rauchen , fumare. – vaporare (dampfen). – der Schornstein raucht, domus fumat. – noch rauchend vom Blute, tepidus caede recenti (z.B. locus): die rauchenden Trümmer einer Stadt, fumantes ruinae urbis.
brauchen , I) = gebrauchen, w. s. – II) = bedürfen, ... ... ). – In vielen Fällen wird »brauchen« mit »zu« u. Infin. im Lateinischen bl. durch das bestimmte Tempus des im Deutschen bei »brauchen« im Infin. stehenden Verbums übersetzt, ...
gebrauchen , etwas, uti alqā re, zu etwas, ... ... nominare: für diese beiden Begriffe gebrauchen die Griechen einen Ausdruck, haec duo Graeci uno nomine appellant ... ... allem g. lassen, esse alci obnoxium in omnia: zu allem zu gebrauchen, utilis ad omnia; idoneus arti cuilibet ...
verrauchen , bildl., vom Zorn, defervescere (ausbrausen). – considĕre (sich legen).
mißbrauchen , eine Sache, alqā re perverse uti, abuti (einen verkehrten Gebrauch von etwas machen). – immodice od. immoderate od. intemperanter od. insolenter od. insolenter et immodice abuti alqā re (über die Schranken der Bescheidenheit, Mäßigung ...
verbrauchen , abuti alqā re (z.B. re patriā: u. omni tempore). – absumere (für sich wegnehmen u. aufzehren). – consumere (aufbrauchen). – völlig v., consumere et exhaurire.
aufbrauchen , absumere (wegbrauchen). – consumere (verbrauchen).
Mißbrauch , I) das nicht rechte Gebrauchen oder Gebrauchtwerden einer Sache: vitium od. culpa ... ... (der Fehler oder die Schuld der Mißbrauchenden). – utentium pravitas (die Verkehrtheit der Gebrauchenden). – M. mit etwas treiben, s. mißbrauchen (eine Sache): durch M. Schaden bringen, vitio od. culpā ...
... -ūtor , ūsus sum, ūtī, wegbrauchen, d.i. aufbrauchen, gew. mit Abl., ... ... Liv. – b) im üblen Sinne, im Übermaße gebrauchen, mißbrauchen, übel anwenden, militum sanguine, unnütz vergießen, Caes ...
... wie ἀναλίσκειν, I) auf dem Wege des Verbrauches, aufbrauchen, verbrauchen, aufgehen lassen, aufzehren, verzehren, vertun (Ggstz. parĕre), ... ... Zeit (bes. die eig. noch zu etwas anderem bestimmt ist) verbrauchen, verbringen (vgl. Korte zu ...
... dann zu gebrauchen: servare. reservare (erhalten, nicht aufgehen lassen, nichtverbrauchen; vgl. »aufsparen« die Beispp.). – reponere. seponere (zurücklegen, ... ... – III) ersparen: compendium facere alcis rei (etw. nicht zu verwenden brauchen, zu Rate halten). – non perdere alqd ...
εὐ-φημέω , Worte von guter Vorbedeutung brauchen u. solche, die eine böse Vorbedeutung haben, vermeiden, was bei Opfern u. anderen heiligen Gebräuchen nothwendig war; andachtsvoll schweigen, um jedes Wort böser Vorbedeutung zu vermeiden; φέρτε ...
χρηΐσκομαι , ion. Nebenform von χράομαι , brauchen, gebrauchen, sich bedienen, c. dat., Her . 3, 117.
συγ-χράομαι (s. χράομαι ), dep. med ., mit oder zugleich brauchen, mit verbrauchen, Pol . 3, 14, 5 u. öfter, u. Sp .; ...
... ;ι (s. χράομαι ), falsch, auf die unrechte Art brauchen, mißbrauchen, σώματι , Pol . 6, 37, 9. 13, 4, ... ... εἴς τινα , Her . 5, 92, 1. – Auch = nebenbei brauchen, als Nebensache behandeln, geringschätzen, πρῆγμα μηδαμὰ ...
συγ-κατα-χράομαι (s. χράομαι ). med ., zugleich verbrauchen od. mißbrauchen, Clem. Al .
2. iūs , iūris, n. (altlat. ious, iuus, ... ... eig., das Recht als Inbegriff von Gesetzen, Verordnungen u. herkömmlichen Gebräuchen, insofern sie verbindlich sind u. vorschreiben, was erlaubt u. nicht erlaubt ist ...
... nicht, Plaut. capt. 920. – 4) fleischlich gebrauchen, mulieribus, Lampr. Heliog. 30. § 3 u. 5 ... ... , Caes.: honore, eine Ehrenstelle bekleiden, Cic. – 2) brauchen, nötig haben, ambitione nihil uterer, Cic ...
Narr , I) spaßiger Ratgeber: coprĕa. – jmd. zum ... ... alqm ludibrio habere; alqm pro deridiculo ac delectamento putare: sich zum N. gebrauchen lassen, ludibrio se haberi ab aliis pati. – II) einfältiger Mensch: ...
Buchempfehlung
Die schöne Böhmin Bozena steht als Magd in den Diensten eines wohlhabenden Weinhändlers und kümmert sich um dessen Tochter Rosa. Eine kleine Verfehlung hat tragische Folgen, die Bozena erhobenen Hauptes trägt.
162 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro