Priāpus od. - os , ī, m. (Πρίαπος), I) der Gott der Baumfrüchte, der Gärten und Weinberge, der ursprünglich zu Lampsakus in Mysien, später in Griechenland u. Rom verehrt u. mit einem außerordentlich großen ...
Parium ( Parion ), iī, n. (Πάριον), Hafenstadt in Mysien am Hellespont, zwischen Lampsakus u. Priapus, milesische Kolonie, j. Ruinen bei Kemer od. Kamares, Sall. ...
Mūtīnus u. Mūtūnus , ī, m. (muto, onis), I) = Priapus, Lact. 1, 20, 36 u.a. – II) meton., mutinus = penis, Priap. 72, 2 B.
Tutūnus , ī, m. = Priapus, Augustin. de civ. dei 4, 11. Arnob. 4, 7 u. 11.
rūricola , ae, c. (rus u. colo), I) das Feld bebauend, ländlich, deus, v. Priapus, Ov.: Ceres, Ov.: homines, Landleute, Bauern, Itin. Alex.: ...
Priāpēus u. - īus , a, um (Priapus), priapisch, versus Priapeus u. Priapius, Ter. Maur. 2812. Diom. 495, 9: metrum Priapeum, Mar. Victorin. art. gr. 3, 10, 2. p. 119, 7 ...
Priāpēia , ōrum, n., Gedichte auf den Priapus, Gramm.
Priāpicos , on (Priapus), priapisch, metrum, Mar. Victorin. 1, 12, 12. p. 50, 33 K. (Gaisf. Priapion).
rubicundus , a, um (rubeo), rot, und zwar hochrot, glühendrot, Priapus, rot bemalt, Ov.: matrona, von der Sonne gerötet, gebräunt, Ov.: homo, rot im Gesicht, Ter.: Ceres (Getreide), rötlich, ...
silīgineus , a, um (siligo), aus Weizen-, aus Weizenmehl bereitet, Weizen-, Weizenmehl-, farina, Cato u. Plin.: panis, Varro fr. u. Sen.: cunni, Brote in deren Form, Mart.: Priapus, Mart.
holothūria , ōrum, n. (ὁλοθούρια), eine Art Seewürmer (Holothuria Priapus, L.), Plin. 9, 154.
Triphallus , ī, m. (τρίφαλλος), mit großem Phallus, ein Beiwort des Priapus, Priap. 83, 9.
... das aufgerichtete Zeugeglied des Priapus (Sohnes des Bacchus), das nach uraltem Brauche bei einigen Bacchusfesten vorangetragen wurde, wozu Lieder nach eigenem Versmaße gesungen wurden; dah. meton. = Priapus, Colum. poët. 10, 31. – Dav. Ithyphallicus ...
salāx , ācis, Abl. ācī (v. salio, ... ... , Plin. – v. a. männl. Wesen, salax deus, v. Priapus, P iap. 14, 1 u. 34, 1; v. ...
sīgnum , ī, n. (altlat. seignom), das ... ... , 17), consuerat signum petenti ›Priapum‹ aut ›Venerem‹ dare, die Parole Priapus od. Venus, Suet. Cal. 56, 2: cedo signum, Plaut.: ...
tūtēla , ae, f. (tueor), das Ins-Auge-Fassen, ... ... der Schutzgeist eines Ortes, loci, Petron. 57, 2: pomarii (v. Priapus), Priap. 72, 1; vgl. Verg. georg. 4, 110 ...
prōlēs , is, f. ( statt pro-olēs; vgl. ... ... Apollo u. Diana, Ov.: altera Saturni, Juno, Verg.: Bacchi, Priapus, Tibull.: ferrea, Geschlecht, Menschengeschlecht, Poët. b. Cic.: ...
maenas , adis, Akk. ada, Akk. Plur. adas ... ... , 23 u. 69. – b) eine Priesterin des Priapus im Tempel der Bona dea, Iuven. 6, 317. – II) ...
religio , ōnis, f. (*religo, ere, wov. religens), ... ... religionum, Lact.: interpres religionum, Cic.: religiones nocturnae, nächtlicher Kultus, Nachtfeier (des Priapus), Petron.: religiones interpretari, Auskunft geben über usw., Cic. u. ...
2. formīdo , inis, f. (griech. μορμώ, Schreckgespenst ... ... . 13, 5708 = Bruns fontes p. 275): formido furum aviumque, v. Priapus, Hor. sat. 1, 8, 4. – III) personif., als ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro