Der Iltis und der Kater Eine Taube trug der Iltis Ueber's Dach. Der Kater schreit: »Ei! Verruchter! Unschuldsmörder! Unerhörte Grausamkeit!« – »Schimpf nur, Heuchler!« gab's ihm jener Wieder, »wahrlich! 's steht dir ...
Der Frosch, der gross sein will wie ein Ochse Ein ... ... . Wie stattlich war der anzusehen! Er, der nicht größer als ein Ei, war neidisch drauf, Er spreizt sich, bläht mit Macht sich auf, ...
Die Jungemagd Ey seht, wie dick die Amme thut, Das Mensch trägt Puder auf dem Kopfe; Die gnäd'ge Frau hats kaum so gut, Es ißt mit ihr aus einem Topfe, Trinkt Firnewein und schlürft Kaffe, Ich muß ...
Der Stockfisch Ein Stockfisch ward in Newfoundland gefangen Und sprach mit ... ... Zum rohen Schiffer: Höre, Mann! Was hast du mit mir vor? – Ey nun, fieng dieser an, Das kann ich dir ja leicht vertrauen; ...
Winfried und Bertrade Bertrade. Ey sieh doch wie sie weint, die Rebe; Kann etwas wunderbarer seyn? Der Winzer sagte mir, es gebe Ein jedes Thränchen ein Glas Wein. Winfried. Wenn du so weintest; ...
Das Pferd und das Füllen An Luce. Ein ... ... Kroch martervoll nach seinem Stalle, In dem ein rundes Füllen fraß. Ey, guter Oheim, was ist das? Rief es, wie kamst du denn ...
Der Küster und der Bauer Ein Küster trug bey vollem Becher ... ... Im Krug den Bauern vor. Ein grauer Zecher Schlug knirschend auf den Tisch: ey, Herr, was schwatzt er da? Die Erde soll sich um die Sonne ...
Das höfliche Bauermädchen Wie heißt das sechste der Gebote? ... ... Ein kleines artiges Gesicht. Die Antwort war: Ihr sollt nicht ehebrechen. Ey, rief Ignaz, wer wird so albern sprechen? Es heißt: Du sollst ...
XXIX. Der Springer im Schache Zwei Knaben wollten Schach ziehen. Weil ... ... Springer fehlte, so machten sie einen überflüssigen Bauer, durch ein Merkzeichen, dazu. Ei, riefen die andern Springer, woher, Herr Schritt vor Schritt? Die Knaben ...
Der Reiger und der Schwan An eines Teiches Ufer schlich ... ... Ein Schwan im Schoos der Fluthen wiegte Und freudig seinen Päan sang. Ey! rief der Dieb, seit wann ists Mode, Daß Schwäne singen? wem ...
... fast!« »Was denn?« »Ich muß ein Ei gebären!« »Wie, ein Ei?« »Ja, welche Last! Sieh her, wie frisch und ... ... tät's mir schlecht ergehen. Mein Mann hat heute Nacht Ein Ei zur Welt gebracht, Das ist ... ... nach zehn verschiednen Seiten aus. Anstatt von einem Ei spricht sie von dreien . Doch das ...
Das Huhn mit den goldenen Eiern Wer alles haben will, verliert ... ... lehrt, Dem Geizhals, dem es zugehört, Von Tag zu Tag ein goldnes Ei beschert. Er meint, es habe einen Schatz im Bauch; Er tötet' ...
Aglae Was Chloe doch wohl brauchen mag, Um immer ... ... Grund; Soll ich? – Wohlan! – Doch nein! – Ey was! ich weiß, er wird es thun; Er ist der beste ...
Vom Wolff vnd Lemlin Ein Wolff vnd Lemlin kamen on gefehr beide ... ... Das Lemlin antwortet / Wie ist das möglich, hab ich doch noch keine Zeene? Ey sprach der Wolff / vnd wenn du gleich viel ausreden vnd schwetzen kanst / ...
Cato An des Coytus jähem Strand Lag trotzig, gleich ... ... sprach der Römer, sachte, sachte, Wie kommen wir zur Brüderschaft? »Ey kennst du mich denn nicht?« – Hier lachte Zum erstenmal der ernste ...
XIV. Nix Bodenstrom Nix Bodenstrom, ein Schiffer, nahm - War ... ... -« » Mit Eurem schönen Schlusse! « Versetzte Nix. » Indes, indes! Ei nun! Das nämliche kann Euer Weibchen tun - Denn, Herr ...
Der Bär Ein Bär gab einem Affen, der ihn neckte, ... ... ein Löwe, das ist unerhört, Mit einem Affen so zu hausen. Ey! brummte Petz, das Sprüchwort lehrt, Man muß dem Narrn mit Kolben ...
XXIV. Merops Ο Μεροψ το ορνεον εμπαλιν, φασι, τοις αλλοις ... ... voraus, den Kopf gegen die Erde gekehret, fliege. Ist das wahr? Ei nicht doch! antwortete der Uhu; das ist eine alberne Erdichtung des Menschen. ...
Der Hase Es traf sich einst ein rascher Hase Mit einem ... ... Rief er, ich suche dich schon eine halbe Stunde, Du tapfrer Held. Ey liebes Kind, Versetzte Lamp, ein andres sind Lebendige, ein andres todte ...
Der Genius Ein Genius fuhr unerkannt Im Marktschiff nach Paris. ... ... unsrer Mode kleiden. Gut, sprach er, weiset mir des besten Schneiders Haus. Ey was, ihr habt kein neues Kleid vonnöthen; Geht auf den Trödelmarkt, da ...
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In elf Briefen erzählt Peter Schlemihl die wundersame Geschichte wie er einem Mann begegnet, der ihm für viel Geld seinen Schatten abkauft. Erst als es zu spät ist, bemerkt Peter wie wichtig ihm der nutzlos geglaubte Schatten in der Gesellschaft ist. Er verliert sein Ansehen und seine Liebe trotz seines vielen Geldes. Doch Fortuna wendet sich ihm wieder zu.
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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