... dem Sitz ihrer Väter fortwuchern, halb schon zur Mumie geworden, halb der Gegenwart angehörend, ohne große ... ... Nase, die Bibel in den Händen, halb schlafend und halb wachend, aber jedenfalls so unromantisch wie möglich. ... ... Weise ändert, so werden sie auch keine Schwierigkeiten machen und halb freiwillig, halb gezwungen auf unsere Seite treten und unsere ...
98. Die Freude macht nicht halb so viel Eindruck wie der Schmerz, und unser Mitgefühl wird durch eine Schilderung des Glückes weit weniger in Mitleidenschaft gezogen als durch eine Schilderung des Unglücks. Deshalb können auch die Künstler das Unglück nie erschütternd genug darstellen. Nur vor ...
Dreiundsiebzigstes Kapitel. Eine Stunde später, als er von neuem fest eingeschlafen ... ... , die ihm über die Hand rannen. »Schon wieder Mathilde!« dachte er, noch halb im Schlafe. »Sie will mich durch Sentimentalitäten kirre machen ...« Verdrießlich über ...
Drittes Kapitel Um halb ein Uhr am nächsten Tag schlenderte Lord Henry Wotton von Curzon Street ... ... wollte suchen, in ihm Herr zu sein – hatte es in Wahrheit bereits halb und halb erreicht. Er wollte diesen wundervollen Geist zu seinem eigenen machen. Es war ...
Fünfzehntes Kapitel Um halb neun Uhr am selben Abend wurde Dorian Gray in gewählter Toilette, einen großen ... ... hat. Ich will immer vergessen, was ich getan habe. Ich kam um halb drei Uhr nach Hause, wenn du die genaue Zeit wissen willst. Ich ...
52. Kapitel In dem sich Lord Steyne in einem sehr liebenswürdigen Licht zeigt Wenn Lord Steyne jemandem Gutes tun wollte, so tat er es nicht halb, und seine Güte gegen die Familie Crawley machte seinem Charakterisierungsvermögen alle Ehre. Der ...
Fünfundvierzigstes Kapitel. Nachdem mein Vater seinen weißen Bären ein halb Dutzend Seiten vor- und rückwärts hatte tanzen lassen, schloß er endlich das Buch und gab es mit triumphirendem Lächeln an Trim zurück, damit dieser es wieder auf den Schreibtisch lege, von wo er es ...
... –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– – Sapp –! rief Phutatorius halb für sich, doch laut genug, daß man's hören konnte, und ... ... ihm hingestellt. Nun war es eine reine Unmöglichkeit, daß, wenn ein halb Dutzend Hände auf Einmal unter die Serviette fuhren, nicht einige von den ...
Einhundertunddreiundvierzigstes Kapitel. – Ich meine, Ew. Gnaden, sagte Trim, ... ... dem Molo gleich gemacht. – Ich meine auch, erwiederte mein Onkel Toby mit einem halb unterdrückten Seufzer, – aber geh ins Wohnzimmer, Trim, und hole mir die ...
Sechs und Vierzigstes Kapitel. Wie das Teuflein von einem Papfeiger Bauer betrogen ward. Als der Heumond halb herum war, erschien der Teufel an Ort und Stell in Begleitung einer ganzen Schaar junger Chor-Teuflein, begegnet' dem Bauer und sprach zu ihm: Na ...
... entschlösse. Lena sah ihren Begleiter einen Augenblick lang halb nachdenklich, halb schelmisch von der Seite an. ... ... den Palmen hindurch bis in das anstossende Gemach. Halb erschreckt, halb verwundert, prallte sie einen Augenblick vor dem ... ... Treppenflur vor sich stehen sah. Ein Laut halb der Freude, des Vorwurfs halb, halb der Angst. Dies fühlte sie, würde ...
... danach ihm unerfüllbar bleiben solle. Die Lippen halb geöffnet, die Wimpern gesenkt, schlief das schöne achtzehnjährige Geschöpf neben ihm. ... ... Barbaren. Es kommt zu einem erbitterten Handgemenge, bei dem ihm eine Ohrmuschel halb abgehauen wird. Er ist entzückt. Er beschenkt, den ... ... eine gebückte Gestalt erschien hexenhaft. »Meine Augen sind halb erblindet«, klang es vertraut, »wer seid Ihr, ...
