Griechische Revolution Obs wohl dem Lande schlimm, ob gut, Liegt freilich noch in düstrer Weite; Es kam nur, wie der Kranke tut, Der, wenn er schlecht auf einer ruht, Sich umkehrt auf die andre Seite.
Der griechische Genius An Meyer in Italien Tausend andern verstummt, die mit taubem Herzen ihn fragen, Dir, dem Verwandten und Freund, redet vertraulich der Geist.
27. Aus dem Griechischen Cupido, must du ja mit deinem Bogen scherzen, So triff mich, wie du wilt, nur ziele nicht zum Herzen.
[Die griechischen Mythen und ihr Wesen] Die griechischen Mythen und ihr Wesen Wird zu erklären niemals glücken, Einen verschlungenen Faden kann man lösen, Eine Stickerei aber nur zerpflücken.
26. Aus dem Griechischen Platonis lib. IV. tit. ἀπὸ γυναιχῶν Ich Lais, die man ließ die Allerschönste sein, Nun meine Jugend weg, brech' jetzt den Spiegel ein. Dann wie ich vormals war, zu sein, kan nicht geschehen; ...
Dialogen aus dem Griechischen Zur Erbauung andächtiger Seelen hat F*** S*** , Graf und Poet und Christ, diese Gespräche verdeutscht.
Neugriechischer Mythus Hoch auf Suniums Felsenklippe An zerborstner Tempelwand Zwischen Schutt und Dorngestrippe Lehnt' ich, als der Abend schwand. Um die Säulenknäufe flogen Möwenschwärme kreischend her, Und im endlos weiten Bogen Mir zu Füßen lag das Meer ...
Demosthenes, an die griechischen Republiken Hättet ihr halb nur soviel, als jetzo, einander zu stürzen, Euch zu erhalten getan: glücklich noch wärt ihr und frei.
Griechische und moderne Tragödie Unsre Tragödie spricht zum Verstand, drum zerreißt sie das Herz so; Jene setzt in Affekt, darum beruhigt sie so.
Das griechische Feuer Wie? Das griechische Feuer, das fortbrennt mitten im Wasser, Wäre erloschen? Es sprüht, denk' ich, aus jeglichem Blick.
3. Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag, Wäre mit dir mir das Leben, Doch nur dem Mut, der das Kühnste vermag, Wird auch die Blüte, die schönste, gegeben. Mitten im Sturm, der die Völker zerwühlt, ...
Übung im Neugriechischen Nach Athanasios Christopoulos. Πλοῦτον δὲν ϑέλω Δόξαν δὲν ϑέλω Οὐτ᾽ ἐξουσίαν Ποτε καμμίαν. Δὲν ϑέλω γνῶσιν Οὔτε κἂν τόσην Ὁσ᾽ εἶν τοῦ φύλλου Κὶ ὅσ᾽ εἶν τοῦ ξύλου. ...
Ritornelle von den griechischen Inseln Korfu Auch Gruftzypressen Trägst du, Korfu, sonst würde, wer hier atmet, Nur Rosen pflücken und des Grabs vergessen. Ithaka Als schroffe Klippe Im Meer ragt Ithaka, doch gab ein Echo, Ein ew'ges, ...
Griechisches Feuer Könnt' ich meine Feder doch jetzt in Griechisch Feuer tauchen, Das kein Wasser löschen kann, das im Staub nicht darf verrauchen! O und könnt' ich mit dem Kiel eure starren Busen spalten, Und ein solches Feuer spein ...
6. Ein Grichischer Brauch Der Hunger wurde bey den Grichen Hinauß, das Reichthum eingestrichen. Der Hunger wird bei unsren Tagen Hinein, das Reichthum außgeschlagen.
München Wie schön die Häuser stehn, wie bunt gereiht, In griechisch, byzantinisch, welscher Kunstparade; Man glaubt beinah sich in der Faschingszeit Geladen zu ner Häusermaskerade.
Das letzte Lied Nach dem Griechischen, aus dem Zeitalter Philipps von Mazedonien Fern ab am Horizont, auf Felsenrissen, Liegt der gewitterschwarze Krieg getürmt. Die Blitze zucken schon, die ungewissen, Der Wandrer sucht das Laubdach, das ihn schirmt. ...
Epistel Wie sich dein neuer Poet in unserem Kreise gefalle? Nicht ... ... Er meint, man verstünd ihn eben auch hier nicht. Jetzo hat er ein griechisches Epos, hör ich, die Argonauten, heroische Form, auf dem Amboß. Segn ...
Sprachkunde Neära ist geschickt, ich geb' es gerne nach; Sie spricht Französisch, Welsch 1 , wie ihre Muttersprach', Und lernt noch Griechisch leicht 2 , Hebräisch und Latein; Denn Alles, was sie ...
Erinna an Sappho (Erinna, eine hochgepriesene junge Dichterin des griechischen Altertums, um 600 v. Chr., Freundin und Schülerin Sapphos zu Mitylene auf Lesbos. Sie starb als Mädchen mit neunzehn Jahren. Ihr berühmtestes Werk war ein episches Gedicht, »Die Spindel«, von dem man ...
Buchempfehlung
Schon der Titel, der auch damals kein geläufiges Synonym für »Autobiografie« war, zeigt den skurril humorvollen Stil des Autors Jean Paul, der in den letzten Jahren vor seiner Erblindung seine Jugenderinnerungen aufgeschrieben und in drei »Vorlesungen« angeordnet hat. »Ich bin ein Ich« stellt er dabei selbstbewußt fest.
56 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro