Der schlafende Wind Über die verhüllten Abendhügel Steigen schon die ersten Sterne her, Einmal rührt der Wind noch seine Flügel, Alles schweigt und träumt, nun träumt auch er. Auf den Rosen ist er eingeschlafen, Träumt von einem ...
Der Wind Es sank vor ihm das Schiff zu Grund, Als er ... ... neckisch den Flor, Der reizenden Maid, die Wangen erglühn, – O Wind, was hattest du vor? Die geküßte Lippe, sieh, wie sie schmollt ...
Scharf pfeift der Wind ... Scharf pfeift der Wind am Holzrand her, Wir gehen fest umschlungen, Leer ist der Wald, der letzte Ton Der Abendglocke verklungen. Zu schwarzen Massen ballen sich Der Eichen kahle Zweige, Der ...
Heut jagt der Wind Heut jagt der Wind dem Baum durch die Mähnen, Er lacht, daß es hallt, lacht mit ... ... zusammen. Wir gehen nicht nur mit den Füßen spazieren, Wir wollen wie der Wind uns in Himmeln verlieren.
An den Wind Ich wandre fort ins ferne Land; Noch einmal blickt ich ... ... trüben Gang, Doch hört ich nicht den liebsten Klang, Weil ihn der Wind getragen fort. Daß ich mein Glück verlassen muß, Du rauher, ...
[Aufschwinge dich, o Wind] Aufschwinge dich, o Wind, Mit einem ihrer Düfte Und wonnige damit In Edens Hain die Lüfte!
Wind und Glück Stets, wenn das Segel zur Fahrt nur ... ... bedeutete mich schlau lächelnd: »Der Wind ist ein Vogel, Welcher gelockt sein will.« Sagt' es und ... ... Da mich das Leben bedrückt. Ist doch das Glück wie der Wind, Flattert geflügelt umher in der Luft ...
Der Wind im Kleefeld Steht die Liebste an der Mauer, ... ... weichen Kleefeld hin, Sieht den Wind im Acker streichen, Furchen durch die Gräser ziehn. ... ... mein Blut; Kann nicht gründlich unterscheiden, Ob es wohl, ob's wehe tut.
Der frische Wind von 1914 Der frische Wind soll nicht verflauen, Den uns gebracht die große Not, Und nur an sichern Ankertauen Befestigen wir der Freiheit Boot.
An Wind Wind, der viele Kunden hat, Schreiet sich vor Eifer matt: » ... ... verstehen!« O! es könnte wohl geschehen. Aber sagen Sie, Herr Wind! Weil Sie so im Eifer sind, Möchten Sie so gütig ...
Der Wind schritt wild Der Wind schritt wild von des Flusses Ramft Empor und hat die Getreidefelder wie ein Riese niedergestampft. Dann strich der Regen nieder, Regenbäche sprangen wie silberne Hunde Vor mir im schwarzen Erdreich auf – ich sah auf ...
[Ein kühler Wind aus Orient] Ein kühler Wind aus Orient Will uns den Tag verkünden, Wer recht den lieben Tag erkennt, Dem muß die Nacht verschwinden. Den Morgenstern, gleich einem Held, Seh' ich hellfunkelnd schweben; ...
Wandrer und Wind Herbstwind, o sei willkommen! Fünf Tage lag das Meer So still, so bang beklommen, Kein Lüftchen zog daher. O Wind, nach deinem Rauschen Sehnt ich mich auf der See, Wie einst ...
Was will der Wind? Tief aus der Nacht, die nirgends ... ... Geist vor meinem Augenlicht. Der Wind kreist um das Haus, das er bespricht, Wie einer, der Beschwörung weiß und Bann. Was will der Wind? Was will denn ich und was ...
Was treibst du, Wind? Was treibst du, Wind, Du himmlisches Kind? ... ... und Waldesduft!« Was bringst du, Wind, Du himmlisches Kind? »Einen Morgengruß, einen Schrei der Lust ... ... ? »Nein, nein! Aus voller Menschenbrust!« Was trägst du, Wind, Du himmlisches Kind ...
1. Die Luft war trocken, ein flackriger Wind Fuhr stoßweis um unsere Wangen, Da bin ich mit dir, du maifrisches Kind, Durch die rauchigen Felder gegangen. Der Falter hing still an dem staubigen Blatt, Die Vögel des Waldes ...
Hab' Dank, du lieber Wind! Ich bin in den ... ... einen gern! Da kommt der Wind aus dem Westen Und schüttelt den Baum geschwind Und weht ... ... den Aesten Den allerschönsten und besten – Hab' Dank, du lieber Wind!
Sonne, Wind und Welle Im warmen Sande lieg ich ... ... mehr ... will nicht Mensch mehr sein ... ich bin nur Sonne, Wind und Welle ... ein flüchtiger Zusammenklang von Tönen ... ... ... verklinge ich zu neuem Lied, wie Sonne, Wind und Welle, leidlos, wunschlos in die blaue Nacht ...
An den Wind Er, pleno Titulo, Regent ... ... sich jeder Unterthan, Sei's Gräschen oder Eiche: Ja, wenn's ihm einfällt, müssen gar ... ... wahrer Engelländer: Denn, wenn's ihm einfällt, geht er her, Zerreißt uns die Gewänder ...
[Wenn auch ein Wind des Unglücks weht] Wenn auch ein Wind des Unglücks weht Und bricht des Baumes Ranken; Die Wurzel nur, auf welcher steht Der Baum, soll nicht erkranken. Die Mutter nur, um die sich dreht ...
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