... Gesellschaft wohl seine alttestamentarischen Verbindungen vergessen haben. Horn war halb beleidigt, halb verlegen. Ach so! sagte er, die Meiers hatten ... ... zufrieden wäre, als manche Andere. Diese Worte, die halb scherzend, halb absichtlich gesprochen waren, erreichten Jenny's Ohr. Sie ...
... einer Ehe, die zu lösen seine Frau sich, halb aus Gehässigkeit, halb aus Instinkt der Selbsterhaltung, seit Jahren weigerte. Denn ... ... Engel der Barmherzigkeit? Oder war eine von denen, die bewußt halb, halb uneingestanden ein lüsternes Interesse an den Nachtseiten des Lebens haben? ...
... fraßen ihn auf. Susanne hatte sich halb erhoben, sie fürchtete sich vor der Baronin. Diese Taten konnten ... ... die blutenden Steinfliesen. Wenn Kätzi starb, so mußte Käterchen wenigstens halb tot geschunden sein. Das war logisch. Aber nun wendeten sich die ... ... erretten. Es war ihr Erwachen. Sie stieg aus dem Bette und kleidete sich halb an, dann suchte sie Käterchens ...
... nein gesagt. »Und nun, Mutti,« schloß sie ihre halb verdrießlich, halb neckisch vorgebrachte Geschichte, »nun wird er heut kommen, ... ... Gattin gehört zu haben, denn er wiederholte mehrere Male, halb erstaunt, halb geringschätzig: »Gattin! Gattin!« Gewölk jagte ... ... selber.« »Ach Kunz,« rief ich halb ärgerlich, halb lachend, »müssen Sie denn aus allem ...
... . Sie sah dunkelrot aus und rollte die Augen, halb in Pose, halb in wirklichem Zorn. Christa ging ... ... für sehnsüchtige Marsbräute, keusch wie frischgefallener Schnee. Halb Priester, halb Erzengel, in jedem Fall Uebermensch. ... ... . Du aber – geh zu den süßen Mädels.« Halb lachend, halb zornig verließ sie das Zimmer. Allmählich aber, ...
... net a so! – I steh um halb viere auf, – und koan Augnblick net ehander!« – » ... ... Jetz schlaf i gar! Werd si scho was finden! Und so halb und halb zufrieden, müd und mit schwerem Kopf dreht er sich um, ... ... schaut durch den kleinen Spalt des halb geöffneten Fensters hinauf in das Stücklein Himmel, in die jagenden Wolken, die ...
... begrüßt hätten, und selbst wenn er sie halb im Zorn, halb in auflodernder Zärtlichkeit an seine Brust riß ... ... Flüsterton, und der Mann schaute halb neugierig, halb verachtungsvoll in das blasse Gesicht des Mädchens. » ... ... Menschen zu sehen, der ihn halb wie einen Narren und halb wie einen Taugenichts abgefertigt hatte. ...
... mit flinken Fingern schon ganz verwandelt und zu einem einzigartigen, halb chinesisch-kuriosen, halb modern-europäischen Aufenthaltsort gestaltet, nicht unwürdig der schönen und ... ... Aufschrift: »Geister und Fäuste helfen sich.« Der alte halb blinde Großonkel Lin te i nickte beifällig, und sein runzliges Gesicht glich ...
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Das Trauerspiel erzählt den letzten Tag im Leben der Königin von Georgien, die 1624 nach Jahren in der Gefangenschaft des persischen Schah Abbas gefoltert und schließlich verbrannt wird, da sie seine Liebe, das Eheangebot und damit die Krone Persiens aus Treue zu ihrem ermordeten Mann ausschlägt. Gryphius sieht in seiner Tragödie kein Geschichtsdrama, sondern ein Lehrstück »unaussprechlicher Beständigkeit«.
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