Sechster Auftritt. Don Diego. Don Rodrigo. DON DIEGO. Rodrigo! Schickt der Himmel dich mir endlich! DON RODRIGO. Weh mir! DON DIEGO. Misch nicht in meine Freude Seufzer! Laß ...
Neunter Auftritt. DON RODRIGO. Ich steh' erstarrt, ins tiefste Herz von unverhofftem bitterm Weh betroffen, elender Rächer so gerechter Sache, so ungerechter Härte Gegenstand; und es erliegt die schmerzensmatte Seele dem tödlich schweren Schlage. So nah ...
168. Wenn wir eben die Frau gesehen haben, die wir lieben, stört uns der Augenblick jeder anderen Frau und tut den Augen geradezu weh.
28. Wie Gutempfang nun mildiglich Den Liebsten führt ... ... Garten um die Ros' zu seh'n, Die ihm gebracht so arge Weh'n. Das ward mir kund, nun ging ich schnell Zum ...
Gespräch. Du bist ein Herbstazur, in leisem Rot verblutend! Jedoch ... ... , Und auf den Lippen läßt allmählich rückwärts flutend Sie ihres salzgen Schlamms erinnrungsbittres Weh. Du legst die Hand umsonst auf meines Busens Beben, Der Tempel, ...
Semper eadem. Wer hat dir, fragtest du, dies fremde Weh gegeben, Dem Meere gleich, das sich an schwarzen Klippen bricht? – Hat unser Herz einmal geerntet, ist das Leben Nur noch ein Leiden! Fremd ist dies Geheimnis nicht, Es ist ...
Verdammte Frauen. Gleich stummen Herden sich im Sande lagernd, wenden ... ... ihren Füßen, die sich suchen, ihren Händen, Bebt sehnsuchtsbanger Wunsch und fröstelnd-herbes Weh. Die einen, trunken von gehauchten Traulichkeiten, Gehn an den Bächen hin ...
Träume eines Geistersehers »Ach!« sagte Mangogul, gähnte und rieb sich die Augen, »mir tut der Kopf weh! Daß sich keiner wieder unterstehe, mir etwas vorzuphilosophieren! Solche Gespräche sind ungesund. Gestern leg ich mich mit solchen krausen Gedanken nieder, und anstatt zu schlafen ...
... daß sie aufschrie: »Oh, du tust mir weh!« »Ich tue dir weh?« sagte er erbleichend. Auf seinem Antlitz lag ein tiefer Schmerz ... ... zu fest gedrückt hatten. »Nein, nein, ich habe dir nicht weh getan?« fuhr er mit fragendem Lächeln fort; »du ...
... nicht wiedersehen.‹ – ›Ich sie wiedersehen? Nur das tut mir weh, von dannen gehen zu sollen, ohne gehörig Rache zu nehmen. Man ... ... nicht unter einer Eiche eingeschlafen wäre, was ging es das Wohl oder Weh seiner Nase an, ob Kürbisse oder Eicheln herabfielen ...
Siebentes Kapitel. Drei Monate später, an einem Dezemberabend, spazierte Graf ... ... schleuderte sie auf den Teppich. Laß mich, sagte sie, du tust mir weh. Das ist grob. Er hatte das Bewußtsein seiner Niederlage; er wußte, ...
Dreizehntes Kapitel. Es war gegen Ende des Monats September. Graf Muffat ... ... mir, was ich getan. Du siehst, ich bereue meine Schuld. Es tut mir weh, daß dich das kränkt. Sei nun auch vernünftig und vergib mir. ...
Neuntes Capitel. Worin die vierzehntägige Frist für Marcel Lornans wie für Jean Taconnat ... ... Jean Taconnat aber dachte dabei: »Erdbeben... Feuersbrünste... feindliche Angriffe! O weh, ich komme hundert Jahre zu spät!... Werden Erdstöße auch jetzt noch dann und ...
Zwölftes Kapitel. Am nächsten Morgen, bereits um fünf Uhr, noch ... ... seiner Jugendträume. »Wirkliche Festigkeit fehlt mir«, gestand er sich in tiefstem Weh über den Zweifel an sich selbst. »Ich bin nicht aus dem harten Holze ...
... RODRIGO. Hör mich! CHIMENE. Weh mir! DON RODRIGO. Einen Augenblick! CHIMENE. Geh! ... ... DON RODRIGO. O Kraft der Liebe! CHIMENE. O vernichtend Weh! DON RODRIGO. Wie kosten uns die Väter Leid und Tränen! ...
Zehntes Capitel. Worin sich auf der Eisenbahn von Oran nach Saïda eine erste ... ... sie mit einem gelinden Aufschrei, während sie sich umwendete. – Haben Sie sich weh gethan, Fräulein? fragte Clovis Dardentor. – O nein... nein... ich ...
VII. Es war am Nachmittag des folgenden Tages, wo Joël nach ... ... rief da Joël, weine nicht, liebe Schwester, weine nicht!... Du thust mir zu weh!... Ich kann Dich nicht weinen sehen!... Sieh einmal, Du sagst: »Kein ...
IV Fünf Monate sind es nun her, daß ich Rosettens Seladon ... ... ich hege viel Freundschaft für sie und möchte ihr um alles in der Welt nicht weh tun. Sie soll also so lange wie nur möglich in dem Wahne bleiben, ...
Fünfundzwanzigstes Capitel. Und ich Thor, der ich nach Stoff für meine ... ... geschlüpft, daß ich mich mit ihm schon in Verbindung setzen werde .... O weh! der Kasten ist leer – leer wie die Casse einer falliten Bankgesellschaft .... ...
Denis Diderot Rameaus Neffe Ein Dialog von Diderot, aus dem Manuskript übersetzt ... ... Herzen gehn; indem ich mich Euch eröffnete, war es meine Absicht nicht, Euch weh zu tun. Ich habe mir bei diesen Leuten etwas gespart. Bedenkt, ...
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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