... ewig, ewig uns verbanden, Wie warst du da so schön, so schön für mich! Führt mich mein Herz ... ... Herz für dich erkaltet, Weil du mir stets so schön, so schön erschienst. Wie gern, wie gern ich dich ... ... einem neuen Liebeswerke spinnend, Und fühls: Wie schön, wie schön warst du mir da! ...
Schön-Else Im Auge Lachen, im Munde Lieder, Für jeden ... ... Betäubt die alte Herzenswunde, Verschafft mir eine frohe Stunde – Dies Glas, Schön-Else, auf dein Wohl! Münster, Januar 1890
Schön Wissen Tören Wahr und Trügen Mord Gebären Sterben Sein Weinen Jubeln Haß Vergehen Stark und Schwach Unmöglich Kann! Dein Körper flammt! Die Welt Erlischt!
An meinen jüngsten Sohn Bei Uebersendung eines Vergissmeinnicht aus einem symbolischen Kranze, als ich zu K. war Nimm diese kleine, zarte Blume, Verwelkt ist sie am Heiligthume, Das meines theuern Kindes Hand So froh für mich zusammenband; ...
An meinen Sohn Friedrich Einsam wall' ich in dem Thal, Stille Ruhe waltet, Schatten schweben überall, Schauerlich gestaltet, Von der Mondbeleuchtung glänzt Sanft des Waldes Krone, Jeden Hügel, den sie kränzt, Bildet sie zum Throne ...
An meinen sohn Daß gegen allen freindlich sein, sehr löblich sei, laß ich passieren; doch wirst du, glaub mir, nichts verlieren, so du mit niemand zu gemein. du magst wol minder freud genießen, doch minder wird man ...
Der verlorne Sohn Schon elf – und er noch immer nicht zu Haus! – – Ei nun, gewiß auf Liebesabenteuer, Wie er gewohnt ist, ging der Schlingel aus. Doch sorge nicht; sein jugendliches Feuer Hält ihn wohl warm, und dafür ...
Schön Hedchen 1781. Schön Hedchen, ein Fräulein aus ... ... Mir winkt, mich umhüllt schon die ängstliche Tracht. Wie schön dir die Rosen im Angesicht glühn ... ... erwacht', Da war es schon Abend. Es thaute die Nacht. Schön Hedchen lag lächelnd von ...
Sohn und Vater Fritz frägt den alten Vater; »Wo ist mein blankes Schwert? Will ziehen gen den Buben, Der uns die Freiheit wehrt! Was frommt's mir, daß ich lernte Bis in die späte Nacht? Hinunter ...
Der verlorene Sohn Das »Posthörnle« ist jenes Bebenhausener Wirtshaus, ... ... . Na hat dr Vatter den verlorenen Sohn aus'm Haus gschmisse – sein Sohn sei er net mähr.« – ... ... daß er, immer noch ein starker Mann, den Sohn mit der Faust hinaustrieb. Da war Enzio entschlossen, ...
Wat hett sonn Junker mihr Wat scher'ck mi üm ... ... Hanswust Johann mit Tressen uppe Naht! Frag' nicks nah all sonn Himphamp nah – mi düst min eegen Sweet! Un ... ... Hus ahn Schimp un Schann un Snack – wat hett sonn Junker mihr!
Schön-Rohtraut Wie heißt König Ringangs Töchterlein? Rohtraut, ... ... Einsmals sie ruhten am Eichenbaum, Da lacht Schön-Rohtraut: Was siehst mich an so ... ... Knabe! Doch denket er: mir ist's vergunnt, Und küsset Schön-Rohtraut auf den Mund. – Schweig stille, mein Herze! ...
Der Schiffer und sein Sohn auf der Höhe der Insel St. Helena, im Jahre 2815 1 ... ... blauen, ewig heitern Raum Die schroffgetürmten Felsenmassen steigen? Sieh hin, mein Sohn, und merke mirs genau! Der Fels, der dort sich hebt im ...
Schon gut! Schon gut! Du weisst schon, wie ich's meine. Lügen haben kurze Beine. Wahrheiten aber – Mensch sei helle! – Beträchtlich breite Hinterkastelle.
[Ich war schon so alt] Ich war schon so alt, Nun bin ... ... hell – Tandaradei! im Grünen. Schön ist die Welt! Honiggeschwellt Summen und taumeln die Bienen. Ich war schon so frech, Nun bin ich ...
Der Sohn Mutter, halte mich nicht, Mutter, dein Streicheln tut weh, Sieh durch mein Gesicht, Wie ich glüh und vergeh. Gib den letzten Kuß. Laß mich frei. Schick mir Gebete nach. Daß ich dein Leben ...
An meinen Sohn Friederich Wandle stets den Pfad der Tugend; Fröhlich wird dann Deine Jugend, Seelig wird Dein Alter seyn! Dann nur hoffst Du nicht vergebens, Dich am Abend Deines Lebens Eines bessern Glücks zu freu'n.
Vater und Sohn In Steffens' Stammbuch geschrieben. Sieger der Welt ist ... ... den wilden Tauben Und lüg' im Meeresschooß. »Dank sei dir, Sohn, du bist's, ich sterb' dein Vater, Versöhn' den Göttern ...
Trostgesang christlicher Eheleute Wie schön ists doch, Herr Jesu Christ, im ... ... Ehe 1. Wie schön ists doch, Herr Jesu Christ, Im Stande, da dein Segen ... ... Frommen. 4. Der Man wird einem Baume gleich An Ästen schön, an Zweigen reich, ...
Der verlorene Sohn Mein Mütterlein, zu dieser Stund', Zu dieser Stund' in tiefer Nacht Bist du aus leisem, kurzem Schlaf Wohl jählings, jählings aufgewacht! Du fährst empor und starrst und horchst; Und eine bange Ahnung schwirrt ...
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Die beiden betuchten Wiener Studenten Theodor und Fritz hegen klare Absichten, als sie mit Mizi und Christine einen Abend bei Kerzenlicht und Klaviermusik inszenieren. »Der Augenblich ist die einzige Ewigkeit, die wir verstehen können, die einzige, die uns gehört.« Das 1895 uraufgeführte Schauspiel ist Schnitzlers erster und größter Bühnenerfolg.
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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