Zettel , scida (Stückchen Papier). – tessera (als Merkzeichen). – stamen (beim Weber).
anzetteln , ein Gewebe, telam ordiri od. exordiri. – Uneig. = anstiften, anfachen, w. s.: man zettelt so etwas an, ea tela texitur. – Anzettler , s. Anstifter ...
Denkzettel , monumentum – jmdm. einen D. geben, anhängen, alqm admonere verberibus od. malo poenāque (jmd. durch Schläge, Strafe zurechtweisen, z.B. liberos, pueros); alqm malo afficere (jmd. mit einem Übel, mit einer Strafe ...
Zettelchen , scidula.
Küchenzettel , *index ciborum.
σπαθάω , den Zettel oo. Einschlag beim Weben mit der ... ... 54. 56; – übtr., verzetteln, vergeuden ; Ar . a. a. O.; τὰ χρήματα ... ... , Luc. Luct . 17, v. l . δυσπαϑήσεις; – anzetteln, einfädeln, anstiften , ...
texo , texuī, textam, ere (altind. takšati, zimmert ... ... . (und so im Bilde, ea tela texitur, ein solches Gewebe wird angezettelt = so etwas ist im Werke, Cic. de or. 3, 226): ...
ōrsus , ūs, m. (ordior), I) der Anfang des Gewebes, der Zettel, tenuis, der Spinne, Ps. Verg. cul. 2. – II) übh. das Unternehmen, Beginnen, vani pectoris orsus, Cic. poët. ...
ōrdior , ōrsus sum, īrī (verwandt m. ordo), reihen, I) im engeren Sinne, ein Gewebe anreihen, anzetteln, anfangen (vgl. Isid. orig. 19, 29, 7. Fest ...
stāmen , inis, n. (sto, ›das Stehende‹), I) ... ... od. die Grundfäden beim Weben an dem aufrechtstehenden Webstuhle der Alten, der Weberzettel, die Werfte, der Aufzug, die ...
2. imbrico , āre (imber), = ὀμβρέω, einzetteln, deinde super imbricato quae trita erunt, Gargil. de cur. boum § 23. – Nbf. (nach der 3. Konjug.) ›imbricitur, ὀμβροῦται, βρέχεται‹ Gloss. II, 77, 30.
dī-spergo , spersī, spersum, ere (dis u. spargo), ... ... .: fimum, Plin.: cerebrum, zerschmettern, Ter.: commeatum laciniatim, zus. = verzetteln (Ggstz. cuneatim stipare), Apul. – B) übtr.: a) ...
... engern Sinne, ein Gewebe anfangen, anzetteln (Partiz. Perf. auch passiv), telam, im Bilde bei ... ... r. r. 135, 4. – II) im weitern Sinne, anzetteln = beginnen, anfangen, argutias, facinus, Plaut.: bellum ...
exōrdium , iī, n. (exordior), I) im engern Sinne, der Anfang eines Gewebes, der Zettel, togae exordia, Fest. 185, 32: non possum togam praetextam sperare, cum exordium pullum videam, Quint. 5, 10, 71. ...
līciātus , a, um (v. licium), angelegt, angezettelt, von einem Gewebe; übtr., angefangen, Augustin. de civ. dei 22, 14 u.a.
laciniōsus , a, um (lacinia), I) voller Zipfel ... ... , Plin.: folia magis lac., Plin. – II) übtr., gleichs. verzettelt, umständlich, sowohl mit Schwierigkeiten als mit Weitläufigkeiten verbunden, vita, Tert ...
laciniātim , Adv. (lacinia), fetzenweise, commeatus laciniatim dispersus, verzettelter, Apul. met. 8, 15 extr.
Weberhandwerk , s. Weberkunst. – Weberin , textrix. – Weberkamm , pecten. – Weberkunst , textrīnum; textrīna. – Weberlade , ... ... pecten – Weberschiffchen , radius – Weberstuhl , iugum. – Weberzettel , stamen.
Billett, Billettchen , scida. scidnia (Zettel). – codicilli. libellus (Handschreiben, zur Kaiserzt. Kabinettsorder des Fürsten). – tessera (Anweisung, Marke, z. B. um Getreide, Geld darauf zu holen, mit dem Zus. frumentaria, nummaria). – Ist ...
σίλλυβος , ὁ , Troddel, Quaste, übh. Anhängsel; dah. auch die Pergamentstreifen oder Zettelchen, die an den Schriftrollen der Alten hingen und den Namen des Verfassers oder den Titel des Buches enthielten, Cic. Att . 4, 4, zw.
Buchempfehlung
Der Teufel kommt auf die Erde weil die Hölle geputzt wird, er kauft junge Frauen, stiftet junge Männer zum Mord an und fällt auf eine mit Kondomen als Köder gefüllte Falle rein. Grabbes von ihm selbst als Gegenstück zu seinem nihilistischen Herzog von Gothland empfundenes Lustspiel widersetzt sich jeder konventionellen Schemeneinteilung. Es ist rüpelhafte Groteske, drastische Satire und komischer Scherz gleichermaßen.
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro