... gut erkannte; mußte man sich über gewisse Dinge und Begriffe vereinigen, und diesen conventionellen Dingen ... ... die innere Wahrheit derselben, und diese innere Wahrheit derselben ist ...
Franz Marc 01./02.1910 ... ... herzliche Gastlichkeit. Ich halte es für einen wirklichen Glücksfall, endlich einmal Kollegen von so innerlicher, künstlerischer Gesinnung ...
... als ich mit meinem Gebet vor Gott gewesen, setzte ich mich nieder und schrieb es ab und schlug eine andere sehr tüchtige Person vor; ... ... lieber Mann ließ sich's nicht irren, sondern schrieb an ...
... erscheint damit eine feste Stelle in Haydn's Kunstwerk eingeräumt. Auch die harmonische Construction der Sätze wird ... ... niederlegte. Mag es sein, daß das klangreichere Wesen, die ...
... von dem Technischen nicht das geringste verstand, und dabei von so verschmitztem und niedrigem ... ... und ließ anfragen ob ich ihm aufwarten dürfe. Der Kellner brachte die ...
... zu einer polizierten Stadt machen wollte, in der kein Mensch mehr Messer ... ... Manuskript noch in der Hand, so ward es umgeschrieben; war es zum Druck abgesendet, so ...
... so verletzend für mein ganzes Zartgefühl war alles, was ich sah und was ... ... hielten. Gegen 8 Uhr Morgens kam ich bei dieser, dem heiß ersehnten ...
... Mensch, die gemeine Masse in der Goldgrube der Wissenschaft wühlt und daß man gegenüber dem heutigen Geisteswirrwarr der Millionenköpfe zunächst nur durch gänzliche Isolierung des eignen Lebens und der eigenen Aufgabe ...
... zeigten dies Talent noch auszeichnender; und mich dünkt, die Literaturbriefe ... ... dieser Lage, so wäre das deutsche Theater überhaupt für die ... ... noch bis jetzt nicht und bin also kein Richter zwischen beiden ...
... Welt rede; so verstehe ich alles dasjenige darunter, was die Politesse nur Einnehmendes haben kann; und ich nehme dieses Wort zugleich in dem ganzen Umfange, ...
... sei – – –« Im ersten Augenblick war ich erstarrt. Dann ... ... schrieb, schrieb ... Und nachts auf meinem zerwühlten Bette: nicht eine Stunde ununterbrochenen Schlafes! O ...
... nun einmal ihr Alles. Der Junge war auch hübsch dick und fett. Die erfahrenste Nachbarinnen konnten schon ... ... keine Niedrigkeit des Standes, wenn die Seele geadelt ist. Ihr ...
... ideale Forderung« – darin liegt das Feine und in der Kunst dürfen wir sie nie aus dem Aug verlieren ... ... , aus der idealen Forderung eine reale Forderung zu machen ...
... zwei Fenstern in der Front und einem im Giebel. Von dem letzteren zog sich durch das halbe Zimmer eine schmale, mit Wachstuch überzogene Tafel, während der ...
... ein Aufsatz aus diesen Tagen im Journal de l'Empire . Hier ist ... ... mehr Thätigkeit und Gerührigkeit hat sich bald gezeigt, auch wohl mehr Gewandtheit und Geschicklichkeit ...
... einer ganzen Nation die Wahrscheinlichkeit absprechen, einen einzigen ehrlichen Mann aufweisen zu können? Einer Nation, aus welcher, wie sich der Verfasser der Juden ausdrückt, alle ...
Franz Marc 14.01.1911 ... ... sich pöbelhaft wie Schulfratzen, niesste und räusperte sich unter Kichern ... ... . Sie vergleicht aber viel und sehr glücklich moll und dur ...
Franz Marc 01.06.1912 ... ... durch Deussers Gewalttätigkeit vor uns allen, die auf seine Vereinbarungen ... ... wirkten besser. Hoffentlich ist Dir die Geschichte nicht allzu unangenehm, – ...
Franz Marc 27.01.1912 ... ... mir schon fest für die Blaue-Reiter-Ausstellung vorgestellt ... ... Kandinsky's, – nun hast Du's wieder überschmiert. Was ist mit dem grossen, den Spielenden ...
Franz Marc 05.02.1912 [ ... ... . Jedenfalls scheint er sich bei seinem jetzigen Betrieb grenzenlos zu langweilen und hat als Intermezzo (und eventuell ... ... Kandinskys in diesem Punkte mach ich auch gar nicht mit ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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