2. pīlum , ī, n. (wohl aus *pigslom ... ... , ritzen, stechen), das Pilum, der Wurfspieß des röm. Fußvolks, ... ... 1, 26, 10. Prop. 3, 3, 7. – Sprichw., pilum inicere alci, den Kampf eröffnen, ...
1. pīlum , ī, n. (piso, pinso), der Stempel zum Stampfen, die Mörserkeule, Cato u. Plin.
mespilum , ī, n. (μέσπιλον), I) die Mispel, Plin. 15, 84 u. 115. Cloat. bei Macr. sat. 3, 19, 6. Pallad. 4, 10, 19 u. ...
1. Pīlumnus , ī, m., s. Pīcumnus.
serpyllum (serpullum, serpillum), ī, n. (ερπυλ ... ... Quendel, Feldthymian (Thymus Serpyllum, L.), Scriptt. r. r., Varro LL., Cels., Verg. u.a. – / Die Schreibung serpullum, seltener serpillum, ist die der besten Hdschrn.; ...
2. pīlumnus; Plur. pilumnoe poploe, Fest. p. 205 (a), 24, wo erklärt.
serpillum , ī, n., s. serpyllum.
tetrapylum , ī, n. (τετράπυλον), ein Durchgang von vier Toren, Auct. descr. orb. 17 u. 23 (Class. auct. 3, 394 u. 399). Corp. inscr. Lat ...
... worin ein Neugeborener lag, ein Lager zu bereiten pflegte. Pilumnus sollte mit seiner Keule (pilum), womit er das Korn zu zermalmen lehrte, die Übel der ... ... . 9, 4; 10, 76. – Pilumnus als Gemahl der Danaë Vater des Daunus, Ahnherr des Turnus ...
rūna , ae, f., I) ein Wurfgeschoß, Wurfspieß, viell. das spätere pilum, Paul. ex Fest. 263, 1 ( aber Cic. de legg. 3, 20 jetzt ruinis). – II) übtr., die Runenschrift, ...
rūfo , āre (rufus), rot-, rötlich machen, von Farbstoffen, capillum, Plin. 15, 87 u.a.
ad-ūro , ussī, ustum, ere, anbrennen, sengen, ... ... vestimenta (v. Blitz), Liv.: laurus adusta focis, Ov.: candente carbone sibi capillum, absengen, Cic.: sine gemitu aduruntur, lassen sich vom Feuer ergreifen, ...
pecto , pēxī, pexum u. pectitum (vulg. ), ere ... ... 960;έκτω, πεκτέω), I) kämmen, capillos, Ov.: capillum, Curt.: caesariem, Hor.: comas pectine denso, Tibull.: ego comas pectar, ...
... Triarier, centurio primi pili, Caes.: primum pilum ducere, Zenturio des ersten M. der Tr. sein, Caes.: assignare primum pilum, Liv.: primos pilos ademit, Suet.: ad primum pilum transducere (befördern), Caes. – bl. pilus. Mart. ...
Keule , I) zum Schlagen: clava. – II) zum Stampfen: pilum. – III) das hintere Dickbein der Tiere: clunis. – Keulenträger , qui clavam gerit (dicht. claviger).
tondeo , totondī, tōnsum, ēre (vgl. ... ... nasche), scheren, abscheren, I) eig.: a) tr.: capillum, Ov.: barbam, Suet. u. Mart.: barbam et capillum patris, Cic.: ex barba capilloque tonsa, das aus Bart u. Haar ...
pecten , inis, m. (pecto), der Kamm, ... ... eig., zum Kämmen der Haare, Plaut. u.a.: pectine cotidie expedire capillum, auskämmen, Fronto: deducere pectine crines, Ov.: flectere comas pectine, ...
vulpēs ( altertümlich volpēs), is, f., der Fuchs ... ... , Füchse zusammenspannen, von etwas Unmöglichem, Verg. ecl. 3, 91: vulpes pilum mutat, non mores, Suet. Vesp. 16, 3: tam facile vinces, ...
crīspo , āvī, ātum, āre (crispus), kräuseln, kraus machen ... ... erscheinen lassen, I) in der Lage: a) das Haar: capillum, Plin. 29, 82: feminae cincinnos, Maecen. in Sen. ep. ...
dē-rādo , rāsī, rāsum, ere, abschaben, -reiben, ... ... derasit, Gell.: cunctis margo derasus, ein kahler R., Plin. ep. – capillum ex capite u. bl. der. caput, das Haar abscheren, ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro