Der Traum Machangel, lieber Machangelbaum, In Trauern komm ich her ... ... Mein Myrtenstock trug Blümelein Als wie das Blut so rot, Ist krank der Herzgeliebte mein, Oder ist er am Ende tot? Dein Herzgeliebter im fernen Land ...
Der höhere Frieden (1792 oder 93) Wenn sich auf des ... ... Menschen, die im Busen Herzen tragen, Herzen, die der Gott der Liebe schuf: Denk ich, können sie doch mir ... ... , Nicht den Frieden, der sich selbst bewährt, Nicht die Unschuld, nicht an Gott den Glauben ...
... Es knüpft an Gott der Wohllaut, der geleitet, Ein sehr berühmtes Ohr, denn wunderbar ... ... ein berühmtes Leben groß und klar, Es geht der Mensch zu Fuße oder reitet. Der Erde Freuden, Freundlichkeit und Güter, Der Garten, Baum, der Weinberg mit dem Hüter, Sie ...
Der 129. Psalm Sæpe expugnauerunt me. Ein ... ... 15. Psalmens O Herr wer wird, etc. Oder des 14. Es spricht der vnweisen, etc. 1. ... ... nichts in sein hand doch trucke. 8. Vnd so der Schnitter nit sein hand hat ...
... erkennen. 1. Gelobet sei der HERR mein Got, der mir verleihet kräfft vnd Rhot, Der meine hände streiten lehrt ... ... 16. Die gleich sammt der gotlosen Rott verachten mit der that nur Got, Vnnd ... ... Hörten kein klagen auff der gaß, kein feldgeschrei nicht auff der straß, In summa ...
Der Ungeliebte Fänd' ich doch auf ird'scher Flur, ... ... Die ich liebend denke, Daß in sie der irre Geist, Der sich wild durch Welten reißt, Liebevoll versänke. Oder nur ein teures Bild, Das aus Himmelshöhen mild ...
... zu dem ich rief In der höchsten schrecklichen Not, Aus der Tiefe ragend ein Felsenriff, ... ... Gemisch, Zu scheußlichen Klumpen geballt, Der stachligte Roche, der Klippenfisch, Des Hammers greuliche Ungestalt, Und ... ... Einsamkeit, Tief unter dem Schall der menschlichen Rede Bei den Ungeheuern der traurigen Öde. Und schaudernd ...
Wunder der Liebe Glosse. Mondbeglänzte Zaubernacht, ... ... Sünden. Alles schläft, weil er noch wacht, Wann der Stern der Liebe lacht, Goldne Augen auf ihn blicken, Schaut ... ... wagen, Einen Schimmer zu erwecken. Ewig steht der Liebe Zelt, Von dem eignen Licht ...
Lied der Jugend Wenn ich vierzig Jahre bin, Will ... ... Geberden! Ja, ich trotze der Gefahr In des Lebens Stürmen, Mag sie um mich ... ... wir jung und muthig sind, Lassen Segel schwellen Mit der Leidenschaften Wind, Auf empörten Wellen, Während, die da ...
... fein und reich gebildet In der Kunst und in dem Wissen Der ital'schen Renaissance. Benvenuto ... ... Decamerone just. Trotz den Sternen und der Laute Unverdächtig schien der Knab' ihm Im Gewog ... ... Teufelskünste auszutreiben, Auf das Eisen wies der Bischof. Doch der Jüngling rief: »O weh mir! ...
Der Himmel Dünste steigen auf und werden In den ... ... auf und werden In dem Haupte Zorn und Unmuth, Oder werden Thränen. Freund, bewahre Deinen Himmel Vor dem Dunst der Leidenschaften! Deine Stirn sei Sonne!
... wird er nicht naß. Der Kukuk rief, wird naß. Der Kukuk fliegt übers Nachbar ... ... der rechte Kukuk nicht seyn, Der Kukuk, der Kukuk nicht seyn. Der rechte Kukuk der bin ich ja schon, Kukuk, ...
Der Mohrenkönig Ins Exil der Alpuxarren Zog der ... ... Nur des Maultiers Silberglöckchen Wimmern schmerzlich in der Stille. Auf der Höhe, wo der Blick Ins Duero-Tal hinabschweift, ... ... ein schöner Lorbeer. Nicht allein der Triumphator, Nicht allein der sieggekrönte Günstling jener blinden ...
[Und der Osterhase legt] Und der Osterhase legt (Bald sehr eitel, bald bewegt) Rührei oder Spiegelei. Schauerlich stöhnt er dabei.
Der Besonnene Vor des Lebens Doppelwege Tritt der Ernst zum Jüngling hin, Zeigt dem Mut'gen enge Stege, Oder Scherz berauscht den Sinn, Daß nur Lust zur Lust ihn rege. ...
Der Reiher Wenn spazieren geht der Reiher, Denkt er über Manches nach: Ob sich's besser fischt am Weiher Oder besser noch am Bach. Endlich hat er sich entschlossen, Geht ...
... von der Ewigkeit Im Ton: Christ, der du bist der helle Tag. Oder: Diß sind die heilgen zehn Gebot, ... ... 6. Unzählig ist der Sternen Heer, Die Tropffen und der Sand am Meer, ...
Der Strom des Lebens Fließe, des Lebens Strom! Du gehst ... ... Wo mit wechselnder Höh eine die andre begräbt. Mühe folget der Mühe; doch kenn' ich süßere Freuden Als besiegte Gefahr oder vollendete Müh? Leben ist Lebens Lohn, Gefühl sein ewiger Kampfpreis. ...
[Kehr' ich einmal aus der Erde] Kehr' ich einmal aus der Erde Moderigem Schlunde wieder, ... ... Wander' ich zur Stunde wieder. Hier die wohlbekannten alten, Oder neue gute Brüder Treff' ich an und zeche jubelnd ... ... Schunde wieder! Tödtet dich, Hafis, die Liebe, Richtet dich der Wein zu Grunde, ...
... im niedern Stalle ist einst der Strom des ewigen Lichts entsprungen, der Lebenschöre Vollakkord erklungen. ... ... –?« Das Kind, dem einst der Engel Loblied scholl, der Friedenskönig, der da kommen soll, aus dessen Mund ertönt das ... ... die Gottesglorie aber seht ihr nicht. Der Armen fürchtet ihr, der Sklaven Heer, das ihn ...
Buchempfehlung
Anselm vertritt die Satisfaktionslehre, nach der der Tod Jesu ein nötiges Opfer war, um Gottes Ehrverletzung durch den Sündenfall des Menschen zu sühnen. Nur Gott selbst war groß genug, das Opfer den menschlichen Sündenfall überwiegen zu lassen, daher musste Gott Mensch werden und sündenlos sterben.
86 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro