... der Grube zuzubringen, und war sicher, daß man ihn schließlich hinaufbefördern werde. »Spute dich, steige vor mir hinauf«, rief Chaval Katharina ... ... gab und kleine Mädchen von zehn Jahren die Kohle auf ihren Schultern hinaufschafften auf den Leitern, die an der kahlen Wand aufgestellt waren. Wenn ...
... von Benevent, ich meine Rabelaissche Teufel) mit abgeschnittenen Schwänzen hätten nicht ein so höllisches Geschrei ausstoßen können, wie ich ausstieß, ... ... , so würde er wahrscheinlich das Fenster vernagelt haben, was er, dem das Bücherschreiben so schwer wurde, gewiß eher zu Stande gebracht hätte, als das betreffende ...
... , verbrauchte Pöbelwort der Welt: Seyn's schön, zum schönsten, ja allerschönstens willkommen! hiemit zuzurufen. – Du, ich bin kein Studirter, sprach ... ... Schulen des Pythagoras abstammt, in welchen Wurzel treibend meiner Ahnherrn alter Stammbaum in successivischer Fortpflanzung entsprossen; sondern daß ihr auch in Aegypten ...
... gehoben als Glied eines schönen Ganzen, das harmonisch aus den verschiedensten Elementen zusammengesetzt war, frei in einem Verbande, in dem ... ... fragte: Liebst Du denn Reinhard? O, unaussprechlich! so unaussprechlich, als ich elend bin, so ... ... , um sich zu retten, den Andern im unwillkürlichen Trieb der Selbsterhaltung hinunterstößt, auf die Gefahr hin, ihn sinken zu ...
... »gestern hielt Allert aus mir völlig unbegreiflicher Veranlassung eine seiner dahinstürzenden Reden. Er war gegen allerlei Richtungen der ... ... schon stark genug zu erfolgreicher Defensive? Und die Deutschenfurcht drüben und die Engländerfurcht hüben. Und ich sagte: Es käme mir ... ... einer von der patriarchalischen Sorte – aber abgedämpft – kein weißlockiger Lustspieldiener mit Vertraulichkeit und protegierendem Kopfnicken ...« ...
... und übermütig. Die nächste Photographie mit einem Anflug von Trotz und Gelangweiltheit. Augenscheinlich hatte das Kind da dem Photographen widerwillig ... ... Ihr Erstaunen, Sibilla in einer verhältnismäßig untergeordneten Position zu finden, war grenzenlos. Die Eigenschaften, die Sibilla ... ... da alles aus dem Wasser stieg, Mutti: Ungeheuerliches – Ungeheuerliches. Und alles hatte Augen, die nach mir blickten, ...
... beiden dunklen Augenpaaren hüben und drüben! den sanftglänzenden der Kommerzienrätin mit ihrer beschämenden Klarheit reinster Seelengüte; den ... ... Ein Dandy, wie Sie, ist für ein so junges, erfahrungsloses Ding unwiderstehlich. Das kann ich nicht verantworten; abgesehen davon, daß ... ... den Ausschlag. So wurde ich anstatt Jesuitengeneral Doktor Medicinae.« »Wieso Jesuitengeneral?« »Es ist nur ein ...
... ehrbaren Orte‹, wiederholte der Kommissar. ›Wir sind in wichtigen Angelegenheiten hierhergekommen.‹ ›Wir kennen die wichtigen Angelegenheiten, ... ... soviel Vertrauen und soviel Freundschaft bezeigt. Er erzählte mir mit der unglaublichsten Offenherzigkeit alle Begebenheiten seines Lebens und verschwieg mir weder Gutes noch Böses ...
... Wissenschaft so lange und schmerzlich vermißten und endlich gefundenen Anthropomorphen mit nicht hervorstehendem Eckzahn wie für einen Händedruck ... ... sah dem verkletterten Nachbar in der Weltesche mit dem ganzen melancholischen Schimpanseernst in das verdutzte Gesicht, schurrte, sozusagen, ganz und ... ... romantischen Wunder voll, provenzalische Minnesänger, altfranzösische Chroniken und hugenottische Streitschriften und Liederbücher durchblätterten, und nun schien mir ...
... Restchen von Seele, Tugend und Unsterblichkeit wegzuschleudern, in recht kräftiger Naturfreude zusammenführen. Der Herzog ließ ihn gehen ... ... Theil geworden, mit ernsten und würdigen Beschäftigungen hinbringen, doch eine verworrene Unbehaglichkeit hatte sich seines Gemüths schon ... ... Männer seine Berechnung dabei, durch eine so unwürdige Verweichlichung unsere Theilnahme den Angelegenheiten des Gemeinwesens zu entziehen, und unsern ...
... und hellfarbigen Rosen deutlich unterscheiden. Ein widerlicher Geruch von Karbol, Räucheressenzen, Cichorienkaffee und toten Blumen durchzog den Raum. Eine zeitlang war ... ... Blumen, Seiden-, Gaze- und Futterstoffen das Konfektionshaus von Levin am Hausvogteiplatz. In dies luxuriös, im ... ... Zeit genug vergehen. Aerztliche Untersuchung, Aufnahmeprüfung, vier bis sechs Wochen unentgeltlicher Dienst, das neue Jahr würde herankommen ...
