Immer mehr! Allüberall Geschrei nach ... ... die Steuern schwer, Die Ernten schlecht geraten – Doch immer mehr und immer mehr Und immer mehr Soldaten! Geld her für Pulver und für Blei! Für Reiter und für Rosse! Chassepots, Zündnadeln ...
Will keine Blumen mehr Die Sommerrosen blühen Und duften um mich her; ... ... Herz thut ihm erglühen, Will keine Blumen mehr. Und Silbersterne blühen Um Helm und Brustschild her, Die blitzend ... ... umziehen, Will keine Blumen mehr. Die Sommerrosen glühen Und duften all' so sehr ...
[Es ist nun bald kein Höchstes mehr] Es ist nun bald kein Höchstes mehr, Das jeder nicht erreichte, Und in der Welt ist nichts mehr schwer, Als eines nur – das Leichte.
Kein Lied fällt mir mehr ein Locktest mich ... ... liegt bei dir gefangen, Kein Lied fällt mir mehr ein. Und rings hör' ich doch Lieder genug, Es singen beim Nesterbauen Die Vögel im Grünen und Blauen Und haben noch Lieder im Flug. Nur ich ...
Nichts mehr Nicht mehr die heißen, süßen Küsse, Nicht mehr die Worte mild und warm, Nicht mehr den treuen Blick der Augen, Nicht mehr den Druck von deinem Arm. Nichts mehr von allen jenen Wonnen Die Liebe hat und ...
[Wir schaun nicht mehr auf landes starre] Wir schaun nicht ... ... wind ergraut Den grund geborsten durch die darre Das fahl-gebrannte gras und kraut. Auf höhen ward ein quell entspündet Und frische inseln blühn versteckt: Das neue wort ...
Schlafe! was willst du mehr? Mel. O ... ... . Wo sind noch Würm' und Drachen, Riesen mit Schwert und Speer? Was kannst du weiter ... ... aus! Wo sind noch Würm' und Drachen, Riesen mit Schwert und Speer? Die Volksvertreter wachen: ...
Was will ich mehr! Noch halt mit beiden Händen ... ... Lebens schöne Schale fest, Noch trink und kann nicht enden ich Und denk nicht an den letzten Rest. »Doch einmal wird die ... ... letzte Neige schlürftest du.« So trank ich doch, was will ich mehr, Dem Tod ein ...
Er hält sich vor mehr alß die übrigen Ode Jambo ... ... Itzt in Teutschland reymen leider sälbst die Schühster und die Schneider/ und nicht einer ahnt zur Frist/ waß er ... ... Schaden; denn er dachte sich darbey/ so klingt Uhl- und Hunds-Geschrey. Wo ...
Kein Frühling mehr Es sitzt in trauter Zelle Am ... ... von Weitem, Sie blickt auf Schilf und Rohr; Da keimen verlorene Freuden, Da sprossen ... ... Leiden Ihr frisch im Herzen empor. »Die Welle rinnt und schäumet, Grün Laub schmückt wieder den Baum. ...
Und immer mehr erkenn ich dies Und immer mehr erkenn ich dies: das Leben Ist Eins; wir ... ... und sind Doch Eines Wesens, sind uns fremd und gleich, Und aller Haß ist Torheit, alle Angst Ist Wahn ...
[Du willst sie nie und nie mehr wiedersehen] Du willst sie nie und nie mehr wiedersehen? Besinne dich, mein Herz, noch ist es Zeit ... ... Gewalt zum Weitergehen Ins öde Reich der Allvergessenheit. Du rufst und rufst; vergebens sind die Worte; ...
Weiß nicht mehr, wo die Erde liegt Die Raben schreien wie verwundet Und prophezeien Nacht und Not; Der Frost hat jede Tür umstellt, ... ... , Die Lerchen haben sich tot gesungen, Und Wolken wälzten den Sommer fort. Doch dein ...
Kein Tag hat Anfang mehr noch Ende Nun löst ein blauer ... ... fährt als Prunkkarosse hin, Statt Pferde tausend Wünsche an ihr ziehn, Und jedem sitzt die Schönste in der Sonne drin. Kein Tag hat Anfang mehr noch Ende, Nur Sonnenstunden reichen sich die Hände, Es sieht ...
An eine Hönische vnnd mehr als kluge Person Ihr glaubets warlich nicht/ wie schön ... ... Grusses wehrt geacht/ Dem must Ihr seine Sprach vnd alle Wort verjähen/ Dem mangelts an der Stirn/ vnd ... ... eh denn Ihr Euch solt haben drin erkandt/ Werd Ihr mehr Mängel sehn/ denn Ihr wol jtzt dörfft ...
[Mehr falscher Schein und minder Sicherheit] Mehr falscher Schein und minder Sicherheit/ Ist zwischen Hoff und Land der Unterscheid.
[Wir werden nicht mehr starr und bleich] Wir werden nicht mehr starr und bleich Den früheren liebeshelden gleich · An trübsal waren ... ... wir dabei. Sie gingen um mit schwert und beil · Doch streiten ist nicht unser teil · Uns ist der friede nicht mehr feil Um ihrer güter weh und heil.
Jusqu'à la mer Als die Diplomaten tranken: ... ... und nicht auf Stein, Nicht an Wänd' und Fensterscheiben, Nein, in jedes Herz hinein ... ... Herz der Diplomaten, Die am langen grünen Tisch Deutschlands Wohl und Weh berathen, Und oft stumm sind wie ein Fisch; Die ...
Ein und vierzigstes Sonett. Nicht viel mehr durfte meinen Augen nahen ... ... kann ich nicht ihre Gestalt empfahen, Mehr' als ich's thu', wenn's auch die Huld ... ... zu Jaspis werden, Von Geiz und Wahn geschätzt zu hohem Preise; Und frey würd' ich vom Joche ...
Vier und zwanzigstes Sonett. Je mehr dem letzten Tage naht mein Leben, ... ... , Die irr' uns hat geführet schon so lange, Und Lachen, Weinen, Furcht und Zornes Toben. Dann werden klar wir sehn, wie oft ... ... Wehen Der Mensch sich zu dem Besseren erhoben, Und wie so oft es ihm vergeblich bange.
Buchempfehlung
Anselm vertritt die Satisfaktionslehre, nach der der Tod Jesu ein nötiges Opfer war, um Gottes Ehrverletzung durch den Sündenfall des Menschen zu sühnen. Nur Gott selbst war groß genug, das Opfer den menschlichen Sündenfall überwiegen zu lassen, daher musste Gott Mensch werden und sündenlos sterben.
86 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro