... Überschrift führt Philipp der Große: si lo es, es como un ojo, que más tierra ... ... ihrer natürlichen Ursache, oder daß er es uns gesagt, er wolle es so haben, daß wir ... ... Gültigkeit verlieren, weil wir Ursache hätten zu glauben, es stünde in unserer Gewalt, das Zukünftige ...
... Erachtens hab ich mehr Ursache, es zu leugnen und zu sagen, es könne zwar sein, ... ... , Il ne faut le trop bien, ni le trop maltraiter. ... ... , sondern vielmehr alsdann, wenn er es in Zweifel gezogen, nachdem er seinen ganzen Hof, alle ...
... Sie eignet sich also die Fertigkeit an zu vergleichen und zu urtheilen. Es wird folglich genügen, sie andere ... ... entgeht, welche die Vorgänge in ihrem Innern nicht zu beobachten und zu zergliedern vermögen. 38. ... ... annehmen, dass das Gehirn durchaus in dem Zustand bliebe, in den es durch die Empfindung, ...
... Stande ist, an den Umständen zu erkennen, ob es mehr oder weniger wahrscheinlich sei, dass sie vor ... ... sucht sie ihr geschickt aus dem Wege zu gehen, bald ergreift sie zu ihrer Vertheidigung Alles, was der ... ... beginnt in der Freude über ihre Erfolge einen Muth in sich zu fühlen, der ihr manchmal über ...
... sind ihr Getast und ihr Geruch nicht mehr in Thätigkeit. Es trete plötzlich tiefes Schweigen ein, so wird ... ... braucht. Jeder Ton wird ihr von aussen zu kommen scheinen, selbst in den Fällen, wo sie die Körper, ... ... zu Hülfe nimmt, um Unterschiede in den Tönen zu machen, desto besser wird sie dieselben unterscheiden ...
... vermeidet ein Vorurtheil nur, um in einen Irrthum zu verfallen. Da er nicht zu begreifen vermag, wie wir diese ... ... »Ich glaube darauf hinweisen zu müssen,« sagt er, »dass es keineswegs unsere Seele ist, ... ... nämlichen Grösse durch die Berührung zu unterscheiden.... Es ist fraglich, ob er sie, wenn er ...
Voltaire Kandid oder die beste Welt Mit den Zusätzen, die man in der Tasche des Doktors fand, als er i. J. der Gnade 1759 zu Minden starb. (Candide ou l' optimisme)
Julien Offray de La Mettrie Julien Offray de La Mettrie (1709–1751) • Biographie • Der Mensch eine Maschine Erstdruck: Leiden 1747, vordatiert auf 1748. Der Text folgt der deutschen Übersetzung durch Adolf Ritter von 1875. ...
Étienne Bonnot de Condillac Étienne Bonnot de Condillac (1714–1780) • ... ... 1868/70. – Nicht wiedergegeben wird in dieser Übersetzung die Vorrede des Autors, in der er das Denkmodell einer menschlichen Statue entwickelt, die keinerlei Vorstellungen besitzt ...
Pierre Bayle Verschiedene einem Doktor der Sorbonne mitgeteilte Gedanken über den Kometen, der im Monat Dezember 1680 erschienen ist (Pensées diverses, écrites à un docteur de Sorbonne, à l'occasion de la comète qui parut au mois de décembre 1680)
... reizendste Freifräulein weilte. Ohne zu Nacht gespeist zu haben, legte er sich bei heftigem Schneegestöber ... ... zu machen. Ganz arglos ging er der Nase nach, da er es für ein Privilegium der menschlichen wie der thierischen Gattung hielt, ... ... Geschenks, das man Freiheit nennt, entschloß er sich, sechsunddreißigmal Spießruthen zu laufen: Zweimal hielt er die ...
... müßte mathematische Lehrsätze construirt haben, um den Satz zu wagen: »Es giebt zwei nothwendige, höchste Wesen, beide unendlich und ... ... ein Felsblock müßte auf ein Thier fallen können, ohne es zu zerschmettern, es dürfte weder durch das Wasser erstickt, noch durchs ... ... nach sich: Schmähungen und Verleumdungen in den Kriegserklärungen, Treubruch in den Verträgen, Raub und Verheerung, ...
... nur sehr leid, sich von seinem Lama trennen zu müssen. Er überließ es der Akademie der Wissenschaften in Bordeaux , welche die ... ... leicht vom Halse schaffen könnte. Ehe Kandid es zu gerichtlichen Weitläufigkeiten kommen ließ, bot er auf Martin's Rath ...
... größeres Vergnügen, als was Neues zu sehen und selbst zu beginnen!« »Du warst also schon in Paraguay ?« fragte ... ... , daß ein Hauptmann den Herrn Commandanten zu sprechen verlange. Man meldete es auf der Hauptwache: Kandid ... ... heiligen Ignaz von Loyola tausendmal; er schloß Kandid in die Arme; Beide schwammen in Thränen. ...
... Kakambo . »Ach,« sprach er, »es ist die Raserei, zu behaupten, daß Alles gut ... ... einen billigen Handel mit ihnen zu schließen. Es wurde eine Zusammenkunft in einem Wirthshause verabredet. ... ... und sie sämmtlich den Vorzug zu verdienen behaupteten. Er versammelte sie in seinem Wirthshause und behielt ...
... Salbe zum Einreiben seines wundgepeitschten Rückens, setzte ihm zu essen und zu trinken vor und wies ihm ein kleines ... ... von Edelsteinen strahlende, verschleierte Dame von majestätischem Wuchs, die in heftiger Aufregung zu sein schien. »Hebt ... ... – Welch ein Augenblick! Welche Ueberraschung! Er glaubt Kunigunden zu sehen; er sieht sie in der That; sie ist es ...
... ganz kaltblütig zuschaute, und mit sechs Fremden zu Tische, die das Carneval in Venedig mitmachen wollten. Gegen das ... ... . Ich gehe, um schleunigst Alles zur Abreise in Bereitschaft zu setzen.« Mit diesen Worten verschwand er. Kandid und Martin ... ... Jeder von uns, und der es auch thut?« In eben dem Augenblick, da man vom Tische ...
... fand Fräulein Kunigunden äußerst reizend, obgleich er sich nie erdreistete, es ihr zu sagen. Er hielt es nächst dem Glücke, als Freiherr von Thundertentronckh geboren ... ... ließ ihr Taschentuch fallen; Kandid hob es auf; sie faßte ihn in ihrer Unschuld bei der ...
... ich habe einen ehrwürdigen Pater Franziskaner in starkem Verdacht, der gestern in Badajoz in demselben Wirthshause mit uns übernachtete. Gott soll mich bewahren, ein übereiltes Urtheil zu fällen, aber er kam zweimal in unser Zimmer und brach lange vor uns auf ... ... Truppen, um die ehrwürdigen Väter Jesuiten in Paraguay zur Vernunft zu bringen, die man beschuldigte ...
... und seinen Schüler Kandid ; jenen, weil er geredet, diesen, weil er mit beifälliger Miene zugehört hatte. Beide wurden, ... ... Gliedern bebend sprach Kandid zu sich selbst: »Wenn das die beste aller möglichen Welten ist, wie mögen denn erst die andern aussehen? Es möchte drum sein, wenn ich nur gepeitscht wäre, das ...
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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