VII. Weh mir, der ich nicht weiß, wohin ... ... Lied ertönet, Um solches Weh durch Scherzen auszugleichen. Könnt' ihrem Aug' ich nur, dem Unschuldreichen, ... ... schöne Dinge. Mir folget Tag und Nacht, was sich verschworen Zu meinem Weh, seit mir die Ruhe ...
Neun und vierzigstes Sonett. Weh mir, der ich einst schlecht mich vorgesehen Am Tag', als Amor kam, mich zu bekriegen, Der Schritt für Schritt zum Herrn emporgestiegen Von meinem Leben und besetzt die Höhen! Ich glaubt', es könne nimmermehr geschehen ...
Einhundert neun und sechszigstes Sonett. Weh, daß ich glüh' und Eine nicht will trauen! Es trauet alle Welt, nur nicht die Eine, Die hoch vor Allen, die erwählte Meine; Sie, scheint es, trauet nicht und kann's doch schauen ...
Einhundert acht und neunzigstes Sonett. Weh, Amor trägt mich, meinem Wunsch entgegen, – Ich seh' es deutlich, – auf verboth'nen Pfaden; Drum ihr, die mir im Herzen thront voll Gnaden, Werd' lästig ich; nicht war das sonst ...
... mir sprach: Ist das die Liebe, weh, wie schafft sie Qual! Am Boden haftete der Blick, ... ... nicht heiter ward ich mir bewußt Der neuen Macht. Sie kam mit Weh und Klagen Und schnürte mir mit dunkler Angst die Brust. ...
Einunddreißigster Gesang Der jenseit du des heil'gen Flusses weilest, ... ... ohn' alles Säumen, Indem der Rede Spitze, deren Schneide Mir schon so weh tat, gegen mich sie kehrte, Sag' an, ob wahr ich sprach? ...
... der Andern Streben, Mir unbekannt, mußt' ich als Wunder deuten. Weh mir! so war's vor Zeiten! Der Abend lobt den Tag, ... ... wie sonst sie mir erschienen, Kehrt schnell sie um, und wandelt – weh mir Armen! – Zu Steine mich, den kaum noch ...
Acht und fünfzigstes Sonett. Entspricht so End' als Mitte dem Beginnen Vierzehnten Jahres, seit mich Weh umfangen, Kann mir kein Schatten Kühlung mehr gewinnen, So fühl' ich wachsen drin mein heiß Verlangen. Amor, der ohne Maß mir waltet drinnen ...
Einhundert und achtzehntes Sonett. Demüthig Wild, mit Tiger-, Bärensinne, Mit eines Engels Leib' und Menschenwangen, Dreht zwischen Freud' und Weh, Hoffnung und Bangen Mich so, daß festen Stand ich nie gewinne. ...
Einhundert ein und fünfzigstes Sonett. Mein Phönix goldenes Gefieder leget, ... ... Kunstlos sich um den Hals, gleich theuren Spangen, Was Allen Lust, mir Weh im Herzen reget; Und ein natürlich Diadem er träget, Von dem ...
Drey und achtzigstes Sonett. Kein Heil umher, wohin mein Blick sich wendet! So langen Augenkrieg ich schon erfahre! Weh mir! Es wird der Schmerz, der unzähmbare, Das Herz zerstören, dessen ...
Zweyhundert sechs und sechszigstes Sonett. Für die ich Arno ließ in ... ... Thalen, Um freye Armuth knecht'sche Herrlichkeiten, Sie kehrt' in bittres Weh die Süßigkeiten, Durch die ich lebt' und nun vergeh' in Qualen. ...
... Brust und Stirne trägst du Leid. Weh, welche Wunden seh' ich Und Todesblässe! Muß ich so dich ... ... ew'gen Mächte, Dort kämpft für fremdes Land Italiens Schwert! – Weh dem Unsel'gen, den der Krieg verschlingt Nicht kämpfend um die ...
... Bei den Worten Drang ein unendlich Weh durch meine Brust. Und sie fuhr fort: Im Flor der Jahre ... ... hin. Und als ich Mit Küssen sie bedecke und, erbebend Von bittrem Weh und Wonne, an die Brust, Die wallende, sie drücke, Brust ...
XXXIV. Der Ginster oder Die Blume der Wüste. (Gedichtet 1834 ... ... Wo du, o holde Blume, blühst und, gleichsam Mitfühlend mit so großem Weh, zum Himmel Den Hauch entsendest süßesten Gedüfts, Der Wüste Trost und Labsal ...
XXXIII. Monduntergang. (Gedichtet zwischen 1834 und 37, zuerst veröffentlicht nach ... ... Hoffnung längst erloschen, Versiegt der Freuden Quell und stets sich häuft Das Weh, in das kein Tropfen Wonne träuft. Ihr Hügel und Gefilde, ...
VII. An den Frühling oder Ueber die Mythen der Alten. ... ... Qualen Wegthau'n der Brust, die schon in jungen Tagen Gelernt das herbe Weh des Alters tragen? Lebst du, o lebst du, heil'ge ...
... Wer wird Ihnen einen Rath geben?« »Weh mir! Schweig und gieb mir weiter nichts als ein Glas von meinem ... ... keinem Athemzuge davon etwas zu verrathen, erzählte er endlich, oftmals durch Ach und Weh unterbrochen, die unglückliche Begebenheit. Als er auf den schrecklichen Namen des Anstifters ...
... Daß ich sie mehr als Herz und Augen schützte! Weh, daß ich nicht die rechte Zeit benützte! 76. ... ... Bewahrt' ich unversehrt die hehre Blüte. 78. O weh mir! Weh! Verzweifelt muß ich enden, Nahm man der schönen Blume ...
Elfter Gesang 1. Zwar hat ein schwacher Zaum schon, ... ... Erfinder, Der wie der Blitz vom Himmel her zerstört), Er ließ, auf Weh und Leid bedacht (nicht minder, Als da mit Trug einst Eva ward ...
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Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?
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