lyra , ae, f. (λύρα), I) ... ... Plin.: dulces lyrae moduli, Amm.: lyra curva, Hor.: Pythagoras perturbationem animi lyrā componebat, Sen.: cum (Themistocles) ... ... , Ov. – 2) übh. das Dichtertalent, inferiore lyrā, Stat. Theb. ...
līra , ae, f., I) die zwischen zwei Furchen aufgeworfene Erde, das Ackerbeet, Colum. 2, 4, 8 u. ö. – II) die Vertiefung durchs Pflügen, die Furche, Colum. 2, 8, 3. – ...
līro (altlat. lēro, Pomp. com. 158), āvī, ātum, āre (lira), I) Furchen machend den Samen eineggen, ihn einfurchen (beim dritten Pflügen vermittelst des Streichbretts), s. Varro r. r. 1, 29 ...
lēra , s. līra.
dē-līro (archaist. dēlēro u. dēleiro), āvi, āre (de u. lira, altlat. lera), urspr. von der Furche abgehen, abweichen (vgl. Plin. 18, 180); dah. übh. von der geraden Linie abgehen, ...
reticeo , cuī, ēre (re u. taceo), I) intr ... ... . der Nachtigall, vicibus reticent, Plin. 10, 83: poet. übtr., lyra, quae reticet, Claud. IV. cons. Hon. 224. – b) ...
lyricus , a, um (λυρικός), zum Spiele der Lyra gehörig, lyrisch, soni, Ov.: carmen, Porphyr. u. Acro Hor.: vates, lyrischer Dichter, Odendichter, Hor.: so auch poëta, Porphyr. ...
aurātus , a, um (aurum), mit Gold versehen, -überzogen ... ... -geschmückt, golden, vergoldet, metalla, goldreiche, Lucr.: pellis, Catull.: lyra, Ov.: tecta, Cic.: vestis, Ov. u. Iustin., od. ...
cithara , ae, f. (κιθάρα, ... ... Zither (verb. cithara fidesque, fides citharaque, zus. poet. = lyra, Verg. u. Hor.), ars citharae, Hyg.: citharae soni, Quint.: ...
candico , āre (v. candeo, wie albico v. ... ... eo candicat, das Weißliche desselben, Plin.: cum (ulcus) candicat, Scrib.: lyra eius ebore candicat, Apul. – Partic. candicāns, weißlich, ins Weißliche ...
eburnus , a, um (ebur), elfenbeinern, I) eig.: vehicula, Plaut.: lyra, Hor.: scipio, Liv. u. Tac.: currus, Tibull.: sella, Liv.: ensis, mit elfenbeinernem Heft (Griff), Verg. – II) meton. = ...
variego , āvī, ātum, āre (= varium ago), I) tr. ... ... tunica picturis variegata, Apul. – II) intr. bunt glänzen, schillern, lyra gemmis variegat, Apul. flor. 3, p. 4, 13 Kr.
līrātim , Adv. (lira), furchenweise, serere, Colum. 11, 3, 20.
im-bellis , e (in u. bellum), I) unkriegerisch, 1) im allg.: multitudo, v. Frauen, Liv.: lyra, Hor.: telum, kraftloses, Verg.: tres sumus imbelles, wehrlose, schwache ...
barbitos , ī, m. (βάρβιτο ... ... Laute (ursprüngl. durch tiefern Ton u. mehr Saiten von der Lyra versch., aber oft mit ihr verwechselt), I) eig.: age dic ...
1. Mercurius , iī, m. ( zu mercor, merx), ... ... Bote der Götter, der Gott der gewandten Rede u. der Redekunst, Erfinder der Lyra, Geber des Wohlstands, der Gott des Handels, der List und des Verkehrs, ...
frāternus , a, um (st. fraterinus, v. frater ... ... , Bruder-, I) eig.: hereditas, vom Bruder kommende, Cic.: lyra, vom Bruder Merkur erhaltene, Hor.: nex, Brudermord, Hor.: fraternis ...
hortēnsis , e (hortus), zum Garten gehörig, Garten-, lira, Col. 9, 4, 4.
tēstūdīneus , a, um (testudo), I) schildkrötenartig, gradus ... ... Schildpatt geschmückt, -ausgelegt, lectus, Varro fr. u. Schol. Iuven.: lyra, Tibull. u. Prop.: hexaclinon, Mart. – subst., tēstūdinea, ōrum ...
vōx , vōcis, f. (altind. vak, Stimme, Sprache ... ... (Töne), quotiens caneret, Tac.: septem discrimina vocum, poet. = die siebenstimmige Lyra, Verg.: bucina litora voce replet, Ov. Vgl. Obbarius Hor. ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro