geschweige denn od. (denn) daß , non dicam ... ... so, daß entweder der mit »geschweige denn« gebildete Satz im Latein. mit tantum abest, ut ... ... , ut inflammares nostros animos: somnum vix tenebamus. – zu geschweigen des, der, des etc. , ut omittam m. ...
... od. wenigstens mit vorausgedachter Negation, geschweige = viel weniger, mit folg. bl. Coniunctiv: numquam sufferre eius ... ... Macedonibus graves, nedum victoribus, Liv. – b) nach affirmativem Satze, geschweige = vielmehr, consules bellicosi, qui vel in pace tranquilla bellum excitare ...
vielweniger , multo minus. – nedum (geschweige denn). – Auch kann man die Wendung mit non modo ... sed ne ... quidem (nicht nur nicht ... sondern nicht einmal) od. tantum abest ut ... ut (weit entfernt, daß ...
... Häufig bedeutet ne... quidem a) geschweige, viel weniger, wenn der Satz eine Steigerung enthält, nullum ... ... tutior non sit, Cic. – 3) daß ne durch geschweige daß wiedergegeben wird, wenn aus einer weitergreifenden Behauptung der Schluß gezogen werden ...
nōn , Adv. (entst. aus dem altlat. noenum bzw ... ... reiche Stellensammlung). – 3) mit Nachdruck jmd. od. etwas ausschließend, geschweige, vix servis, non vobis, Cic. – II) nein, ...
dum (wie alle Zeitadv. auf um [wie cum, tum ... ... aber nedum (sc. dicam, eig. um noch nicht zu sagen), geschweige denn, Cic. – b) mit dem Imperat., nun, ...
modo , Adv. (modus), gleichs. mit Maßen, ... ... u. umgekehrt non modo als zweites Glied, dem das stärkere vorangeht, geschweige denn, viel weniger, quos clientes nemo habere velit, non modo eorum ...
1. adeō , Adv. (ad u. eo), bis ... ... non (wie nedum) steigernd nach einer Negation, um so weniger, geschweige, Tac. – bes. nach ne... quidem, Vell. u. ...
faba , ae, f., I) die Bohne, ... ... . 111. – Der Flamen Dialis durfte die Bohne weder berühren, noch nennen, geschweige denn genießen, Fab. Pict. b. Gell. 10, 15, 12 ...
kaum , I) mit Mühe etc.: vix (mit Mühe u ... ... kaum nur, vix ac ne vix quidem; vix aegreque. – kaum ... geschweige denn, vix ... nedum; vixdum ... nedum: kaum oder gar ...
lange , I) eine lange Zeit: diu; longum tempus; ... ... bei weitem (bei Vergleichungen), z.B. er ist noch l. kein Redner, geschweige denn ein Cicero, *multum abest, ut orator sit, nedum Cicero novus: ...
aequus (aecus), a, um, Adj. m. Compar. ... ... rhet.: quia regibus aequa, nedum infima insolita sunt, weil Königen schon Gleichsetzung, geschweige denn die tiefste Erniedrigung etwas Ungewohntes ist, Tac. – dah. γ ...
omitto , mīsī, missum, ere (= *ommitto od. *obmitto ... ... , omnium his temporibus potentissimus rex Antiochus fuit, Nep.: ut omittam quod (zu geschweigen, daß, abgesehen davon, daß)... certe, Lact. 4, 24, 6. ...
inter-cēdo , cessī, cessum, ere, dazwischengehen od. ... ... pro Caesare intercessit, quod etc., weil ich kein noch so unbedeutendes Wort gesprochen, geschweige einen Schritt zur Vermittlung getan, Cic.: cum vestra auctoritas intercessisset, ut etc ...
οὐ-δέ , eigtl. nicht aber, aber nicht , ... ... ἔργου μολών , Soph. O. C . 1299, was wir übersetzen können »geschweige denn der That«; ὅτι οὔτε πολιτεία, οὔτε πόλις, οὐδέ γε ἀνὴρ ὁμοίως ...
... u. μή τι δή γε , geschweige denn, viel weniger; ὑπὸ τῶν παίδων παροξυνομένους, μή τι δὴ ὑπό ... ... ἑαυτοῦ τι ποιεῖν, μή τί γε τοῖς ϑεοῖς , nicht einmal den Freunden, geschweige den Göttern, Dem . 2, 23, öfter; so auch Plut ...
ἴκταρ ( ἵκω , eigtl. hinkommend, das Ziel treffend), auf ... ... keinen Bezug auf ihn, trifft ihn nicht, eigtl. nicht einmal nahe trifft er, geschweige das Ziel; vgl. Ael. H. A . 15, 29.
οὐκ ἄν gehört nie zusammen, sondern ἄν ist zum ... ... Ar. Pax 41, Ἀφροδίτης γὰρ οὔ μοι φαίνεται οὐ μὴν Χαρίτων γε , geschweige denn, vollends nicht; – οὐ μὴν οὐδέ , fürwahr auch nicht, auch ...
Buchempfehlung
Wenige Wochen vor seinem Tode äußerte Stramm in einem Brief an seinen Verleger Herwarth Walden die Absicht, seine Gedichte aus der Kriegszeit zu sammeln und ihnen den Titel »Tropfblut« zu geben. Walden nutzte diesen Titel dann jedoch für eine Nachlaßausgabe, die nach anderen Kriterien zusammengestellt wurde. – Hier sind, dem ursprünglichen Plan folgend, unter dem Titel »Tropfblut« die zwischen November 1914 und April 1915 entstandenen Gedichte in der Reihenfolge, in der sie 1915 in Waldens Zeitschrift »Der Sturm« erschienen sind, versammelt. Der Ausgabe beigegeben sind die Gedichte »Die Menscheit« und »Weltwehe«, so wie die Sammlung »Du. Liebesgedichte«, die bereits vor Stramms Kriegsteilnahme in »Der Sturm« veröffentlicht wurden.
50 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro