Ehr is, as mücht se weenen ... ... büst mi – wat kekst mi an so söt! In Schummern hest du ... ... he nich lüggt! Nu is mi, as ob'ck weenen, dot, ...
... sur ut Wat sühst du butt un sur ut, as wenn di wat verdrütt? Du ... ... lut uplachen deist, dat lett di gor to schön! Sonn Schelmenkulen kriggst ...
... ] Kaum hörst Du auf, so fang' ich an, Dich erst recht ... ... zu lieben, O süße Frau wär' ich bei Dir, Ich wollt' ... ... Kaum hörst Du auf, so fang' ich an Versäumnis muß ...
[Nu sett't juch dal un hürt nipp to] ... ... Nu sett't juch dal un hürt nipp to, ick will juch wat vertellen, un wat ich juch vertellen do, dat sünd keen oll ...
[Es führt der leere Bauch zu allem Bösen an] Es führt der leere Bauch zu allem Bösen an/ In Fall man selben nicht mit Speise füllen kan.
[Wilt du in der Welt was seyn/ mühe dich was zu erwerben] Wilt du in der Welt was seyn/ mühe dich was zu erwerben/ Feige Frömmigkeit hat Lob/ aber muß wohl frostig sterben. für ...
[Bist du schön; so lehrt der Spiegel auch der ... ... Bist du schön; so lehrt der Spiegel auch der Seele Glantz zu schätzen ... ... und schützlich anzulegen/ Bist du alt; der Jugend Thorheit und das Ende zu erwegen.
... Nu lat mi los, nu lat mi gahn! ... ... Hus. Nu lat mi los, nu lat mi gahn! ... ... denk. Nu lat mi los, nu lat – nu lat ...
... ich den Herrn er möge zu mir in dem Paradiesgarten ihrer Anmut in ... ... Herr, ach sage für und für, Wie ich nur im ... ... Herr! dies sage mir und Ihr, Sag ihr, denk, ich ...
... An diesem Gnadentag, Da man die heil'gen Weihen Zum kleinen ... ... einem heil'gen Dienste, Der nur das Ew'ge ehrt. In jenem ... ... Da schöpftest du die Gnade, Von der ich leben muß ...
... Drunter süße Maulbeerlein. Hier hab' ich's im Arm gewieget Hier am ... ... zu Haus. Meinst du? – Nun so sag mir Quelle Hast du ... ... Bienen ein. Ach ich trug es an die Lippen Duftend, schimmernd, ...
... In tiefer Nacht allein, Da klangs mir vor den Ohren, Im ... ... wird auch ewig sein. So stand ich vor den Thoren Und ging zu Liebchen ein, Da hat sie neu beschworen, Daß ...
... Hannjochen, wennt, dat schütt mi up min Hart so swer, wenn ... ... to leed! Denn töw ick in min Graff so lang, Kannjochen, ... ... bet du kümmst un as din oll Brut af mi halst un ...
... Maria Und wieget ihr Kind, Sie wiegt es mit ihrer schneeweißen Hand, ... ... fleißig zu wiegen, Da führt sie mich auch in ihr Kämmerlein ein, Da singen die lieben Engelein fein, ...
... eine Magd des Herrn Das ist der Umfang und der Kern Der Jungfraunbildung ... ... , das lern', Und bitte um den heil'gen Geist, Und ... ... und von Bratenfett. Denk daß das ein' das andre sei, Und ...
... ja, wat'n Wif! Ehr Oll de treckt sin Schullern un höllt ... ... Johr – dat is jo tüm Versöpen, tüm Telgen is't, ... ... bi't Swemmen un versöp. De Oll is ganz bedrapen, doch ...
... Herr Bischof laßt mich sterben, Ich bin des Lebens müd, Weil jeder muß ... ... muß drin verderben, Das Herz tut mir so weh, Vor Schmerzen möcht' ich ... ... gehet Ein Schifflein auf dem Rhein, Der in dem Schifflein stehet, ...
... Jahrestage 1848. Schenkt ein und reicht mir den Pokal, Gefüllt ... ... Bei diesem Fazit fällt mir ein: Wo seid ihr, meine Schwinger, Klinger ... ... Tod und Leben, Der mir ein Herz gab ohne Haß Und Harm, ...
... Schün un Stall un wu ick gah un wu ick stah; denn kickt he üm de Eck un denn eens wedder œwer ... ... un Rick, denn ut de Luk gor nah mi hen – ...
Je tiefer wir in uns versinken Je tiefer wir in uns versinken, Je näher dringen wir ... ... s im Zeitvertreibe, In uns ist Tod! Die Welt ist Gott! ...
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»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
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