1. Ein Märchen verliert nichts durchs Erzählen . 2. ... ... *6. Es sind Grimm'sche Märchen. Diese Redensart bezieht sich keineswegs auf die bekannten Dichtungen ... ... Jahren herausgab und die der berliner Volkswitz als »Grimm'sche Märchen« bezeichnete. [Zusätze und Ergänzungen] *7. Das Märchen der Stadt werden. ...
... Rabbinerin (Rabbinersfrau) ist ein halbes Märchen ( Geschichte ). Die meisten jüdischen Volksmärchen beginnen mit den Worten : ... ... .« Ist dennoch nur ein Ruw und keine Rebbizin da, so ist das Märchen halb. Uneigentlich wird damit das Lob der Frauen ausgedruckt: Wo ...
1. Guter (richtiger) Sold schlägt den Feind . Dän. : Rigtig besoldning slaaer fienden af marken. ( Prov. dan., 66. ) 2. Richtiger Sold schlägt den Feind aus dem Feld . – Chaos, 580; Wirth , ...
Mire (s. ⇒ Mär). *1. Dat sent Fisker Mi're 1 . – Röttscher, 54. 1 ) Märchen , für Ausreden . *2. Fisker Mire mâkn. – ...
* Er hat es (das) in Babin gehört. ( Poln. ) Wenn jemand ein Märchen oder sonst eine ungewöhnliche Begebenheit für Wahrheit ausgibt. Babin ist ein Ort unweit Lublin, wo im 16. Jahrhundert unter dem Namen der »Babinschen Republik « ...
1. Der Sacks hat de Jude bedruegen. ( Siebenbürg.-sächs. ... ... . ⇒ Kantor 2), und mag sich auf eine Anekdote oder ein Märchen beziehen. 2. Die Sachsen dulden kein Zeugniss . – ...
1. Cantores vnd Sänger , wenn sie vol supen wollen sie jmmer rupen ... ... Schuster , 117 a . Bezieht sich auf eine Anekdote oder ein Märchen . 3. Der Kantor hat seine Pause in der Gurgel ...
1. Das Gütlin macht Müthlin. – Petri, II, 63. ... ... unrechte Güt'l tragt nichts ins Hüt'l. – Zingerle, Sagen , Märchen und Gebräuche aus Tirol ( Innsbruck 1859), S. 185 u ...
Er ist zu einer Fabrill 1 und Gassenrede worden. – Grimm, ... ... , 157. 1 ) Aus dem spanischen fabriella = Gerede , Märchen , Schwatz der Leute . – Wahrscheinlich nach 1 Kön. 9, ...
Alle Döhntjes 1 mutt m' nich utsingen. – Stürenburg, 34. 1 ) Dichterische Erzählung , Fabel , Mährchen, Lied . Vom mittelhochdeutschen Ton, Melodie . – Nicht alles sagen, was man weiss.
Es ist nicht von Herr Dietrich von Bern , das ich red'. – Eiselein, 119. Es ist kein Märchen , keine Fabel . »Sie reden weit herum von Dietrich von Bern ...
1. De Bäfelkê äs schwarz, awer se git wéiss Mälch. ( Siebenbürg ... ... Bâch aussofn. – Schuster , 147. Bezieht sich auf das Märchen von der Büffelkuh und dem Fischlein . (Vgl. Hattrich, 328. ...
* Es is e Märwunder. – Tendlau, 48. Ein Wunder , wie es in der Mär, im Märchen vorkommt; etwas Seltenes , Ausserordentliches. (S. ⇒ Meerwunder .)
* Das kommt aus der Spinnstube. Das Gerücht , die Nachricht , die Geschichte , weil man in Spinnstuben viel Geschichten und Märchen anhört und erzählt. Holl. : Dat is het evangelie van het ...
*1. He is um alle Marken wedder kamn. *2. In die alte Mark gehen. – Mathesy, 70 a . Ausdruck für: sterben.
* Das Spielhansel. – Germania, V, 322. Im 82. Märchen der Brüder Grimm.
Steck in den Zwischenraum deine Aehre . Dies Sprichwort sagt: Steh mir bei, gib dein Scherflein auch dazu. ( Schleicher , Litauische Märchen , 188. )
*1. Das sen Schneckentänz! – Tendlau, 306. Im Elsass: ... ... Complimente , leere Ausflüchte oder Lügen , so wenig wahr als das Märchen von demjenigen, welcher Schnecken tanzen lehrte. ( Alsatia, 1851, 48. ...
1. Allein der Todt zeigt an, woran man genug muss han ... ... der Dieb gehängt war. 136. Der Tod lässet nicht mit sich marken, er nimmt den Schwachen wie den Starken . Frz. : ...
1. Als der Bär 1 die Schickung begehrt, verlor er Ohren ... ... soll: »An Bärn anbinden«, soviel bedeuten als einem eine Lüge , ein Märchen aufheften. ( Zaupser. ) *85. Ennen Baar an ...
Buchempfehlung
Diese Ausgabe gibt das lyrische Werk der Autorin wieder, die 1868 auf Vermittlung ihres guten Freundes Ferdinand v. Saar ihren ersten Gedichtband »Lieder einer Verlorenen« bei Hoffmann & Campe unterbringen konnte. Über den letzten der vier Bände, »Aus der Tiefe« schrieb Theodor Storm: »Es ist ein sehr ernstes, auch oft bittres Buch; aber es ist kein faselicher Weltschmerz, man fühlt, es steht ein Lebendiges dahinter.«
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro