Fünftes Buch. Ueber den Begriff von dynamei und energeia 1. Man sagt von dem einen, es sei ›der Möglichkeit nach‹, von dem andern, es sei ›in Wirklichkeit‹: man nennt auch im Seienden etwas ›Wirklichkeit‹. Es muss also untersucht werden, ...
... den Himmel 1. Wenn wir bei der Annahme, die Welt als eine körperliche sei ewig, sei stets gewesen und werde ... ... die vornehmste Ursache, die Seele, zu den so reinen und schlechthin besseren Körpern hinzunähme – sucht ja doch auch in den andern Organismen bei ihren hauptsächlichsten Bestandtheilen ...
... auch an Qualität zunehmen, und wenn diese abnähme, auch an Qualität abnehmen würden. Wenn man aber, weil ... ... Und eben ihre Unbestimmtheit ist eine derartige Masse, der Aufnahmegrund der Grösse in ihr; in der Vorstellung mag sie als wirkliche Masse ... ... die Grösse, folglich auch für die Körper. Und so ist sie kein leerer Name, sondern es giebt ein Substrat, auch wenn es unsichtbar ...
... andern ein Minder statt, so ist es der minder hässliche durch Theilnahme an der Form, die nicht die Oberhand behalten, der hässlichere durch Theilnahme an einer Form, die noch in höherem Grade nicht die Oberhand ... ... untersuchen, ob man bei der Annahme von einerseits körperlichen, andererseits seelischen Qualitäten die des Körpers theilen darf nach ...
... dem zurück, von dem sie ihren Namen haben. Das aber was nicht weiss ist, wenn es eine andere ... ... ist oder eine Aufzählung, so dürfte diese nichts sein als ein Wort oder Name oder Ausdrucksform, die selbst, mit zur Sache wird; und ... ... ist, so ist sie eine Art Bewegung, wenn ein Name oder Ausdrucksform, so gehören diese zur ...
... Geeignetere Theil. Die erdige Masse dagegen ist das letzte, zur Theilnahme an der Seele weniger Geeignete und fern von der unkörperlichen Natur. Alle ... ... Gehirn hat. Denn dies Sensitive musste man dem Körper beilegen, vornehmlich dem zur Aufnahme der Wirksamkeit tauglichen, was aber nirgend mit dem Körper ...
... sagt nämlich: die Materie ist Aufnahmeort und Amme alles Entstehens. Wenn sie aber Aufnahmeort und Amme ist und das Entstehen etwas von ihr verschiedenes ist und die ... ... sie vor dem Entstehen und vor der Veränderung sein. Die Bezeichnung ›Aufnahmeort und dazu Amme‹ lässt sie ...
... soweit möglich versuchen wir es für uns selbst mit einem Namen zu bezeichnen. Allein wenn wir in unserer Verlegenheit etwa sagen: es empfindet ... ... Ist doch auch der zusammenfassende Eindruck der Eindruck von vielem, wie auch der Name bezeugt. Und das Denken, welches früher ist, wendet ...
... wenn ich das eine, du das andere wahrnähmest. Und falls der Gegenstand der Wahrnehmung einer ist, z.B. das ... ... zeigen. Denn wenn das Wahrnehmende darin besteht, dass dir Seele mit Zuhülfenahme des Körpers die Gegenstände der Wahrnehmung percipirt, so dürfte nicht auch das ...
... und erzeugenden Kraft, die den Körper ausrüstet zur Aufnahme angenehmer und unangenehmer Eindrücke; und dadurch, dass sie [dem Organismus] etwas ... ... entrückt sind, der Fall ist. Das beweisen auch die Haare, die auf Leichnamen wachsen und die länger werdenden Nägel sowie die Thiere, die ... ... an sich sehr Grösse und allbekannte Schwierigkeiten für die namentlich, die unwillig sind über den Gedanken, dass die ...
... den Grund davon ansieht? Daher wurde die Annahme von Gütern beliebt wegen dieser sehr natürlichen Täuschung und wegen der Todesfurcht.‹ ... ... er kein Organ des Verständnisses dafür hat, sei es dass er, einen blossen Namen hört, sei es dass er immer etwas anderes darunter versteht ...
... trennbare Form sein, wenn anders sie Wesenheit ist, und zwar namentlich als ein Gebrauchendes; wenn sie es aber ist wie etwa bei einer ... ... was wir thun. Wir sagten aber auch, dass das Gemeinsame uns angehöre, namentlich solange Leib und Seele noch nicht unterschieden waren; ...
... die sich zeigende Subsistenz aus anstatt des Namens selbst und ein gewisses Vorhandensein, eine Substanz oder etwas anderes ... ... zum Grunde liegende Sache, gleich wie wenn es den eigenen Namen eines Dinges aussagte. 14. Gegen die Aussagen der Relation könnte jemand ... ... die Zwei durch die der Zweiheit u.s.f. Die Untersuchung, wie die Theilnahme geschieht, ist dieselbe wie die ...
... Hinblick auf die Stellung der Gestirne, die sie bei der Geburt des einzelnen einnahmen, voraussagt, dies, behauptet man, geschehe auch von ihnen, nicht bloss ... ... Ursachen, unsre Willensregungen sich nach diesen richten und unsere Freiheit wird ein blosser Name sein. Denn das blosse Wollen unsererseits hat nichts weiter auf ...
... Dann konnten wir, indem wir die Dauer von Sonnenaufgang bis wieder zum Sonnenaufgang nahmen, die Zeitdauer gewinnen bei der Gleichmässigkeit der Bewegungsart, auf die wir uns ... ... das Prius und Posterius dieses abgeleiteten Lebens und dieser abgeleiteten Bewegung als etwas Reales annähme und das als Zeit ansähe, dagegen das in der ursprünglichen ...
... Eine nicht von einem andern prodicirt werde, dem in Wahrheit zwar kein Name zukommt, das aber, wenn man es denn nennen muss, gemeinhin das ... ... sie uns gegenseitig zu bezeichnen das Eine nennen, indem wir sie durch den Namen auf eine untheilbare Vorstellung bringen und die Seele ...
... auch mit dem Seienden identisch sein und das andere ist ein blosser Name und es genügt das Seiende. 11. Es ist aber zu untersuchen, ... ... allen, denn es steht ihm nahe. Daher wird das andere einfach mit seinem Namen genannt, z.B. Mensch; denn wenn wir ...
... haben. Ebenso werden für die Anhänger dieser Annahme die schönen Farben sowie auch das Sonnenlicht als einfache und solche Dinge, ... ... durch die Gestaltung der Seele. Auch in der Körperwelt wird das, was den Namen des Schönen verdient, durch die Seele dazu gemacht. Da sie nämlich etwas ...
... All empfände. Wie könnte ferner bei der Annahme von der einen Seele die eine vernünftig die andere unvernünftig, die ... ... die in den Pflanzen eine andere sein? Und doch wieder, weisen wir jene Annahme zurück, so wird das All nicht eins sein und es wird sich ...
... Theilnahme oder Vorstellung des Guten sich selbst gefällt. Man muss aber den Namen, wenn jemand bei der Darstellung jenes sie aus Nothwendigkeit der Beweisführung wegen ... ... und ein Verharren in ihm ist, sein eigenthümliches Sein hervorbringt, das zeigt die Annahme des Gegentheils; denn wenn er sich aus ...
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