1. Drei Z sind gern beieinander: Zechen , ... ... *2. Etwas bis aufs Z (oder Tz) verfolgen. Sein Recht bis aufs äusserste vertheidigen, ... ... . [Zusätze und Ergänzungen] *3. Er wird nicht bis zum Z kommen. Wird das ...
1. Zwei V nach einem W machen zwei Wehe . Fr. Taubmann verstand unter den zwei V Vinum und Venus , Wein und Weib , die er für zwei Wehe erklärte. Darum hatte ein alter Dichter gesagt ...
... Andere Sprichwörter sind anderer Ansicht , z.B. Bauch 95. 2. Bässer den Darm gesprängd, ... ... – Laven, 176, 6. 3. Besser e Darm versprengt, als Gottes Gabe g'schängt. – Schweiz ...
... 't man ihn im Paradeis. Böhm. : Ani v Paříži nedĕlají z ovsa rýži. ( Čelakovsky, 209. ) Poln. ... ... sticht) en. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 35, 56; für Franken : Frommann, V ...
* E kit nangder dem Dresch. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 326, 286. Er kommt unter den Dresch, hohes Gras , d.i. er stirbt oder ist gestorben.
*1. Et üs éner, wä e jeang Geberg. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 31, 1. Er ist sehr gross, wie ein junges ... ... auf die Reise ganz wohlgemuth. It. : Montagna chiara e marina scura, mettiti in viaggio e non ti far paura. ( Giani ...
Cresole, ein armer Ort, man hat nicht Brot , nicht ... ... Triptis , ⇒ Velburg .) It. : A Cresole – non v' è nè pan nè fregole (= briccioli). ( Giani, 438. )
* Et äs e Grumpes 1 . (S. ⇒ Grimpes .) ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 34, 48. 1 )Ein dicker Klotz , vgl. österreichisch grampes, grampus, der Diener des heiligen Nikolaus als Schreckgestalt ...
* E zecht 1 Grimpes 2 . (S. ⇒ Grumpes .) ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 37, 106. 1 )Zieht, schleppt. 2 ) Klötze . – Er schnarcht.
* Et üs e Grâsnâk. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 34, 45.
E äs ôfgekratzt. ( Siebenb.-sächs. ) – Frommann, V, 326. Er ist ab-, besonders mit Tode abgegangen. [Zusätze und Ergänzungen] Kratz ab mit Händl, und schmier dir den Arsch mit Syrup . ( Breslau ...
Siste, Bruderherz, sagte ein Handwerksbursche ( Bummler ), der sich am Strassenrande wälzte, zum andern, wenn i nit z' faul dazu wär, dann thät i jetzt e Stund schlafen.
* E äs nor glidslank. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 31, 6. Ist sehr klein.
* Et äs e Getzkrôgen. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 35, 61.
* Er ist so aufgebracht, dass man Schwefelhölzchen an ihm ... ... accendere possis. ( Theokrit. ) [Zusätze und Ergänzungen] *2. E äs ôfgebrät. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 32, 28. *3. Er ist aufgebracht wie ein Puterhahn ...
* E äs gor geschumerig 1 . ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 34, 44. 1 ) Zum Schämen geneigt; hennebergisch: schamerig. (Vgl. Frommann, II, 461; III, 131. )
Haller ( Name ). * E dänt wä Haller äm Weisskirch. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 176, 195. Die vorzüglich in Schässburg übliche Redensart bezieht sich ...
Er bringt's aus sich wie die Spinne . Z.B. ein Lügenerfinder. Lat. : E se finxit velut aranea. ( Erasm., 436. )
* E macht e Karfretuggesicht. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 34, 47.
*1. Dort ist ein banater 1 Hau. 1 ) Verbotener, unheilbringender. *2. He krigt e Hau mehr as e Hund . ( Elbing. ) – Frischbier 2 , 2199. ...
Buchempfehlung
»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
162 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro