[Es führt der leere Bauch zu allem Bösen an] Es führt der leere Bauch zu allem Bösen an/ In Fall man selben nicht mit Speise füllen kan.
[Bist du schön; so lehrt der Spiegel auch der ... ... Bist du schön; so lehrt der Spiegel auch der Seele Glantz zu schätzen ... ... und schützlich anzulegen/ Bist du alt; der Jugend Thorheit und das Ende zu erwegen.
... dem 13. Juni an bis auf den 30. dito hat sie ... ... Du ehrvergessener Iscarioth, ich bin ganz und gar auf deiner Seite, ich ... ... welche er eingangen, bis er zu Morgens von der ehrwürdigen Priesterschaft ertappt worden. ...
[Schaue was du fängest an] Schaue was du fängest an Obs dein Arm auch tragen kan.
[Niemand hebt zu spät diß an] Niemand hebt zu spät diß an Was nur einmahl wird gethan.
... dann alles anderst gestudirt / so hab ich mit den Gelehrten diser Welt kein ... ... der Tauben stellt / wañ man ein Lia zu der Rahel setzt / wann ... ... mit der Beschwerligkeit / den Hi el mit dem Getümmel / den Saal ...
[Gib selber Gott anheim/ was er dir schicke zu] Gib selber Gott anheim/ was er dir schicke zu/ Er kennt dein Glücke daß und liebt dich mehr als du.
... Hier ingeheim zu suchen Grab und Tod/ Dir klag ich meine Noth: Mein ... ... Hertze lebt in Hoffen und in Sorgen/ Von dem zu jenem Morgen/ ... ... Haß auff eine Zeit verborgen/ Sey Zeuge wo ich bin/ und doch verrath mich nie. ...
[Es wird das Vaterland von uns so hoch gehalten] Es wird das Vaterland von uns so hoch gehalten/ Daß wir noch einst so lieb in seiner Schoß erkalten.
[Hast du nur Hunger/ Durst und Kälte zu vertreiben] Hast du nur Hunger/ Durst und Kälte zu vertreiben/ So kanst du schon vergnügt bey wenig Mitteln bleiben.
[Es wird/ weil sich ein Geist in meinen Adern reget] Es wird/ weil sich ein Geist in meinen Adern reget/ Vor Gott/ vor Freund und Land das Leben angeleget.
[Ein Armer/ will er nicht in höchster Noth verderben] Ein Armer/ will er nicht in höchster Noth verderben/ Der muß sich ohne Scheu um Brodt und Geld bewerben.
Wunsch aus dem 10. und 119. Psalm Meine Seele liegt im Staube/ daß mein Hertz für Gram verschmacht/ Heb ... ... fest zu Sinne fassen/ Zeit und Ort/ wenn/ wie es gutt/ deinem Willen überlassen.
... Unrechte/ küßte Ich bin von Küßen satt: was hab ich nun davon? Ein müder ... ... zu Wasser oder Thränen/ Ein einig Kuß von mir an rechten Ort gesezt/ Der hätte ...
[Schaue daß du nicht zu sehr dich die Hoffart zwingen läst] Schaue daß du nicht zu sehr dich die Hoffart zwingen läst/ ... ... volle Segel bläst/ Schau auch/ daß du nicht zu sehr den gefallnen Mutt läst sincken/ ...
[Nicht zu weit auff hohe See/ nicht zu nah auch am Gestade!] Nicht zu weit auff hohe See/ nicht zu nah auch am Gestade! Dort kömmt offt von freyem Sturm/ hier von blinder Klipp ein Schade.
[Besser ist es/ daß das Ey] Besser ist es/ daß das Ey Als das Hun verlohren sey.
[Ich fürcht/ es ist zu hoch: Doch besser hochgestiegen] Ich fürcht/ es ist zu hoch: Doch besser hochgestiegen/ ... ... schlagen. Das Glücke stöst dem/ der es sucht/ zu handen: Wer ...
[Wo die Gall im Hertzen stockt] Wo die Gall im Hertzen stockt/ Wird kein Honig ausgespockt.
[Du grüssest diese Welt zu naher Oster-Zeit] Du ... ... nach diesem Heyl-Bad decken/ Der Unschuld Christi Schnee wird dir ein Feyer-Kleid: Dich möge durch die Welt ein steter Lentz begleiten/ Biß du den Sommer siehst der selgen Ewigkeiten.
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