... und sechszigstes Sonett. Zerstreut im Wind die goldnen Locken waren, Zu tausend süßen Knoten aufgewunden, Und ... ... Und Mitleid schien ihr Blick zu offenbaren; Ich weiß nicht, ob ich's wahr, ob falsch erfunden. Der Liebeszunder drinnen ich empfunden, – ...
Einhundert und dreyßigstes Sonett. Jetzund, da Himmel, Erd' und Wind rings schweiget, Und Wild und Vögel Schlafes Zügel tragen, Die Nacht im Kreise führt den Sternenwagen, Im Bett das Meer ruht, keine Welle steiget. Wach' ich, glüh', ...
... des Glaubens, daß der ungestüme und sengende Wind des Neides nur die hohen Türme und die erhabensten Baumwipfel erschütterte; doch ... ... viel mehr, ohne jeden weiteren Verzug zwar nicht so zu erwidern, wie sich's gebührte, wohl aber mit einer schlichteren Antwort mich von meinen Gegnern zu ...
... Fledermaus; von ihrem Schlagen Entstand dreifacher Wind nach den drei Seiten, Von dessen Wehn erstarrte der Cocytus ... ... Allein die Nacht kehrt wieder, und zu scheiden Ist's an der Zeit, da alles wir gesehen. – Den Hals umschlang ... ... wandt' er, angestrengt und unter Keuchen, Wie wer emporsteigt tut, an's Haar sich klammernd; Dorthin das ...
... kam ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Da nämlich der Wind gerade aus Norden blies und ziemlich schwach war, auch das Meer durchaus ... ... angekommen sei. Als das Mädchen die italienischen Worte vernahm, fürchtete es, der Wind möchte sich gedreht und sie nach Lipari zurückgeführt haben. Schnell ...
... drüben. Allwo die Fluth erseufzt, in Wind zerstoben, Sah plötzlich jenen Zweig ich hoch erhoben, Von dem ... ... Fühlt' ich Beschämung, die dem adelsvollen Herzen genügt; nicht braucht's da andrer Sporen. Mich freut es mindest, daß vertauscht die Rollen ...
... Wind. Vom Gnadeflehen Bin ich schon heiser, und Euch kann's nicht beugen. Aus Eurem Blick die Todespfeile steigen, Wogegen weder ... ... kommt (was Euch ein Spiel, zu sehen) Gluth, Sonn' und Wind; drum muß ich so mich zeigen. Gedanken sind die ...
... ger Eile; O Tag, beflügelter als Wind und Pfeile, Nun aus Erfahrung kenn' ich eure Sünden. Doch ... ... die Seel', Amor, nicht deine Hände, Ihr Wehe nur, du weißt's, mit welchem Streben; Tugend ist schöne Kunst, nicht Zufalls Spende. ...
Zweyhundert und neunzigstes Sonett. Dies morsch hinfäll'ge Gut, dies flücht'ge Scheinen, Schönheit genannt, Wind, Schatten zu vergleichen, War nimmer, als in dieser Zeit Bereichen, In Einem Leib vereint; drob muß ich weinen. Obwohl mit Recht Natur ...
... des dürren Lebens einz'ge Blüte! Der Wind trägt mir den Klang der Stunde zu Vom Glockenthurm des Städtchens. Wohl ... ... nur weilte. Diese alten Säle, Wenn hell der Schnee hereinschien und der Wind Um ihre weiten Fenster pfeifend schnob, Erdröhnten vom Gelächter ... ... süßes Lieb; vergangen bist du. Nun kommt's an Andre, durch die Welt zu wandeln Und ...
... Herz Erschauert mir vor Grau'n. Und hör' ich dann Den Wind erbrausen im Gezweig, vergleich' ich Die grenzenlose Stille dort, und ... ... so Im uferlosen All versinkt mein Geist, Und süß ist mir's, in diesem Meer zu scheitern.
... ich, ach, und vielen schön erschienen; Sei's wahr, sei's falsch, mein Fluch ist's allezeit. Zur Freude kann das ... ... wenigstens – behütet – leben, Sei's in Paris, sei's sonst in guter Wacht! Doch daß ...
... eilig in die Weite, Nur um so wen'ger eilig hat's der Wind: Ob er von rechts bläst, ob von linker Seite, ... ... seinen Bauch, zu greulich wär's und hart. Doch kann ich Euch nicht danken für das Leben ... ... 59. So viel sie kann, verhüllt sie Schoß und Büste, Nimmt's mit den Lenden nicht mehr ...
... hat zur Zeit sie vor – Fügt sich's – o seht! – daß Glück sich ihm verbindet, Denn jeder ... ... Schatz ist, wie vom Mutterleibe. 56. So war's vielleicht, allein der Fall wird rar sein (Wer klaren Kopf hat, ...
... her, In weiten Gärten kann man sich ergehen, Wie's unten kaum zu schaffen möglich wär', Und durch die lichten ... ... ; Nein, Logistilla wußt' es so zu wenden (Den andern schien's unmöglich ganz und gar), Durch Sorgfalt, ohne höhrer Mächte Walten, ...
... (Übel für ihn, für mich war gut der Wind) – Mir schien's ein Nu, den andren vierzig Tage, ... ... auf wie beim Gewitter, Und vorne kracht's, entsendend Donnerknall. Der Boden schwankt, als ob er ... ... vor ihm in Splitter, Was er nur trifft, und sei's ein Felsenwall), Er saust und ...
... Tod! Als du nicht Falschheit sahst, war's Zeit zu werben ; Jetzt wird für dich ein starker Haß ... ... Arïodant. Der eigne Wille sollte Tod ihm bringen, Kein Boreas, kein Wind vom Morgenland. Weit ragt ins Meer ein Fels wie ... ... sich den Tod gab, weil das Herz ihm brach, 's ist eurer Tochter schändliches Beginnen: Denn ...
... Aufwärts ein wenig fing er an zu schweben, So wie wir's an dem fremden Kranich sehn, Der anfangs schreitet, um sich dann ... ... , Die ich doch sah – ich lüg' nicht um die Welt. s' ist, wie ich sprach: doch freilich mehr der ...
... die Doppelhörner schlang. Daß wacker Wind und Wellen dort sich regen, Verlangt das Volk und wilden Sturmgesang. ... ... und Medea für die Kinder. 53. So oft er aufbricht, sei's bei Nacht, bei Tage, Mit seiner treuen Heeresmacht vom ... ... vor dein Ohr. Doch schweigen möcht' ich jetzt, will's dir gefallen; Zeit ist es, ...
... schneidet, wenn wir uns in den Weg laufen. Dann heißt's immer: Tonio, denke dran! Tonio, wann machen wir die Sache richtig ... ... Aber ....«, sagte Renzo und legte den Zeigefinger an den Mund. »Braucht's das erst? du kennst mich.« »Der Herr ...
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