An den Leser Günstiger, geliebter Leser; ich halte dafür, daß diese ... ... Mund-Art, wo sie geschrieben; denn, wie es vielleicht frembden dannenher nicht füglich lauten möchte, wie wir ... ... Art zu zeiten erfunden, geschiehet darumb, daß jene schon Bürgerschafft bey den Deutschen gewonnen und gar geläuffig, meine Sachen auch schwerlich so tieff ...
Heinrich Heine Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski Erstes Buch
... Buch, das ihm gehört. Willst du in den Himmel: Petrus hat den Schlüssel. Bist du arm: brauchst du ... ... und man ist nur Herr, sich den ersten Becher zu versagen, nicht den zweiten. Du Liberaler hassest den Ultra – was hat er ...
Über den kritischen Lakonismus Es gereicht Rezensenten, sie mögen nun ... ... zu rügen. Das Motto soll nicht wie ein Portier sein, der den Eintretenden grob oder artig behandelt, ... ... die Rinde stecken, das heißt: er darf sich nicht zwischen den Leser und den Mitarbeiter stellen. Freilich kann der Fall eintreten, daß die ...
Von den Schlangen 1 Noch immer glauben Leute, daß die ... ... gestreut, und angezündet, und haben die Wirkung gerühmt. Auch mit den getöteten Schlangen von giftiger Natur muß ... ... sogenannte Flughäute auf dem Rücken und am Hals, oder an den Seiten zwischen den vordern und hintern Beinen sich in der Luft schwebend erhalten ...
Über den Charakter des Wilhelm Tell in Schillers Drama Aus ... ... abergläubische Wirkung der Ammenmärchen zu zerstören. Tell hat den Mut des Temperaments, den das Bewußtsein körperlicher Kraft gibt; doch nicht ... ... . Damals, wenn er, um den Schuß von seinem Kinde ab zuwenden, den Bogen nach Geßlers Brust gerichtet ...
Von den Prozessionsraupen Oft fürchten wir, wo nichts zu fürchten ... ... Züge von gefräßigen Raupen an den Blättern der Bäume, wo sie hinkommen, große Verwüstungen anrichten, und das ... ... Verteidigung gegeben hat. Mehrere andere Arten von Haarraupen tun es auch. Aber bei den Prozessionsraupen ist die Menge ...
Theodor Kirchmaier Curiöse Historia von den unglücklichen Ausgange der Hamelischen Kinder Aus ... ... fehlet manchmal auch an Lügen nicht. Denn wer wolte gäntzlich verneinen / daß nicht zuweilen ziemliche Unwahrheiten mit unterlieffen / welche aus den gemeinen Geschrey entstanden / und hernachmahls mit zu ... ... würden. Wir wollen nur itzt die einige Historie von den unglücklichen Ausgange der Hamelischen Kinder ein wenig genauer beleuchten ...
Friedrich de la Motte Fouqué Brief des Barons Wallhorn an den Kapellmeister Kreisler [Aufsatz in E.T.A. Hoffmanns »Fantasiestücken in Callots Manier«]
Untreue schlägt den eigenen Herrn Als in dem Krieg zwischen Frankreich ... ... Zeit brachte sein Bedienter – sollte man's glauben – den Maurermeister selber, den nämlichen, der die Vertiefung in der Mauer zugemauert und ... ... von den größten Spitzbubenstreichen, die der Satan auf ein Sündenregister setzen kann. Denn ein Handwerksmann ist seinen ...
Kleine philosophische Abhandlung über den Wert der Voraussicht Principiis obsta! ... ... Wie töricht! Wie zwecklos! In bezug auf den »seelischen Schutz« bei Eifersuchtserkrankungen finde ich eine gewisse Anekdote einfach ... ... Besitzer des Tieres stellte ihn nun zur Rede und sagte: »Wie können Sie den Hund so schlagen, er ...
Brief an den Mond No. 2 – Sie haben ... ... wie Blitze, im verstörten Gesicht flattern und auf den blassen Lippen! Und sollt ich nicht? Denn sie winden sich, wie die giftige schreckliche Hydra um Laokoons Hüften bis hinauf an den Nacken; er ringt umsonst, das Ungeheur von sich zu ...
Ein Brief an den Mond No. 1 Stille glänzende Freundin ... ... auf ihren Schoß, »sie hatte einen kleinen lieben Knaben, der hieß Endymion, den hat sie verloren und sucht ihn nun allenthalben und Kann den Knaben nicht wiederfinden« – und mir trat eine ...
Rübezahl schläget den Ball. Noch eben der vorige Kutschmann ... ... eben mit dem Balle spilender Knaben an: Diese allbereits im Werck begriffende ruffrn den vorigen zu / daß sie mit anstehen solten / und sich ... ... welche sie zu sich stecken /von den übrigen und verbleibenden Abschied nehmen / und mit davon nach ...
Rübezahl verwechselt den Confect. Es soll in einer vornehmen Collation ... ... hat er dafür hingeleget / und jene Schleckerbißlein zu sich genommen; drüber denn die Gäste / wie ihnen dis Scrupulo sische Werk fürgesetzet ... ... machen / und in Secret verstecken; dannenhero es denn geschehen were / daß es auch Kummer und Jammer in ...
Rübezahl verehret den Bettlern was. Unlängsten sollen ihrer drey armer ... ... anders als einen Zahlpfennig: Drüber er ergrimmet wird / und den Qvarck für allen Henger hinweg wirfft. Der ander / deme dieses unbewust ... ... als wenn ich zur Stelle gerathen bin; Da er denn in seinen Maculatur zwey Ducaten gehabt: Drüber sich ...
Über den Vorzug der Gelehrten mit einer langen Note aus' ... ... . z. Ex. Als ich noch Knab war mit den andern Knaben, war in unserm Dorf auch 'n Mädchen, hieß ... ... Mädchen und ihrer Gunst disputierten und sich unter 'nander zankten, wie mir denn war, und wie wenig ich ...
Wie man in den Wald schreit, also schreit es daraus ... ... und eilf sind dreiundsechzig«, und bemerkte immer den Fremden noch nicht, der etwas gleichsah, fragte ihn der Fremde ... ... stand der Gast vom Spieltisch auf: und fragte: »Für was sieht denn der Herr mich an?« Der Fremde sagte: »Für einen ...
Rübezahl lässet sich den Bart abscheren. Ein gewissenhafftiger Mann ... ... nach Verlauff der bestimten Zeit / seinen Bengel den Qvarck auffropffen / und den Säuen vorschütten hieß: Aber da befand es ... ... entstanden ist: In deme er etliche Ducaten werth an den verwandelten Läusen aus den Haaren gehabt. Hie hat also Rübezahl richtig wahr ...
/ Abhandlung über den Ursprung der Sprache, welche den von der Königl. Akademie ... ... und nach dem Resultat der Gärung unter den Bebungen der übrigen Seelensaiten – und so bildet sich nach und ... ... entstanden sei, oder ob er eine Sprache ausnimmt, der Moses erwähnt, die den Weg der Güte kommt, ...
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
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