verschweigen , tacere (von od. über etw. schweigen, nicht reden). – reticere (von oder über etw, Stillschweigen beobachten, etw. zurückhalten). – silentio tegere alqd (mit Stillschweigen bedecken, nicht ausplaudern, z.B. einen Plan). – celare alqm ...
... schweigen, etw. verschweigen, I) eig.: 1) v. Pers.: a) ... ... suā, Liv. – Partiz. subst., silenda, ōrum, n., zu verschweigende Dinge, Geheimnisse, Mysterien, Liv. 39, 10, 5: verb. ...
tacitē , Adv. (tacitus), I) schweigend, still, im stillen, tacite rogare, Cic.: alqd tacite habere, verschweigen, Liv.: alqd non tacite ferre, Liv.: tacite auscultare, Plaut.: tacite ...
rīmōsus , a, um (rima), voll Risse, voll Spalten ... ... auris, rissige Ohren, Ohren eines Schwätzers, de, nichts bei sich behalten, verschweigen kann, Hor. sat. 2, 6, 46: nihil in ...
verhehlen , celare, jmdm. etw., alqm alqd. – ... ... alqd (verbergen). – dissimulare (etwas sich nicht merken lassen). Vgl. »verschweigen«. – es wird mir etw. verhehlt, celor de alqa re. – ...
reticēsco , ere (Inchoat. v. reticeo), verschweigen, ne aut tacenda proferat aut proferenda reticescat, Greg. epist. 1, 24.
... alqd u. de alqa re (etwas, ein Geheimnis etc., verschweigen). – continere (etw. bei sich behalten, nicht ausplaudern). – silentio tegere (mit Stillschweigen bedecken, Stillschweigen über etw. walten lassen, verschweigen, nicht ausplaudern, einen Plan u. dgl.). – celare (etw. ...
verschwiegen , I) was verschwiegen wird: tacitus. – etw. v. halten, s. geheimhalten: v. bleiben, durch das Passiv der Verba unter »geheimhalten«. – II) der etwas verschweigt oder verschweigen kann: tacitus; taciturnus.
ir-reticentia (in-reticentia), ae, f. = παῤῥησία, das Nichtverschweigen, als rhet. Fig., Carm. de fig. 130. p. 68 H.
ἀπο-σιωπάω , verstummen, Isocr . 12, 215; εἰς τέλος Pol . 30, 17; μεταξὺ λέγων Plut. Alc . 10; τί , verschweigen, Sp .
δια-σιωπάω (s. σιωπάω ), immerfort schweigen; Xen. Mem . 3, 6, 4; übh. = verschweigen, αὐτά Eur. Ion 1566, u. Sp ., wie Plut ...
ὑπο-σιωπάω , dabei verschweigen, τὰ ἑβδομήκοντα τάλαντα Aesch . 3, 239.
παρα-σῑγάω , verschweigen, mit Stillschweigen übergehen, Strab . u. Sp .
κατα-σῑγάω , verschweigen, Plat. Phaed . 107 a.
περι-σῑγάω , verschweigen, Hesych .
κατα-σιωπάω (s. σιωπάω ), verschweigen; εὐεργεσίας κατασιωπηϑείσας Isocr . 4, 27; absol., schweigen, 3, 53 u. Sp . – Zum Schweigen bringen, τὴν γυναῖκα φοβήσαντες κατεσιώπησαν Xen. Hell . 5, ...
παρα-σιωπάω , bei Erwähnung einer Sache Etwas verschweigen oder übergehen, συνϑήκας, ἐν αἷς τὴν Ἰβηρίαν παρεσιώπων , Pol . 2, 13, 7; περί τινος , 20, 11, 1 u. Sp .
ἀπο-σίγησις , ἡ , das Verschweigen, Hippocr .
ὑπο-σιώπησις , ἡ , das Verschweigen, Sp .
Buchempfehlung
Ein reicher Mann aus Haßlau hat sein verklausuliertes Testament mit aberwitzigen Auflagen für die Erben versehen. Mindestens eine Träne muss dem Verstorbenen nachgeweint werden, gemeinsame Wohnung soll bezogen werden und so unterschiedliche Berufe wie der des Klavierstimmers, Gärtner und Pfarrers müssen erfolgreich ausgeübt werden, bevor die Erben an den begehrten Nachlass kommen.
386 Seiten, 11.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro