... nicht als Metzger das Messer schwingen, als Krämer die Waage bedienen, als Kutscher die Pferde lenken kann –, so bitte ich Euch, ... ... Sankt Jemand. Niemand ist heilig und heißt Sankt Niemand. Gott hält die Waage in seiner Hand: die Waage der Gerechtigkeit. Da schwebt in der einen ...
... In der Jungfrau die Stutzer, Flüchtlinge und Sklaven. In der Waage Metzger, Salbenmacher und alle Arten von Krämern. Im Scorpion ... ... einige Interessen angewendet habe.« Endlich mußte man ihm sogar noch eine Waage bringen, damit man nicht glauben möchte, er löge – ...
... Euer Ring zu leicht sei, so legt die Hand dazu auf die Waage, und ich lege mein Herz darein.‹ Ich drückte bei diesen Worten ... ... Helden, indem er sanft von einem Hundejungen etwas fallen ließ, der Männer herauszufordern wage. Der Junker warf endlich mit einem Fluche seine ...
Fanny Lewald Jenny Von der Verfasserin von Clementine Bei Gerhard, dem ersten ... ... sie nur selten und niemals allein gesprochen; ich habe mir keine Annäherung erlaubt, ich wage auch nicht, den kleinsten Anspruch an Clara zu machen, weil ich leider ihr ...
Ida Boy-Ed Vor der Ehe Die Tagesarbeit war abgeschlossen. Nun saß Frau ... ... viel Beängstigenderes wuchs da: eine stille, trübe Schwere ... Sie sah: die Wage schwankte auf und ab ... Und in ihrem erfahrenen Herzen dachte sie inbrünstig ...
Hedwig Dohm Sibilla Dalmar Roman aus dem Ende unseres Jahrhunderts Frau Dalmar lag ... ... Ehe etwas Heiliges ist, würden wir uns vielleicht auch – davor entsetzen? Ich wage kaum, mir selbst zu gestehen, wie radikal ich denke. Manchmal erschrecke ich ...
... »Sie sind anbetungswürdig!« flüsterte er ihr ins Ohr. »Ja, ich wage es zu sagen, verstehen wir uns doch so gut: Je tiefer und ... ... Ja, ich bin ein wahrer Vater! Daß dieser Narr von einem Edelmann es wage, meine Tochter zu mißhandeln! Donnerwetter! Ich fühle Tigerblut in ...
... sich Hölle und Himmel, Böses und Gutes, Teufel und Engel die genaue Wage. Ich bin eben dabei, das in einer großen Tragödie zu beweisen, ... ... deine Schätze – sie schnellen in die Luft, lege ich in die andere Wage mein holdes Geheimnis! »Darf ich bitten, Herr Doktor ...
Achtes Kapitel. Nana und Fontan hatten einige Freunde zu einem fröhlichen ... ... einem tiefen Seufzer. Er drohte ihr mit einer zweiten Ohrfeige, wenn sie es wage, sich noch einmal zu rühren. Dann wandte er ihr den Rücken, und ...
... hatte sich einen riesigen Raum vorgestellt mit einer ungeheuren Wage, um die Pferde zu wiegen. Und jetzt sah sie, daß nur ... ... Ah, da lohnt es ja gar nicht die Mühe, daß sie mit ihrer Wage so viel Aufsehens machen. Eben stand ein Jockei mit dummem Gesicht auf der Wage und wartete, daß der Wiegemeister, ein dicker Mensch ...
Zweites Kapitel. Am folgenden Morgen um zehn Uhr schlief Nana noch. ... ... als sie angekleidet war. Zoé trat ein und sagte: Madame, ich wage es nicht zu öffnen, auf der Treppe steht eine Reihe von Menschen. ...
... nicht, daß selten ein Mädchen eine rechte Wage hat für das rechte Ich, und daß wenn es sie schon hätte, auf der Eltern Wage ein rechtes Ich doch nie mehr zieht als eine Nulle, und daß ... ... »Wer fahrt?« »Ich, denk«, sagte Resli. »Was wotsch für e Wage näh?« »Denk dr breitschienig«, antwortete derselbe. »Ist ...
... keinen Augenblick gezögert, vor Ihnen zu erscheinen, wage ich es doch, jetzt die Augen zu Ihnen aufzuschlagen und mit Ihnen ... ... ? Man sollte die Leidenschaft und Schwachheit eines andern wackern Mannes – denn ich wage es, mich noch dafür zu halten – gemißbraucht haben, um ihn in ...
... ge schlagen haben müssen, ich allein es wage, Euch zu fragen, wo und in welcher Lage Ihr den Erwähnten verlassen ... ... erlassen. Lebe wohl! Aber höre, guter Jüngling,« sagte er sich umwendend, »wage Dich nicht zu weit in diesen eitlen Kampf, ich meine nicht, daß ...
Kapitel VII. Mit langem Zug von Knappen kommen Ritter, ... ... der dunklen Ecke halte, die man aber zertreten werde, sobald sie sich ans Licht wage. Diese mit fester Stimme und finstrem Ausdruck in anglonormännischer Sprache gemachte Andeutung ...
Kapitel XLII. Ich sah, wie sie Marcellus' Leib begruben ... ... das gestehe ich, und wirst es sein, trotz meines schwachen Widerstandes. Ich wage es nicht, das einzige Mittel zu ergreifen, um es zu verhindern, ob ...
Kapitel XXIV. Ich werb' um sie wie um sein ... ... es, Dich jetzt darauf zu berufen?« sagte Rebekka. »Und wenn ich es wage,« versetzte der Templer, »Dich gehts nichts an, denn Du glaubst ...
Kapitel XLI. »Heil all den hohen Herren hier, ... ... Erfrischung anzubieten? Die todten Kerle hier haben mir Appetit ge macht.« »Ich wage es nicht,« versetzte der Geächtete, »Eurer Majestät von dem Vorrathe, der sich ...
Wilhelm Raabe Die Akten des Vogelsangs Die wir dem ... ... kann, daß meine Eltern so grob gegen ihn gewesen sind. Zu dir wage ich mich ja noch bei Abend aus dem Hotel heraus; aber zu Hartleben wage ich mich nicht mehr bei Tage und bei Nacht; o bitte, bitte, ...
... traurig. »Welch eines Frevels beschuldigen Sie mich, weil ich zu äußern wage, daß mit der unsäglichen Grazie des Weibes selten jene Kraft sich paart, ... ... von ihr sagen darf – was ich jedoch nie ohne einen leisen Schauder auszusprechen wage: – sie würde jeden Mann glücklich gemacht haben; – ...
Buchempfehlung
Das bahnbrechende Stück für das naturalistische Drama soll den Zuschauer »in ein Stück Leben wie durch ein Fenster« blicken lassen. Arno Holz, der »die Familie Selicke« 1889 gemeinsam mit seinem Freund Johannes Schlaf geschrieben hat, beschreibt konsequent naturalistisch, durchgehend im Dialekt der Nordberliner Arbeiterviertel, der Holz aus eigener Erfahrung sehr vertraut ist, einen Weihnachtsabend der 1890er Jahre im kleinbürgerlich-proletarischen Milieu.
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.
430 Seiten, 19.80 Euro