[So lies denn immer den Shakespeare] So lies denn immer den Shakespeare Bei süßem Beifallsgrinsen, Doch les ihn, liebe Waschfrau, nicht Wie Erbsen oder Linsen.
XIV. An den Mond. (1831.) O lieblichklarer ... ... Bild Damals vor meinem Blick; denn leidvoll war Mein Leben, wie noch heut und alle Zeit, O mein geliebter Mond. Und doch erfreut mich Erinnrung; denn ich zähle gern, wie alt ...
An den Mond Wandle, wandle, holder Schimmer! Wandle ... ... Mit der sanften Fantasie Ganz den Dichter; machst ihn glauben, Seine Muse weiche nie. ... ... Meiner Seele dich bemeistert, Da mein Lied sich aufwärts schwang! Den 14ten August 1804
VII. An den Frühling oder Ueber die Mythen der Alten. ... ... Luft Gestöhne Der unglücksel'gen Nymphe irrer Geist, Den Liebesgram und hartes Schicksal bannten Aus zartem Leibe. Durch die hohlen Klüfte ... ... Fremd und nichts wissend von den eignen Kindern, Sie auferzieht zur Trübsal: Leih du ein Ohr ...
An den Leser Man verzeihe mir, daß ich ein Gedicht ... ... diese. Ich habe bisher nicht das Vergnügen gehabt, den Herrn Lessing , den Menschen, zu kennen, noch das mindeste von ... ... genannt. Es ist klar, daß es hier auf den Menschen, nicht auf den Schriftsteller, angesehen seyn kann: wenn ich auch ...
An den Leser Wenn die Menschenliebe diesem Gedichte so viel Werth beyleget, daß ... ... etwas größern Betrag zu wünschen: daher ich es der Wohlthätigkeit eines jeden Käufers überlasse, den Preiß seines Exemplars selbst zu bestimmen.
Den Feinden O wären wir ihr Verderben, O wären ... ... aus unterirdischen Gründen Fährt mit Getöse die Schuld, Weltenbrand zu entzünden Den Schuldigen wahnumlullt. Es rennt die feurige Schlange Der knisternden Glut ohne ...
An den Zaren Du Schrecken, der auf Rußlands Throne Sich an Sibiriens Hölle letzt, Wann wird dir Untergang zum Lohne? Wann wird dein Hermelin zerfetzt? Der Stunde harrt die Welt mit Zittern, Und knirschend schäumt die Ungeduld: ...
Ruf an den Geist 1818. Dich, Geist der ... ... den Sündern sprach. Sprich mir das Wort der Liebe zu, Den rechten Klang verstehst nur du, Das rechte Wort, den rechten Klang, Des Glaubens Hoffnung und Empfang. ...
Den Franzosenfressern O Land der blauäugigen Menschen! ... ... war, Warst du unter den starken Völkern Das gerechte Volk! ......................................................... ... ... ein deutscher Patriot Und schwarz-weiss-roth sind meine Verse, Denn treu dem Volk bis in den Tod Schwör ich auf Werther, ...
Er spazzirt durch den Morgen Ode Jambica. Gott Eol lihß sein Blahsen/ auff neu bedhautem Wahsen Aurora dantzt und lacht/ im Pusch auff sihben Röhren kunt man ein Singen hören die gantze lihbe Nacht. ...
An den König Als das Gerücht ihn in der Bautzner Schlacht gefallen nannte. 1813. ... ... Sohne, Der, kämpfend für sein Volk und seine Krone, Sich königlich den Königstod errungen! Der Sieg fleugt auf aus deines Blutes Bächen; ...
An den Kaiser! 6. November 1918 Kaiser, die Deutschen harren, ... ... Du die Volkskraft verketten, Daß wir obsiegen der Schmach – Willst Du den Adler befreien, Der aus umklammernder Not Ringt mit erschütterndem Schreien ...
Den Griechen Das Inselmeer zertrümmert eine Sonne, In zärtlicher Umblauung, jeden Tag, Beschenkt mit ihren Splittern Wald und Hag, Beschert auch uns Verwundertheit und Wonne. Der Mann durchgoldet froh die kühle Tonne Mit Saft, der Plage mundendem Ertrag ...
Denn helpt dat nich Süh, wenn du mi nich magst ... ... ' aftühst, na – je denn helpt dat nich! Un wenn ick Liesch nu frigen do ... ... weet, ob mi dat schadt. Wenn du di vör din'n Kopp denn sleihst un nahsten di ...
Warum denn? Warum ist's denn mit großen Herrn Nicht räthlich, Kirschen essen? ... ... , Laß uns zusammen essen.« Und ließe er mir nur den Kern, Wollt's Fleisch alleine essen, Schlüg' ich ihm ...
An den Frühling Was hilf es mir du Frühling, Wenn du auf alle Wiesen Die schönsten Blumen streuest, Wann ich auf deinen Blumen, Nicht kann mit Mädgen tanzen? Was helfen mir die Blumen, Wann mir kein muntres ...
Den Deutschen Da eure Phantasie, verwildert, Statt zu bilden, denn doch nur bildert, Und euer Verstand, wenn ihrs nicht verübelt, Statt zu denken vielmehr nur grübelt, Machen sie aus euch, was Menschen nie noch kannten, Ein Monstrum von phantastischen ...
Den Deutschen Dem Bergesgipfel naht ihr der Kultur, Von Feldern und Pfaden längst keine Spur, Das Knieholz fängt bereits schon an, Kaum ... ... Bahn, Steigt ihr noch weiter, wie ich seh, Erreicht ihr bald den ewigen Schnee.
Den Deutschen Schreitet nicht so schnell fort, nur etwas gemach! Ihr kommt euch sonst selber nicht nach!
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