflich muß es auch immer bleiben, daß ...
Bücherschau Geschichte der Frauen von G. Jung , ehemal. Abgeordneter für ... ... Die Ehe. – 18. Die Hetäre. – 19. Was die Frau bei dem griechischen Dichter gilt. – 20. Die Knabenliebe. – Die Römer. – 21 ...
Jakob Michael Reinhold Lenz Rezension des Neuen Menoza von dem Verfasser selbst aufgesetzt ... ... ihrem Licht anzusehn und ihren Wert auszumessen im Stande ist. So waren die griechischen Tragödien Verewigung merkwürdiger Personen ihres Vaterlandes in auszeichnenden Handlungen oder Schicksalen; so waren ...
Man muß seinen Willen beschränken. Im Vergleich mit gewöhnlichen Menschen rühren ... ... , dasjenige selbst zu beschicken, was ein Amtsgenosse ebensogut beschicken konnte. So machten einige griechische Wundärzte die Operationen ihrer Kunst auf aufgeschlagenen Bühnen, vor den Augen der Vorübergehenden, ...
Heinrich Heine Über den Denunzianten Eine Vorrede zum dritten Teile des »Salons« ... ... verbergen, hat vielleicht die meisten Irrtümer oder Schelmereien des Herrn Menzel hervorgebracht. Hätte er Griechisch verstanden, so würde es ihm nie in den Sinn gekommen sein, gegen Goethe ...
Von der Angewohnheit und von der Mißlichkeit, gewohnte Gesetze zu ändern. ... ... hatte, sie zu bereden, sie möchten ihren Brauch fahrenlassen und dafür den griechischen annehmen, der darin bestand, die Leichen ihrer Väter zu verbrennen, erregte es ...
Georg Forster Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit ... ... schaden könne, wenn der Eroberungsgeist zur Hauptleidenschaft eines Fürsten würde, der wie Cäsar dem Griechischen Dichter nachspräche: um herrschen zu können, sey es erlaubt, die Gerechtigkeit zu ...
Unsere Begierden wachsen durch die Schwierigkeiten. Es gibt keinen Grund, ... ... worden. Ordnung und Regelmäßigkeit der Sitten hängt von ganz andern Mitteln ab. Die griechischen Geschichtschreiber erwähnen der Argippäer, eines in der Nachbarschaft von Skythien wohnenden Volks, welche ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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