Georg Christoph Lichtenberg Amintors Morgen-Andacht 1 Wie wenn einmal die ... ... nicht wiederkäme, dachte Amintor oft, wenn er in einer dunkeln Nacht erwachte, und freute sich, wenn er endlich den Tag wieder anbrechen sah. Die tiefe Stille des ...
43. Gattung: Phymatodes Mulsant. Scheibenbock . Von Callidium ... ... Körper u. feine Punktur der OS. verschieden. – Der Hsch. hat gewöhnlich eine zerstreute, feine Punktur u. einige flache, glatte Beulen. Körper selten metallisch gefärbt. ...
... die saubere und prächtige Arbeit. Was Professor von Leonhardi betraf, so freute es mich, einmal wieder jemand zu begegnen, der noch aus lebenskräftigem Umgange ... ... ihn eingenommen. Ich habe später seinen Besuch noch einigemal gehabt, wo er uns zerstreute Blätter aus seinem Werke vorlas, in welchem er manche Gedanken ...
... philosophischen Facultät promovirt. Diese Ernennung zum Ehrendoctor in meiner Heimathstadt Berlin erfreute mich vor Allem deswegen, weil ich in ihr eine Anerkennung meiner wissenschaftlichen ... ... zur Bewunderung dieser erhabenen und in keiner Weise bedrückenden Größe hinreißt. Es freute mich während meines Aufenthaltes in Constantinopel verschiedene der Instructionsofficiere anzutreffen, die schon ...
... Linse, während der Sehnerv noch ganz intakt geblieben war. Im übrigen erfreute er sich im Frühjahr 1902 noch voller Gesundheit, wenn man von der ... ... lieber gesehen, daß ich Jurist oder Mediziner geworden wäre. Im allgemeinen erfreute sie sich einer guten Gesundheit, und noch mit ...
... Meine Mutter, die mich jetzt auf einmal aus ihren Augen verloren hatte, zerstreute diesen Haufen durch ihr ängstliches Zurufen. Ich lag beinahe gänzlich zusammengedrückt und ... ... diese so kleine Gefälligkeit umhalste er mich jetzt, bekannte seinen Fehler gegen mich, bereute ihn und versicherte mich seiner unverbrüchlichsten Freundschaft. Den folgenden Morgen ...
... in England bei maßgebenden Persönlichkeiten eines guten Rufes erfreute, so ernannte der Engl. Lloyd mich zum Maschinen-Surveyor für sämtliche deutschen ... ... was andere gemacht hatten. Er kam auch nicht selten mit neuen Gedanken und freute sich, wenn ein tüchtiger Konstrukteur etwas daraus zu machen wußte. Wo er ...
... sowie überhaupt über den Zustand der Akademie sprach, sich des Gedeihens derselben erfreute, die Zöglinge, welche sich bei den Prüfungen vorzüglich ausgezeichnet hatten, unter ... ... zu wiederholen, welche er ihnen oft in der Akademie öffentlich gegeben hatte. Besonders erfreute er sich der Dankbarkeit der Ausländer, und wie ...
... Besuch in Ludwigsburg mich im folgenden Jahr erfreute, zusammen trank. Der Graf Luchesi, ein schon ältlicher ... ... Die Bekanntschaft mit Matthisson, welchen er zuerst in Ludwigsburg sah, erfreute ihn sehr, und es war ihm angenehm, daß er gerade damals mit ... ... angekommen, und seine Frau hatte noch lange bis zu ihrer Entbindung. Aber er freute sich auf Weihnachten, als ob ...
... Stunden zubrachte, und als ich Stuttgart verließ, freute ich mich schon voraus auf das nächste Jahr, wo ich mein Vaterland ... ... weniger erfreulich, es kamen Stunden, wo ich den ärztlichen Stand verwünschte und es bereute, mich demselben gewidmet zu haben, und mit Sehnsucht sah ich dem ...
