XXV. Der Sonnabend auf dem Dorfe. (1831.) Die junge Dirne kehrt, sobald ... ... Wie Trost in alle Seelen. Die Knaben, die in Haufen Dort auf dem Platze jauchzen Und hier- und dorthin laufen, Wie lachen sie ...
XXX. Auf ein antikes Grab-Basrelief, eine todte Jungfrau darstellend, die im Begriff ist von ... ... baar, Ihm wieder zu begegnen In dieser ird'schen Welt; Und dann, auf Erden einsam und verlassen Umblickend, in gewohnter Stund' und Stätte Zu denken ...
V. Auf einen Sieger im Ballonspiel. (1824.) ... ... den Finger, Wer stumpfen Blicks in Elis auf die Glut Der Rennbahn schaut' und auf die nackten Ringer, Und wem des Kranzes holder Siegeslohn Das ... ... nachgetrachtet, Wer weiß wie bald wird auf den Trümmerstätten Italischen Ruhms der Hirt Die Rinder weiden ...
XXXI. Auf das Marmorbild einer schönen Frau an ihrem Grabmal. (1836.) ... ... Jener süße Blick, Der zittern machte, wenn er still, wie jetzt, Auf einem Antlitz ruhte; jene Lippe, Die wie ein voller Becher Von ...
... achtzigstes Sonett. Hannibal siegt' und wußt' auf Sieges Höhe Nicht klüglich, wie er sollte ... ... Ehren; Folget vielmehr dahin, wohin euch rufen Des Schicksals Stimmen, auf geraden Wegen, Die nach dem Tod' euch können noch gewähren Viel tausend Jahr' auf Erden Ruhm und Segen.
Dreyhundertstes Sonett. Auf falschen Weg trieb Lieb' und Schmerzens Walten Jüngst meine Zunge, ausgelernt in Klagen, Von ihr, für die ich glüht' und sang, zu sagen, Das, wär' es wahr, für Unrecht wär' zu halten. Wohl ...
... und zwanzigstes Sonett. Ich sah auf Erden Engelsitte walten Und Himmelsschönheit, sonder Gleichen beyde, Daß die ... ... Zu süßem Einklang weinend sich umfingen, Süßer, als alle, so auf Erden steigen. Der Himmel horchte still dem holden Klingen, Daß ...
... viertes Sonett. Möcht' Himmelsflamm' auf deine Locken träufen, Gottlose du, von Fluth und Eichelnüssen Nun ... ... durch das, was Andre missen, Weil so dich's freuet, Schuld auf Schuld zu häufen. Nest des Verraths, wo die die Welt durchschweifen, ...
Einhundert ein und neunzigstes Sonett. Amor thät linke Brust mir auf, zu fügen Und pflanzen drein, vom Herzen rings umfangen, So grünen Lorbeer, daß sein lichtes Prangen Wohl möchte jeglichen Smaragd besiegen. Mit Seufzern schmückt' ihn so der Feder Pflügen ...
Zweyhundert und sechszigstes Sonett. Mich hob dahin der Geist auf fernem Gleise, Wo, die ich such' und nimmer hier gefunden. Da sah' ich sie, vom dritten Kreis' umwunden, Weit schöner und mit minder stolzer Weise. Sie nahm die ...
Einhundert neun und achtzigstes Sonett. Nie lebt' auf seinem Dach so abgeschieden Ein Spatz, wie ich, kein Wild in dunklem Hage, Seit mir Ihr Antlitz fehlt, der nichts ich frage Nach andrer Sonn' und Augenlust hienieden. Nur immer Weinen ...
Zweyhundert und achtzehntes Sonett. Wonach ich seufz' und streb', auf schönen Wangen Hing sehnend fest mein Blick; als, – wie zu fragen: »Was denkst du?« – Amor vor mir aufgeschlagen Die theure Hand, mein anderes Verlangen. Wie Fisch ...
... . Wenn Amor uns nicht Rath auf's Neue spendet, Muß mit Gewalt dem Leben ich entsagen, ... ... und Nacht nur klagen, Matt, steuerlos durch stürmisch Meer getragen, Auf schwier'gem Pfad, ohn' treu Geleit' entsendet. Denn seine Führerinn ...
... und sechszigstes Sonett. Geschickt wohl dünkt' ich mich, empor auf Schwingen – Doch nur kraft deß, der sie bewegt – zu ... ... So sorgsam, daß ich werth nicht war, zu wiegen Mein Aug' auf ihm; doch war's des Himmels Schickung.
... hoffenden Gedanken, Die uns vertröstet hatten Auf eine Zukunft, sinken und verblassen. Umnachtet und verlassen Ist nun ... ... überhaucht Euch und den Himmel und das Meer von Neuem. Und auf dem Fuß ihr folgt die hehre Sonne, Die, in ... ... am Ende Der Nacht, die düster sinkt auf uns herab, Harrt unser nach der Götter Schluß ...
... Zuweilen rast' ich einsam irgendwo Auf einem Hügel, an des Weihers Saum, Von traurigstummen Pflanzen ... ... für und für zu weinen. Zuweilen nur, wenn auf den Frühlingsfluren, Beim stillen Frühroth, oder wenn im Glanz Der Sonne ... ... Es gleitet Verhaßt dein Strahl durch Wald und Klippen oder In öde Trümmer auf den Dolch herab Des bleichen Räubers, der gespannten Ohrs ...
XXVIII. An mich selbst. (1836.) Nun wirst du ... ... schien. Er schwand. Ich fühl' es tief: Die Hoffnung nicht allein Auf holde Täuschung, auch der Wunsch entschlief. So ruh für immer. Lange ...
... nicht weit davon noch munter und auf den Beinen waren; auf der einen Seite die Bravi, auf der andern Agnese und Perpetua. ... ... licht, welches durch die Spalte fiel, schien auf das bleiche Gesicht und auf den Silberbart des Bruder ... ... blickten auf die Gebirge und auf die umherliegende Ebene, auf die der helle Mond hie ...
... etwa von fünfzig Jahren, von Jugend auf Lodovico ergeben, den er hatte auf die Welt kommen sehen, und ... ... stellten sich als Wache rings umher auf, indem sie drohend und verächtlich auf die Neugierigen herabschauten, die ... ... willen anzunehmen.« Aller Augen waren unbeweglich auf den Novizen und auf den gerichtet, zu dem er sprach; jedes ...
Fünftes Kapitel. Pater Cristoforo stand auf der Schwelle still und ... ... gefühlt zu haben.« Diese letzten Worte erregten ein allgemeines Gelächter und unterbrachen auf einen Augenblick den Streit, welcher ... ... wir wissen sehr wohl, daß Sie nicht mit der Kaputze auf dem Kopfe auf die Welt gekommen sind, und daß die Welt Sie ...
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