Nabel , umbilicus. – nabelförmig , umbilicatus.
Schnabel , rostrum (scherzhaft auch = Mund).
indeklinabel , indeclinabilis (Gramm.). – ind. sein, in casus non inclinari.
Schnäbelchen , rostellum.
Schnabelschuh , calceolus repandus.
schnabelförmig , aduncus.
Schiffsschnabel , rostrum navis.
ὀμφαλόεις , εσσα, εν , mit einem Nabel versehen, genabelt; ἀσπὶς ὀμφαλόεσσα , der Schild, der in der Mitte einen nabelförmigen, nabelrunden Buckel hat, Il . oft, in der Od . 19, 32; ...
... einer krummen Spitze u. dgl. versehen, geschnäbelt, vorn gekrümmt, Schnabel-, Haken-, falx, Colum.: vectis, Plin. ... ... von den am Vorderteile mit einer schnabelförmigen Spitze versehenen Schissen der Alten, navis, Cic. u.a.: ... ... dah. columna rostrata, eine marmorne, mit den Schnäbeln der erbeuteten Schiffe verzierte Säule, die dem Duilius wegen seines Seesieges ...
... ., Liv. u. Ov. – 2) übtr., die Nabelschnur, Cels. 7, 29. p. 318, 32 D. – ... ... Mitte Hervorragende an Pflanzen, lupini, Plin. – d) umbilicus Veneris, Nabelkraut, Venusgürtel, Ps. Apul. herb. 43. – ...
cotylēdōn , donis, f. (κοτυληδών), Nabelkraut, Frauennabel (Cotyledon umbilicus, L.), Plin. 25, 159.
umbilīcāris , e (umbilicus), zum Nabel gehörig, Nabel-, nervus, Nabelschnur, Tert. de carn. Christi 20.
... ὀμφαλὸν καλοῠσι , Conv . 190 e. – Alles Nabelförmige, a) der nabelförmig erhabene Theil in der Mitte des Schildes, der Schildbuckel (vgl. ... ... einer Insel, die in der Mitte des Meeres hervorragt. Der Nabel od. Mittelpunkt der Erde heißt von Pind ...
ἐξ-όμφαλος , mit hervorstehendem Nabel, Medic . – Subst . ὁ ἐξ ., der Nabelbruch, Medic .
τρι-έμ-βολος , mit drei Schiffsschnäbeln, so lang u. steif wie drei Schiffsschnäbel emporgerichtet, Ar. Av . 1248, τριέμβολον στύομαι .
ὀμφαλη-τόμος , den Nabel od. die Nabelschnur abschneidend; ἡ όμ φ ., Hippocr ., ion., = dem att. μαῖα , die Hebamme, vgl. Lob. Phryn . 651.
ὀμφαλο-ειδής , ές , nabelförmig, nabelrund, Eust . 1350, 5.
beccus , ī, m., in der alten gallischen Sprache der Schnabel, bes. eines Hühnerhahns (franz. bec), Suet. Vit. 18.
Buchempfehlung
Die beiden betuchten Wiener Studenten Theodor und Fritz hegen klare Absichten, als sie mit Mizi und Christine einen Abend bei Kerzenlicht und Klaviermusik inszenieren. »Der Augenblich ist die einzige Ewigkeit, die wir verstehen können, die einzige, die uns gehört.« Das 1895 uraufgeführte Schauspiel ist Schnitzlers erster und größter Bühnenerfolg.
50 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro