Sibylla , ae, f. (Σίβυλλ ... ... 38, 45, 3. – / Auch Sibulla geschr., Val. Max. 1, 5 ext. 1. ed. ... ... Sibyllinus. – Dav. Sibyllīnus , a, um, sibyllinisch (Sibylla), sacerdos, Cic.: vaticinatio ...
Sibulla , s. Sibylla.
sībilātio , ōnis, f. (sibilo), das Zischen, Pfeifen, Vulg. sapient. 17, 9: sib. vel stridor, Cael. Aur. de morb. chron. 2, 14, 198: Plur. Nbf. sifilationes, Non. 531, 5.
sībilātus , ūs, m. (sibilo), das Zischen, Pfeifen, Cael. Aur. de morb. acut. 2, 27, 144: oris risus vel sibilatus, Prob. inst. art. 47, 13 K.
sībilātrīx , trīcis, f. (sibilo), zischend, pfeifend, fistula (= σῦριγξ), Mart. Cap. 9. § 906.
īnsībilātor , ōris, m. (insibilo), der Einzischler (ins Ohr), veneni (verderblicher Lehren), Augustin. in euang. Ioann. 1. tract. 8. § 6.
σιβυλλαίνω , wie eine Sibylle weissagen, prophezeien, D. Sic . 4, 66.
... Cornif. rhet.: v. Schlangen, anguis sibilat, Ov.: serpentium est sibilare, Suet. fr.: si fallo, vipera nostris ... ... 27, 36. – übtr., sibilat stridor rudentum, rauscht, Sil.: sibilat aura, Lucan.: v. glühenden Eisen im Kühltrog, ferrum in tepida submersum sibilat unda, Ov. met. ...
folium , iī, n. (viell. zu ... ... Blatt der Bäume, Kräuter, Blumen, Cic. u. Plin.: Sibyllae, ein (auf Blätter geschriebenes) Orakel der Sibylla, Iuven. 8, 126. – II) insbes., das Nardenblatt ...
auszischen , I) v. tr. sibilare. exsibilare. sibilis consectari, conscindere (jmdm., einem Redner oder Schauspieler, ... ... a sibilo. – II) v. intr. sibilare desinere (z. B. tandem, vipera, sibilare de sisti, bildl. – ...
canto , āvī, ātum, āre (Intens. v. cano), ... ... Menschen, singen, Cato fr., Cic. u.a.: cantare, sibilare (pfeifen), Lampr.: ad chordarum sonum, Nep.: inde ad manum cantari ...
Pfiff , I) pfeifender Ton: sibĭlus. – einen Pf. tun, sibilare: auf den Pf. kommen, sibilo od. (auf den Pf. mit einer Pfeife) fistulā evocatum venire. – II) = List, w. s.
... , die Flöte), das Zischen, Säuseln, Sausen, Pfeifen, sibila stridentis teli, Sil.: calamorum, Lucr.: austri, Verg.: aurae tenuis ... ... ep.: der Hirtenflöte, Ov.: der Schlange, serpentum sibilus, Prob.: sibila dare, Ov., od. torquere, Val. Flacc.: ...
pfeifen , sibilare (mit dem Munde zischend pfeifen, v. Menschen, Schlangen etc., auch v ... ... Pfeifen , das, als Ton, sibilus; sibilum. – Pfeifer , sibilans (mit dem Munde). – fistulator (auf der Rohrpfeife). – tibīcen ...
entheus , a, um (ενθεος), I) passiv = begeistert, schwärmerisch, turba, Mart.: enthea fatidicae templa Sibyllae, Stat.: vates enthei, Firm. math. 8, 20 in. u. ...
innubus , a, um (in u. nubo), unverheiratet, unvermählt, ehelos, v. weibl. Pers., Sibylla, Ov.: Pallas, Prop.: martyr (Märtyrin), Prud. – poet. ...
re-mūgio , īre, I) dagegenbrüllen, ad mea verba remugis, Ov. met. 1, 657. – II) zurückbrüllen, Sibylla remugit antro, Verg. Aen. 6, 99. – übtr., zurückschallen ...
poētris , idis, Akk. Plur. idas, f. (*π ... ... 943;ς), die Dichterin, poëtrides picae, Pers. prol. 13: Sibylla poëtris, Aldh. de re gramm. in Auct. class. tom. 5 ...
zischen , sibilare (pfeifend zischen). – stridēre (kreischend zischen; beide z.B. von Schlangen). – zischend, sibilus; stridens. – Zischen , das, sibilus (das pfeifende). – strīdor (das kreischende).
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro