241. Auf! erheb den Fuß zum Tanze, den wir mit der Hand begleiten! Laß in Gegenwart der Schönen tanzen uns beim Klang der Saiten! Noch nach zwanzig Bechern scheint mir, daß das Leben nicht viel wert ...
221. Gestern vor der Morgendämmrung, einen Becher in der Hand, Mir zu seiten eine Schöne, saß ich an des Baches Rand, Und vom Lichtglanz, den der rote Wein auf einmal rings entzündete, Ward getäuscht der Stundenrufer, daß er schon den Tag ...
234. Sieh den Glanz des Weins, o Schenke! sieh des Mondes klares Licht! Sieh zur Seite mir die Schöne mit Rubinenangesicht! Nicht von Erdendingen sprich mir, da mein Herz von Liebe brennt! Bring, um meine Glut zu löschen, mir das ...
168. Auf der einen Seite hundert Fallen hast du aufgestellt, Auf der andern drohst mit Tod du jedem, der in eine fällt. Sprich, da du die Schlingen legtest, denen schwer der Mensch entgeht, Ziemt es dir, ihn zu bestrafen, wenn ...
26. Seine Locke knüpfte tausend Herzen Aa ein einz'ges ihrer Härchen an, Und versperrte Tausenden von Mittlern Von vier Seiten die gesuchte Bahn. Dass in Hoffnung eines Duftes Alle Ihm die ...
1. Würde an des Holden Seite Mir ein Platz gewährt vom Loose, Tränk' ich aus des Glückes Becher, Pflückte des Genusses Rose. Bitt'rer Wein – der Ssofis Feuer – Macht für meinen Bau mich beben: Küsse ...
68. Ich küsse Seine Lippe Und trinke fröhlich Wein, Und ... ... Keinem ich vertrau'n, Noch kann ich and're Menschen An Seiner Seite schau'n. Das Glas küsst Seine Lippe, Und trinket Blut dafür ...
... einander streiten: Greife, hast du keine Pauke, in der Harfe Saiten! Wenn der Wein – so hört' ich sagen – Schaden droht ... ... Denn nur du kannst Hilfelosen wahre Hilfe geben. Willst du mit dem Saitenschwinger nach Irāk mich leiten, Lass ich einen ...
4. Weiser Mann, erwarte Grossmuth Nicht von Sejd noch von Ămrū: Keiner weiss von welcher Seite Ihm das Glück erscheint im Nu. Geh' und hab' auf Gott Vertrauen, Was mein Pinsel hat gemalt Zeigte sich – weisst du ...
... erkannte daraus, daß auch von seiner Seite noch Zuneigung da war, ich schickte ihm daher folgende Verse und ... ... uns trennen müssen? Der Freundesabschied ist dem Apfel gleich, Die eine Seite rot, die andre bleich. ... ... sogleich zur Besinnung und fragte: Von welcher Seite ist sie aufgegangen? Von der Seite des Ostens, antwortete der König. ...
... Joche des Gehorsams entzogen, und die Könige der umliegenden Länder sich von allen Seiten zum Kriege erhoben und ihre Heere zum Kampfe rüsteten; kurz, Soldaten und ... ... wunderbarer Schönheit und lieblicher Wohlgestalt. »Man schmachtete vor Durst an dieses Schenken Seite, Er zeigte nur von fern des Bechers Hochgenuß.« ...
... verführet: Wer ist es, der die Doppelsaiten rührt?« Wie lieblich tönt Gesang, wenn mit den süßen Klängen ... ... Zeit ein Knabe auf dem Dache des Karawanserais zu seiner Belustigung Pfeile auf alle Seiten hin, und der Ostwind trieb einen seiner Pfeile durch den Ring; der ...
... sprach ich, der Dienst der Könige hat zwei Seiten, Hoffnung des Brotes und Furcht des Todes, und es widerstreitet der Ansicht ... ... der edle Sinn dieses Mannes, dessen Ausgang Gott segnen möge! sich auf unsere Seite zu wenden geruhen wollte, so würden wir uns die äußerste ... ... Maß nicht, sonst ist das Unrecht auf unsrer Seite. Als Menschen sieht der Weise den ...
... er dir ein geneigtes Ohr leiht. Sitzt ein Verständ'ger an der Seite Medschnuns, So spricht er nur von seiner Leila Schönheit. ... ... Warum trägst du denn allen Schmuck und alle Zierde auf der linken Seite, da doch die rechte die vorzüglichere ist? antwortete er: ...
... Schwarze immer ist Der, Fĕrrūch zur Seite wandelnd, Knie an Knie sich an ihn schliesst! Einem Weidenblatte ... ... Locken Ambradüfte um sich streu'n. Hin nach irgend einer Seite Neiget sich des Menschen Sinn: Und so neigt sich denn ...
3. Des Glückes Morgen graut; wo ist Das Glas, der Sonne zu vergleichen? Geleg'ner war die Zeit wohl nie: D'rum wolle mir ... ... Hafisens Perlen nahm zu eigen, Vernimmt Sŏhrē zu jeder Zeit Des Saitenspieles lauten Reigen.
7. Jetzt, wo auf der Flur die Rose Aus dem Nichts ... ... , Der wie 'Îsa's Hauch beseelet; Doch die Mährchen lass bei Seite, Von Thĕmūd und 'Âd erzählet. Durch die Lilien und die ...
7. O du, durch dessen Wangenschimmer Das Tulpenbeet des Lebens glüht ... ... Wer schaltet wohl die Trennungstage Der Rechnung seines Lebens ein? Auf allen Seiten gibt's Verstecke, Aus denen Unglücksheere droh'n: Drum eilet mit ...
5. Bring' vom Strassenstaub des Freundes Einen Duft mir, holder ... ... er! Rohheit oder Herzenseinfalt Tauget Seelenopf'rern nicht: Bring' von Seite jenes schlauen Herzensräubers mir Bericht! Dass mir den Geruchssinn würze ...
65. Wolle, Herr, den Freund mir wieder Wohlbehalten senden; ... ... weltenschauend' Auge Ihr zum Wohnort werde! Weh, mir machen von sechs Seiten Für den Ausweg bange Antlitz, Maal und Ringellocken, Flaum, ...
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