... gefiel und wie sehr sie insbesondere der Anblick der alten Denkmäler der Kunst erfreute, konnte man nicht bloß aus ihren Äußerungen darüber, sondern auch daraus schließen ... ... , dem schon genannten Staatsrat Ruhl, einen Besuch, der mich um so mehr freute, da ich an ihm einen ebenso lieben Mann als tüchtigen ...
... mit den Kindern in Würzburg an, und, was mich sehr erfreute, begleitet von ihrer jüngsten Schwester, welcher ihre Mutter auf unbestimmte Zeit bei ... ... er mich nicht nur bis zu seinem Tod alle Jahre mit einigen Flaschen Steinwein erfreute, sondern mir auch nachrühmte, daß ich dem Julius-Spital während ...
... Beobachtung in Friedenszeiten nicht zu betrachten gestattet, streute hier ein einziges Jahr vor den staunend sich weitenden Augen des jungen Chirurgen ... ... uns doch ein Vaterland zusammenschweißte, so verstand Bergmann, das Überlieferte, das genialisch Verstreute zu fundamentieren und mit allen Mitteln des Diktators den Schülern aufzuzwingen. Trotz ...
... Jodkadmium mußten gleichfalls gemacht werden; das zweite erfreute mich durch den hohen Glanz seiner Kristalle. Auch Äther habe ich damals ... ... von Pappeln eingerahmten Platz einige hundert Schritt weiter endete. Darüber hinaus fanden sich zerstreute Sommerhäuser, Landsiedelungen, Windmühlen und Fabriken und dann begann der endlose Kiefernwald, ...
... durch Talent, uns unendlich oft durch ihren Gesang und durch ihre dramatische Kunst erfreute. Sie ist mir später eine recht liebe, treue Freundin geworden. – ... ... Boden und seinen Alterthümern gewährte mir reichen Stoff der Unterhaltung und Belehrung; auch erfreute mich da ein mir sehr zusagendes geselliges Leben durch mehrere ...
... und lehrreiche anatomische Präparate bei ihm anzusehen. Ich folgte dieser Einladung und freute mich der Lobsprüche, die er meiner Schrift spendete. Sie taten meinem jungen ... ... Erlangen, wo er der Fakultät zu raschem Aufschwung verhalf und sich großer Verehrung erfreute. Nach seinem Tode, 1859, bin ich sein Nachfolger geworden.
... noch jetzt vor mir stehen. Der eine erfreute sich einer unendlich langen, dünnen Figur; ein kompletter Spazierstock, oben mit ... ... sehr ruhig verhalten hatten, ließen nun ihrer Lustigkeit freien Lauf. Der Grobschmied freute sich, daß er die duftende Tulpe aus einer so großen Menge herausgefunden ...
... , aber doch eigentlich bedeutenden Individualität des Fürsten erfreute ich mich immer am meisten. Ich hatte ihm verschiedentlich ärztlichen Rat zu ... ... Alton in Halle, meinem treuen Mitarbeiter an dem großen Werke der Erläuterungstafeln, und freute mich seines zierlichen, ihm von seinem Schwiegervater Rauch trefflich ausgeschmückten Hauses sowie ...
... sich dann und blätterte in Büchern oder strickte und freute sich beiläufig, daß ich ein Hundchen hübsch fand, das, wie man ... ... Tafel des kleinen Soupers, wo ich an die Seite des Großherzogs befohlen war, freute ich mich, daß er ebensowenig etwas genoß als ich, und ... ... den Zeichnungen von Carstens (zumal den Parzen!) mich erfreute. Sonst sind noch von Lukas Cranach, Ruysdael, Albrecht ...
... ; und wenn Schiller uns vorsagt: ›Wer erfreute sich des Lebens, der in seine Tiefen blickt‹, so machen wir gern ... ... Tierklassen und alle Regionen des Tierlebens in vielen Beispielen verfolgt wurde, und ich freute mich jetzt, in seiner Antwort zu lesen: »Höchst erwünscht erschien mir ...
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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