... einer jungen und zarten Frau, die zu Goriot hineinschlüpfte, dessen Tür sich verständnisvoll geöffnet hatte. Gleich darauf kam ... ... Hindernisse mehr, und er begab sich an den Frühstückstisch hinunter mit jener unbeschreiblich sicheren Miene, die der Besitz irgendeiner ... ... ein zu unterzeichnendes Schriftstück hinhielt. Vautrins durchdringender Blick traf Rastignac wie ein Peitschenschlag. »Da hätten ...
... ! Den guten Männern unerschütterliche, dankbare Freundschaft, – den Feinden unseres Geschlechtes Herausforderung, Kampf und Vernichtung! Wer aber sind die Feinde unseres ... ... genug? Ich werde ihnen alles schildern und alles beilegen: meine Studienausweise, mein Aufnahmezeugnis an der Zürcher Universität, die Zeugnisse über meine Befähigung zur ...
... weich und schwer, mit berufsmäßiger Wohldienermiene. Sobald sie aber den Pfauenwirtssohn erkannte, blieb sie mit sperroffenem ... ... wohin er stets im Kreis zurückkehrte: bei ihm, dem Unvermeidlichen, dem Unausstehlichen, dem Feind seiner Beschaffenheit ... ... gehabt«, bewunderte sie mit dem Ton ehrerbietigster Unterwürfigkeit. »Das geht Euch nichts an!« herrschte Cathri. ...
... Knabe viel zu faul; aber sich durch einen Reisbreiwall ins Schlaraffenland hineinzufressen, dazu war er imstande, und dieses war bis ... ... schönen Tages im mehr oder weniger behaglichen Nach-Verdauungsgefühl Glaubensartikel Numero eins im anteilnehmenden Hinblick auf mein ferneres ... ... zu vertreiben? Na, das ist eben Geschmackssache, nach was für einem Auskunftsmittel man in der Langenweile greift.« ...
... Brushs Züge, während er das erzählte, machte aber sofort wieder der unergründlichen Ruhe Platz, als er die Salontür aufriß und »Mr. Osbern« meldete ... ... ins Zimmer, mit einem Paket unter dem Arm und einem Billett auf dem Präsentierbrett. »Ein Billett von Mr. Joe, Miss«, ...
... 1610, gedruckt bei John Beal, Aldergatestraße, angehängt sind, »daß es nichts Abscheulicheres giebt, als wenn sich Jemand selbst lobt«, – und ich bin derselben ... ... sich, wie in allen meinen Abschweifungen (eine einzige ausgenommen) ein Meisterzug der Abschweifekunst, dessen Verdienst, wie ich fürchte, bisher von dem Leser ...
... eine Quelle. In einem Brombeergebüsch ging die Sonne unter. Weidensträucher zackten sich in den Horizont. ... ... hinab und befahl der im Palast versammelten, ihm treugebliebenen Landsknechtkompagnie, die Menge zurückzudrängen. Mit gefällten Lanzen marschierten sie gegen das ... ... Schmied und die Knechte: tot. Auf der Bürgermeisterei im Rathaus war Ratsversammlung. Da saßen der ...
... Kasse des Taifun hatte inzwischen fünfzehntausend Menschen mit Eintrittskarten versehen, mit einfachen grünen, gelben, und als ... ... und Gebärden. Sie begriff. Diese fratzenhaften Gestikulationen waren der Expressionismus. Der Doktor ballte sich mit ihr auf ... ... Deckel. Inzwischen war Waldeck bei Hermione eingetroffen. Er sprach voll Hingerissenheit Improvisationen auf ihre Augen, ihre blonden Ponylöckchen und die weiche ...
... daraus, daß man wähnt, es wär am Kirchweihmontag. Auch die Schneidersusann, die still vor sich hinweinend bei der ... ... die Rede des alten, dicken Kartoffeltobias, verfolgt die Ausführungen der rothaarigen Blumenhändlerin und überlegt, was man ... ... eine einäugige Bauerndirn mit pichigem, rotblondem Haarschüppel in ihrer grauen Sträflingskutte und schmutzigweißen Strümpfen an der Mauer, bohrt in den ...
Buchempfehlung
Der junge Königssohn Philotas gerät während seines ersten militärischen Einsatzes in Gefangenschaft und befürchtet, dass er als Geisel seinen Vater erpressbar machen wird und der Krieg damit verloren wäre. Als er erfährt, dass umgekehrt auch Polytimet, der Sohn des feindlichen Königs Aridäus, gefangen genommen wurde, nimmt Philotas sich das Leben, um einen Austausch zu verhindern und seinem Vater den Kriegsgewinn zu ermöglichen. Lessing veröffentlichte das Trauerspiel um den unreifen Helden 1759 anonym.
32 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro