Unbill , iniuria (im allg., Ungerechtigkeit). – indignitas (unwürdige und schimpfliche ... ... übermütige Mißhandlung. Schmach). – imd. vor U. schützen, alqm prohibere iniuriā: Unbilden aller Art ertragen, indignitates contumeliasque perferre.
unbillig , iniquus (z.B. Richter, Gesetz, Bedingung). ... ... – Adv . inique; iniuste. – Unbilligkeit , iniquitas (unbilliges Benehmen). – inique od. iniuste factum (unbillige Handlung). – eine U. fordern, iniquum postulare: es geschehen ...
Leid , das, I) Beleidigung, Beschädigung etc.: iniuria (Unbill). – jmdm. ein L. antun, alci iniuriam facere, inferre; alci nocere (Schaben zufügen); alqm violare (jmd. verletzen mit Worten oder Taten); alci vim afferre ...
Geduld , patientia (die Hingebung, mit der man Widerwärtigkeiten, und die Nachsicht, mit der man Unbilden u. Schwächen anderer erträgt). – tolerantia (die Kraft u. Ausdauer bei Ertragung von Leiden etc.; gew. mit Genet., z.B. tol. doloris, ...
inīquē , Adv. (iniquus), I) ungleich, dividere, ... ... , Ter.: iniquissime comparatum est, Cic. – II) übtr.: a) unbillig, Cic. u.a. – b) nicht gelassen, ...
improbē , Adv. (improbus), I) nicht gut, 1 ... ... u. 9, 4. – 2) übtr., unrecht, unredlich, unbillig, facere multa, viel Böses tun, Cic.: de alqo dicere, ...
Kränkung , iniuria (die zugefügte Unbill). – offensio. offensa (die Beleidigung). – ignominia (die durch Wort u. Tat ausgedrückte Beschimpfung übh.). – contumelia (die unrech imäßig ausgesprochene od. ausgedrückte K., die Schmach). – molestia (das unbehagliche ...
Zumutung , postu latio (die Forderung als Handlung). – postulatum ... ... Antrag). – unverschämte Zumutungen machen, impudenter rogare od. postulare: mache keine unbilligen Zumutungen, ne quid contra aequitatem contendas: jmdm. die Zumutung machen, zu ...
Ungebühr , iniquitas (unbilliges Verfahren). – indignitas (unwürdige Behandlung). – indignum facinus (unwürdige Tat). – iniuria (Unrecht). – zur U., praeter aequum. – ungebührend , indebitus. – ungebührlich; z.B. sich ung. aufführen ...
Krittler , iudex iniquus od. inimicus (als unbilliger Beurteiler). – censor tetrĭcus (als pedantischer Beurteiler). – homo difficilis. homo difficili od. difficillimā naturā (als krittliger Mensch). – krittlig , difficilis; difficili naturā. – sehr k., ...
ungerecht , iniustus. – iniurius (widerrechtlich). – iniuriosus (widerrechtlich handelnd, gegen jmd., in alqm). – iniquus (unbillig). – indignus (unwürdig, z.B. facinus). – ein ung ...
bedrücken , premere. – vexare (unaufhörlich beunruhigen). – iniuriam alci inferre (Unrecht, Unbill zufügen). – Bedrückung , vexatio. – iniuria (Unbill, Unrecht, z. B. magistratuum). – durum imperium (harte Befehle ...
... (unbequem, ungünstig, von Orten u. ihrer Lage; dann = unbillig, ungerecht), einer Sache oder für etwas, alle mit folg. Dativ. ... ... rebus scribere. – Adv .male (übel, ungünstig), inique (unbillig); beide z.B. etwas auslegen, alqd interpretari.
Beleidiger , auctor iniuriae (Urheber der Beleidigung). – qui alci ... ... bei jmd. und der gegebene Anstoß selbst). – iniuria. contumelia (ini. Unbill, Ehrenkränkung, cont. Schimpf, den ich zufüge und der mir zugefügt wird ...
per-inīquus , a, um, I) sehr unbillig, quare videant, ne sit periniquum et non ferendum m. folg. Acc. u. Infin., Cic. de imp. Pomp. 63. – II) gar nicht gelassen, periniquo patior ...
hostīlitās , ātis, f. (hostilis), die (ausgeübte) Feindseligkeit, Unbill, Cassiod. var. 4, 50, 1 u.a. Eccl.
Bekrittler , censor tetrĭcus (peinlich genauer, pedantischer Beurteiler). – iudex iniquus (unbilliger Richter).
indiscrētio , ōnis, f., die Unbilligkeit, Rücksichtslosigkeit (franz. indiscrétion), Hieron. in Didym. de spir. scto 36 u.a. Eccl.
Mißgeschick , a) Unbill des Geschicks: fortunae iniuria (z.B. id quod natura ingenuis dedit, nullā fortunae iniuriā eripi potest). – b) = Unglück, w. s.
in-dolātilis , e, unbehaubar, bildl. = unbildsam, homo, Sidon. epist. 5, 5, 3.
Buchempfehlung
Jean Pauls - in der ihm eigenen Metaphorik verfasste - Poetologie widmet sich unter anderem seinen zwei Kernthemen, dem literarischen Humor und der Romantheorie. Der Autor betont den propädeutischen Charakter seines Textes, in dem er schreibt: »Wollte ich denn in der Vorschule etwas anderes sein als ein ästhetischer Vorschulmeister, welcher die Kunstjünger leidlich einübt und schulet für die eigentlichen Geschmacklehrer selber?«
418 Seiten, 19.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro