Dem Vater des Vaterlandes Friedrich dem Großen, bei triumphirender Zurückkunft gesungen im Namen ... ... wölbst; O König ! Vater ! Schutzgott des beglückten Landes! Uns gegenwärtig bist Du ... ... Dir daher geleuchtet und gelächelt, In undurchdringlicher Gefahr, Wenn oft das Vaterland wie Sterbende geröchelt, Und zitternd für ...
1. Meines Vaters Großvater, ein Hausschlächter, war dem Trunke sehr ergeben und mishandelte, wenn er berauscht war, seine Frau auf das grausamste. Als er sie einst wieder mishandelt hatte, rief sie in ihrer Noth zu Gott, er möchte doch ihren Mann vom ...
353. Ein anderer erzählte, seines Aeltervaters Aeltervater habe einmal am Weingartenloch die Pferde gehütet, da seien drei Männer zu ihm gekommen, die hätten ihn aufgefordert, er solle mit ihnen in die Höhle hinabkommen; das habe er aber nicht gewollt, da er besorgt, ...
... Rolle des Teufels genommen habe. Mein Altvater, Grossvater und Vater waren stets die Teufel , die Teufelsrolle ... ... 226. Wo kein Vater lebt, da ist der Bruder Vater gleich. – Graf ... ... . *280. Seinem Vater nachschlagen. Er geräth nach dem Vater. Holl. : ...
... Eyering, II, 248. Er ist seinem Vater gar nicht ähnlich. *2. Er ... ... , 645; Schottel, 1138 b . Er geräth nach dem Vater . *3. Er vetert sich, er muttert sich. – Agricola I, 645. Er artet dem Vater oder der Mutter nach.
He quädelt as 'n Mettwurst , de 't Fett entlôpen is. – Kern , 977. Quäteln, auch quatteln = faseln, dummes Zeug schwatzen. Quätler = alberner Schwätzer , Gequätel = Faselei, Geschwätz . ( Stürenburg, 189 a . )
1. Ist Vatermag dem Muttermag gleich, zieht Vatermag das Erbe hin. – Graf ... ... Wenn die Verwandten von väterlicher Seite dem Grade nach dem von mütterlicher Seite gleich stehen ... ... vattermag daz erb hin. ( Bluntschli, I, 489. ) 2. Vatermag soll erben vor Muttermag bis aufs vierte Glied . – Graf ...
1. Besser fürs Vaterland gefochten und gestorben, als durch falschen ... ... 356 b . ) 5. Fürs Vaterland sterben ist edel, fürs Vaterland leben – besser. Lat. : ... ... durchs Gitter sah. 16. Nach dem Vaterland ist unser Sinn gewandt. Ein ...
1. Der Hausvater ist die Seele des Hauses . ... ... Lehmann, 366, 19. 17. Hausvater sei nicht faul, das Jahr hat ein gar grosses Maul . 18. Haussväter sollen mehr dann zwey Augen haben. – ...
Bussväter – Busenväter. (S. ⇒ Beichtvater .) Ph. M. von Aldegondr sagt, »dass die Beichtväter wohl Bauchväter mögen genannt werden, dieweil sie durch die Beicht in untersten vnd innersten Busen ...
*1. Bei ihm ist stets Quatember. – Chaos, 379. *2. Es muss nicht Quatember sein, denn die Fleischbänke stehen offen. – Parömiakon, 766. Von Frauen , die sehr blos um Hals und Brust gehen ...
Im Vaterhaus gezog'nes Kind ist an Sitten wie ein Rind .
1. Vaterhertz bleibet doch Vaterhertz. – Herberger , I, 588. 2. Vaterhertz, ein trewes Hertz. – Herberger , I, 830.
1. Bey den Grossvätern ist die Weissheit, vnd der Verstand bey ... ... Gut (s. ⇒ Eigen 7), das vom Grossvater auf den Vater , von diesem auf den Sohn erbweise gelangt, ... ... *7. Er ist auf seines Grossvaters Hochzeit gewesen. Der Ueberkluge . Lat ...
1. Der ist ein Stieffvater, der Kinder zeugt vnd sie nicht liebt ... ... Stiefvater folgt dick und viel, wer nicht seim Vater folgen will. 3. Ein Stiefvater, eine Stiefmutter . – Blum, 684; Eisenhart, ... ... Orte. *5. Er hätte einen guton Stiefvater gegeben. ( Rottenburg . ) 6 ...
Miyn sealge Bestevâr 1 nahm de gansse Welt op de Schiuwkar 2 ... ... – Für Iserlohn vgl. Firmenich, III, 186, 31. 1 ) Grossvater . 2 ) Schubkarre. – Verspottung eines Aufschneiders . [Zusätze ...
Bichtvater (s. ⇒ Beichtvater ). * Du bist mîn Bichtvater nig. – Dähnert, 40 a . Ich habe nicht nöthig, dir darüber Mittheilung zu machen.
1. Quaterdrey halten was frey. – Luther 's Ms., 13. *2. Quaterdrei spielen. Ein im Mittelalter sehr beliebtes Würfelspiel .
Vatersegen baut den Kindern Häuser , Mutterfluch reisst sie nieder. – Pred. Sal. 3, 11; Simrock, 10809; Schulze , 137.
Vaterliebe ist über alle Liebe . Span. : Amor de padre que todo lo otro es aire. ( Bohn I, 199. )
Buchempfehlung
Dem Mönch Medardus ist ein Elixier des Teufels als Reliquie anvertraut worden. Als er davon trinkt wird aus dem löblichen Mönch ein leidenschaftlicher Abenteurer, der in verzehrendem Begehren sein Gelübde bricht und schließlich einem wahnsinnigen Mönch begegnet, in dem er seinen Doppelgänger erkennt. E.T.A. Hoffmann hat seinen ersten Roman konzeptionell an den Schauerroman »The Monk« von Matthew Lewis angelehnt, erhebt sich aber mit seiner schwarzen Romantik deutlich über die Niederungen reiner Unterhaltungsliteratur.
248 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro